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Wie barrierefrei ist der Mummelsee?

Ausflug zum Mummelsee mit dem Inklusionsbeirat Enzkreis/Pforzheim

Barrierefrei um den Mummelsee
Die Mitglieder des Inklusionsbeirats Enzkreis und Stadt Pforzheim erproben die Barrierefreiheit des Rundwegs um den Mummelsee
©Roland Spether Foto: Roland Spether
Barrierefrei um den Mummelsee
Die Mitglieder des Inklusionsbeirats Enzkreis & Stadt Pforzheim: Anne Marie Rouvière-Petruzzi, Michael Frey, Volker Vollmer, Marko Smolcic, Claudia Reichelt-Vollmer, Hannah Bischoff, Stella Martjan, Martina Ilg, Paul Günther, Georg Poraj, Lena Gasde, Mohamed Zakzak, David Bischoff, Kai Lierheimer (von links nach rechts)
©Roland Spether Foto: Roland Spether

Die Mitglieder des Inklusionsbeirats Enzkreis und Stadt Pforzheim besuchten den Mummelsee, um sich von dessen Barrierefreiheit zu überzeugen. Laut Schwarzwaldguide Kai Lierheimer handelt es sich dabei um „einen der wenigen barrierefreien Wege im Schwarzwald“. Der Rundweg um den See wurde durch einen Bohlenweg und natürliche Materialien eben und befestigt gestaltet. Dadurch war es allen Mitgliedern des Inklusionsbeirats möglich, mithilfe von Rollstuhl, Rollator, Langstock, Assistenz und Gebärdensprach-Dolmetscherinnen an dem Ausflug teilzunehmen. „Wichtig ist es, bei der Barrierefreiheit auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu achten. Für gehörlose oder sehbehinderte Personen mit Assistenz ist beispielsweise eine Steigung kein Problem. Eine Person im Rollstuhl ist dagegen auf ein Handbike oder Assistenz angewiesen, um an Touren mit Steigung teilnehmen zu können“, erklärt Mohamed Zakzak, der Inklusionsbeauftragte der Stadt Pforzheim.

An verschiedenen Stationen rund um den See gab es bei wetterbedingt mystischer Stimmung Infos zur sagenumwobenen Geschichte der Nixen, der geheimnisvollen Kraft der blauen Blume und des Mummelkönigs. Schwarzwaldguide Kai Lierheimer brachte den Mitgliedern des Inklusionsbeirats Enzkreis und Stadt Pforzheim über verschiedene Sinne den Schwarzwald näher. So konnte Fichtenhonig gekostet, verschiedene Wald-Gerüche erraten und Felle verschiedener Waldbewohner ertastet werden.

Nach dem Rundweg um den Mummelsee ging es für die Mitglieder des Inklusionsbeirats Enzkreis & Stadt Pforzheim auf den höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes: die Hornisgrinde. Die Hornisgrinde ist für alle Personen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Panoramalinie 423 erreichbar. Personen mit Mobilitätseinschränkung können einen Transponder zur Öffnung der Schranke von der Gemeinde Seebach gegen Kaution leihen, um mit dem Privat-PKW hochzufahren. Anne Marie Rouvière-Petruzzi, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung des Enzkreises, betont: „Barrierefreiheit bedeutet nicht, dass in die Natur eingegriffen oder das Gelände verändert wird. Der Weg um den Mummelsee und zur Hornisgrinde sind ein gutes Beispiel für barrierefreies Reisen.“

Die Aussicht auf der Hornisgrinde erforderte aufgrund des Nebels am Ausflugstag viel Vorstellungskraft. Die Mitglieder des Inklusionsbeirats Enzkreis & Stadt Pforzheim waren sich aber einig: Es soll wieder zum Mummelsee gehen. Der durch die Sparkasse Pforzheim Calw gesponserte Ausflug des Inklusionsbeirats Enzkreis und Stadt Pforzheim war für alle Beteiligten ein voller Erflog.