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Jahrgangs-Baumreihe am Davosweg gepflanzt

Jahrgang 2022 erhält 28 Bäume

v.l.: Freuen sich über die Jahrgangsallee am Davosweg: Amtsleiterin des Grünflächen- und Tiefbauamt Sandra Heitkamp, Oberbürgermeister Peter Boch, Emanuel Richter und Jürgen Metzger vom Grünflächen- und Tiefbauamt
v.l.: Freuen sich über die Jahrgangsallee am Davosweg: Amtsleiterin des Grünflächen- und Tiefbauamt Sandra Heitkamp, Oberbürgermeister Peter Boch, Emanuel Richter und Jürgen Metzger vom Grünflächen- und Tiefbauamt.
©Stadt PforzheimFoto: Ljiljana Berakovic

Für die im Jahr 2022 geborenen Kinder hat die die Stadt Pforzheim in diesem Jahr erstmals symbolisch eine Jahrgangsallee gepflanzt. Seit 2019 gibt es die Aktion „Ein Kind - Ein Baum“, mit der eigentlich für jedes neugeborene Kind eines Jahrgangs ein Baum eingesetzt werden soll. Leider klappt das zumindest in der bisherigen Form für den Jahrgang 2022 nicht. „Üblicherweise nutzt unsere Forstverwaltung Kahlflächen, deren Bäume beispielsweise extremer Trockenheit oder einem Schädlingsbefall zum Opfer gefallen sind – das war im vergangenen Jahr so nicht möglich“, erklärt Oberbürgermeister Peter Boch. „Auch wenn wir unter diesen Umständen kein klassisches Jahrgangswäldle angelegen konnten, sind die ausgebliebenen Trockenheitsschäden dennoch erfreuliche Nachrichten.“ Damit der Jahrgang 2022 trotzdem nicht leer ausgeht, wurde die Allee entlang des Davoswegs nach Dillweißenstein mit 28 Jungbäumen aufgefüllt. Im vergangenen Jahr sind dort viele der Bestandsbäume aus unterschiedlichen Gründen abgestorben. „Auch wenn es kein Teil des Waldes ist, so können wir auch hier mit Neupflanzungen verschiedener Bäume Gutes tun“, bekräftigt Boch.

Die Baumreihe beginnt entlang des Davoswegs beginnt etwa auf Höhe des Kupferhammers und endet bei den Sportanlagen. Die Jungbäume wurden in der Baumschule bereits einige Jahre vorgezogen und als Hochstammbäume geformt. Gepflanzt wurden vier heimische Baumarten, die sich am Standort im Nagoldtal gut ins Bild einfügen und die nach heutigem Wissensstand anpassungsfähig und krankheitsresistent, also klimaresilient sind. Hierzu zählen die Trauben-Eiche, der Spitz-Ahorn, die Vogel-Kirsche und die Europäische Linde. Die Pflanzungen für den 22er-Jahrgang liegen damit in einem der attraktivsten innerstädtischen Naherholungsziele für Spaziergängerinnen und Spaziergänger und ist außerdem die fuß- und radläufige Verbindung zum Stadtteil Dillweißenstein.

Die Idee für die Aktion „Ein Kind – ein Baum“ brachte Oberbürgermeister Peter Boch 2019 aus seinem Urlaub, um jeden neu geborenen Kind eines Jahrgangs tatsächlich oder wie in diesem Jahr symbolisch einen Baum zu pflanzen.