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Online-Bürgerbeteiligung ermöglicht Mitgestaltung

Beteiligung am städtischen Lärmaktionsplan und der „Bibliothek der Dinge“ gestartet

Die Stadt Pforzheim ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zu beteiligen, um aktiv an der Gestaltung Pforzheims mitzuwirken. Ab sofort besteht die Möglichkeit, sich an zwei spannenden Initiativen zu beteiligen, die die Lebensqualität in der Stadt verbessern sollen: dem Lärmaktionsplan und der „Bibliothek der Dinge“. Oberbürgermeister Peter Boch hebt die Bedeutung der Bürgerbeteiligung hervor: "Die aktive Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger ist der Schlüssel zu einer nachhaltige Stadtentwicklung und lebenswerten Zukunft in Pforzheim. Ich lade jede und jeden Einzelnen herzlich ein, sich einzubringen. Ihre Stimmen und Ideen sind unverzichtbar, um unsere Stadt noch lebenswerter zu machen."

Auf der Plattform mitmachen-pforzheim.de haben Pforzheimerinnen und Pforzheimer die Möglichkeit, sich am städtischen Lärmaktionsplan zu beteiligen und somit einen Beitrag zur Reduzierung von Lärmbelästigung zu leisten. Die Online-Bürgerbeteiligung ermöglicht es der Bürgerschaft, ihre individuellen Erfahrungen und Einschätzungen zur Lärmsituation in Pforzheim einzubringen. Auf der Plattform können sie angeben, an welchen Orten sie Lärmbelästigungen wahrnehmen und welche Ideen sie haben, um diese zu minimieren. Die gesammelten Informationen und Vorschläge werden von der Stadtverwaltung sorgfältig ausgewertet und in den laufenden Lärmaktionsplan integriert. Die Umfrage steht ab sofort zur Verfügung, eine Teilnahme ist bis Ende April 2024 möglich.

Gleichzeitig entsteht in der Stadtbibliothek eine "Bibliothek der Dinge", in der Gegenstände zur Verfügung gestellt werden, die gerne ausprobiert oder nur selten benötigt werden. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen, indem sie angeben, welche Dinge sie gerne ausleihen würden. Diese innovative Initiative trägt nicht nur zur Nachhaltigkeit bei, sondern fördert auch den Austausch und die Gemeinschaft in der Stadt.

Die Bürgerbeteiligungsplattform dient in erster Linie der aktiven Beteiligung, ist aber gleichzeitig auch Informationsquelle für die Bürgerinnen und Bürger. Es besteht die Möglichkeit, sich zeit- und ortsunabhängig an verschiedenen Projekten der Verwaltung zu beteiligen. Damit sollen die Hürden für die Teilhabe abgebaut und unterschiedliche Zielgruppen einbezogen werden.