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Kurzzeitkinderbetreuung (KUKI) wird in der Kita Oststadtpark fortgeführt

Nach Wasserschaden

(v.l.) Lara Glöckner (Gruppenleiterin), Naima El Amrani (Gruppenbetreuerin), Thomas Sinning (stellvertretender Leiter der Kita Oststadtpark), Doris Winter (Geschäftsführerin des Familienzentrum Au), Bürgermeister Frank Fillbrunn und Natalie Hohenstein (Leiterin Jobcenter) mit Kindern der Kurzzeitkinderbetreuung.
©Stadt PforzheimFoto: Alina Di Sannio

Wegen eines Wasserschadens mussten die Räumlichkeiten der Kurzzeitkinderbetreuung mit Kindertagespflege (KUKI) in der Zerrennerstraße Ende Mai geschlossen werden. Das KUKI ist ein Angebot des Jobcenters Pforzheim in Kooperation mit dem Familienzentrum Au. Eltern, die an einer Weiterbildung, Qualifizierung oder einer Arbeitsmarktmaßnahme teilnehmen wollen, aber keinen Regelkindergartenplatz für ihr Kind haben, können das Betreuungsangebot übergangsweise nutzen. Da nun eine umfangreiche Sanierung der Räumlichkeiten nötig ist, kann die Kinderbetreuung dort für längere Zeit nicht mehr stattfinden. Zum Zeitpunkt der Schließung wurden im KUKI insgesamt acht Kinder betreut. Fünf der Mütter sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt, während sich drei der Mütter in Maßnahmen des Jobcenters befinden, um auf dem Arbeitsmarkt integriert zu werden.

Sowohl das Jobcenter als auch das Familienzentrum Au hätten es sehr bedauert, die Einrichtung für längere Zeit schließen zu müssen. Durch die gute stadtinterne Kooperation auf Dezernatsebene konnte mit dem Amt für städtische Kindertageseinrichtungen eine Übergangslösung in der Kita Oststadtpark gefunden werden. Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn freut sich, dass durch die enge Zusammenarbeit der städtischen Ämter eine gute Lösung gefunden werden konnte: „Schon seit Mitte Juni kann die Kinderbetreuung in der Kita Oststadtpark durchgeführt werden. Damit haben wir fünf Arbeitsverhältnisse gesichert und die anderen drei Mütter können sich weiterhin dem Integrationsweg widmen.“ Der bewährten Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und der lösungsorientierten Unterstützung durch das Amt für städtische Kindertageseinrichtungen sei es geschuldet, dass die Zwischenlösung so schnell umgesetzt werden konnte. Doris Winter, Geschäftsführerin des Familienzentrums Au, ergänzt: „Wir bedanken uns bei der Leiterin des Jobcenters Natalie Hohenstein und bei der Leiterin des Amts für städtische Kindertageseinrichtungen Claudia Lorena Rautenberg für ihre wirklich außerordentlich schnelle und wirksame Unterstützung.“