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„Mein Objekt der Menschlichkeit“ im Stadtlabor

Vernissage Mein Objekt der Menschlichkeit©Stadt PforzheimFoto: Susanne Herrmann

Das Mitmachprojekt „Mein Objekt der Menschlichkeit“ ist ein nachhaltiges Folgeprojekt aus dem Reuchlinjahr 2022. Die gleichnamige Ausstellung im Stadtlabor zeigt ab Donnerstag, 22. Juni mit einer Auswahl von Objekten, Fotografien und Texten die große Bandbreite und Vielfalt der Antworten auf die Frage: „Was ist dein Objekt der Menschlichkeit? Warum?“

Dieses Projekt, das in einer digitalen Fassung bereits seit Juni 2022 auf der Homepage https://mein-objekt-der-menschlichkeit.de zu besuchen ist, transportiert Reuchlins Werte wie Mitmenschlichkeit und gegenseitige Wertschätzung in die aktuelle Gegenwart. Fotos und Texte der jeweiligen persönlichen Gegenstände konnten auf der Homepage hochgeladen werden.

Zeitgleich würdigt das Projekt die heutige Vielfalt an Sprachen und Kulturen in Pforzheim mit Verweis auf Reuchlins Vielsprachigkeit. Der Pforzheimer Humanist beherrschte sechs Sprachen.

Eine Vielzahl von Einsendungen folgten dem Aufruf zur Beteiligung, in denen bewegende und eindrückliche Geschichten zu Respekt, Toleranz und Mitmenschlichkeit geteilt werden.

Die Ausstellung fördert im Sinne von Reuchlins Motto „Erkundet das Fremde“ das gegenseitige Kennenlernen, Wertschätzen und einen respektvollen, mitmenschlichen Umgang. „Dieses Projekt führt uns eindrucksvoll die Nachhaltigkeit des Reuchlinjahres 2022 vor Augen. Als vorbildliches kulturelles Teilhabeprojekt verknüpft es Vergangenheit und Gegenwart und stiftet Begegnung und Austausch“, freut sich Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Die Ausstellung wird von einer Vielzahl museumspädagogischer Veranstaltungen im Museum Johannes Reuchlin und im Stadtlabor im Rathauspavillon begleitet. „Dass wir mit diesem Projekt so viele Menschen, von Kindern bis zu Erwachsenen unterschiedlichster Herkünfte erreichen, macht dieses partizipative Projekt so besonders“, ergänzt Amtsleiterin Angelika Drescher.
Auf der Homepage können weiterhin Objekte und Begleittexte hochgeladen werden. Das Projekt ist zeitlich nicht begrenzt, was seine Zukunftsfähigkeit unterstreicht.

Die analoge Ausstellung ist im Stadtlabor und mit mehreren „Satelliten-Standorten“ im Stadtmuseum zu besichtigen. Parallel sind die „Werke“ auch in einer digitalen Ausstellung im virtuellen Stadtlabor, auf dem Server „Pforzheim Virtual“ zu betrachten. Der Zugang wird auf https://pforzheim-virtuell.de/ in Kürze bekannt gegeben.

Die Anmeldung von Schulklassen und Gruppen, die zu dieser Ausstellung im Stadtlabor und das Museum Johannes Reuchlin arbeiten wollen, erfolgt über die Abteilung Kulturelle Bildung bei Susanne Reinmüller (Susanne.Reinmueller(at)Pforzheim.de) oder Melike Helimergin (Melike.Helimergin(at)Pforzheim.de).
Das Projekt wird mit Mitteln der Werner-Wild-Stiftung gefördert. Die analoge Ausstellung läuft bis 15. Oktober 2023.