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Sanierung der Heinrich-Wieland-Schule schreitet voran

Neue Fassade, viel Licht, offene Strukturen und moderne Werkstätten

Sanierung Heinrich-Wieland-Schule
Daniela Schleihauf, Gesamtprojektleitung, aus dem Sachgebiet der Technische Gebäudeausrüstung der Stadt Pforzheim, Rainer Störzenecker, Sachgebietsleiter der technischen Gebäudeausrüstung und Peter Möller vom Architekturbüro moeller.gloss.architekten (von links) vor der neuen Fassade der Heinrich-Wieland-Schule.
©Stadt PforzheimFoto: Christian Schweizer
Sanierung Heinrich-Wieland-Schule
Im C-Bau der HWS sind moderne Räume entstanden, die den Sicherheitsanforderungen für Werkstätten gerecht werden.
©Stadt PforzheimFoto: Christian Schweizer

Lichtdurchflutete Werkstätten, eine helle und moderne Aula sowie eine neue Fassade. Die umfassende Sanierung der Heinrich-Wieland-Schule, mit einem Schwerpunkt auf dem C-Bau, in dem vor allem Werkstätten, überwiegend der Metalltechnik, untergebracht sind, schreitet zügig voran. Dabei bekommt die Schule nicht nur äußerlich ein modernes und frisches Erscheinungsbild, sondern auch im Inneren setzt das beauftragte Architekturbüro moeller.gloss.architekten auf viel Licht und offene Raumstrukturen. In den A- und B-Bauten erfolgt zudem eine Teilsanierung.

Einmal Rohbau und zurück
Beim 1969 erbauten C-Bau handelt es sich um ein Werkstattgebäude aus dem Fachbereich Metallverarbeitung. Dort sind bereits moderne Räume entstanden, die zudem den Sicherheitsanforderungen für Werkstätten gerecht werden. „Wir haben einzelne Teile der Schule in den Rohbauzustand versetzt und sanieren sie nun umfassend und modern im laufenden Schulbetrieb“, schildert Daniela Schleihauf, Gesamtprojektleitung, aus dem Sachgebiet der Technische Gebäudeausrüstung der Stadt Pforzheim, die Herausforderungen des Großprojekts. „Bereits in den Sommerferien wurde der zweite von vier Bauabschnitten des C-Baus abgeschlossen, und die dadurch zur Verfügung stehenden modernen Räume wurden von den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Schülern mit großer Begeisterung in Betrieb genommen“, so Schleihauf. Jeder Bauabschnitt umfasst unter anderem die Demontage der ursprünglichen Waschbetonfassade und den Ersatz durch eine hinterlüftete und gedämmte Metallfassade mit neuen Fenstern. Dadurch wird nach der Sanierung der aktuelle energetische Standard gewährleistet. Doch nicht nur außen, auch im Inneren wird der C-Bau runderneuert. Dazu zählen unter anderem die Erneuerung der sanitären Anlagen, der Austausch der kompletten Technischen Infrastruktur sowie neue Decken und Bodenbeläge. „Im Zuge dieser Maßnahmen werden auch die Anforderungen aus dem Digitalpakt, Medienentwicklung an Schulen, umgesetzt“, erklärt Rainer Störzenecker, Sachgebietsleiter der technischen Gebäudeausrüstung.

„Exzellente Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen“
„Diese umfassende Sanierung der größten beruflichen Schule unserer Stadt ist zum einen aus energetischen und baulichen Gründen notwendig. Zum anderen stellen wir mit diesen Maßnahmen sicher, dass die Schule ihren Lernenden weiterhin exzellente Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen kann“, fasst Bürgermeisterin Sibylle Schüssler das Ziel der umfangreichen Sanierung zusammen.