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Vergangenes - Was bisher geschah

Hier finden Sie die Chronik des Pforzheimer Präventionsnetzwerks Kinderarmut.

©Stadt PforzheimFoto: Stadt Pforzheim

Was bisher geschah:

Austausch mit anderen Präventionsnetzwerken:

Überregionale Netzwerktreffen und Fachgespräche für Koordinierungskräfte der baden-württembergischen Präventionsnetzwerke fanden sowohl in Präsenz als auch online statt.
Am 09.05.2023 fand das letzte gantägige Vernetzungstreffen in Offenburg statt.

Dezember 2022: Kooperation PNE und PNP:

Pforzheim und der Enzkreis führen nun beide ein Präventionsnetzwerk Kinderarmut und beteiligen sich aktiv an der Strategie, Präventionsnetzwerke in allen Stadt- und Ladkreisen Baden-Württembergs zu verankern. Mit den jeweiligen Schwerpunkten ‚Bildung‘ und ‚Gesundheit‘ ergänzt sich die Arbeit beider Präventionsnetzwerke innerhalb einer Kooperation wunderbar. Die gemeinsame Website vom Präventionsnetzwerk Enzkreis PNE und dem Pforzheimer Präventionsnetzwerk finden Sie hier.   

Oktober 2022: Pforzheimer Welt-Mädchentag:

Der Arbeitskreis ‚Welt-Mädchentag‘ und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pforzheim haben bereits den 8. Pforzheimer Welt-Mädchentag auf den Weg gebracht. Zahlreiche Kooperationen von (Fach-)Frauen, Initiativen für Mädchenarbeit, Frauenbündnis Pforzheim-Enzkreis, Kitas, Schulen/Schulsozialarbeit sowie weitere Bereiche der Jugendarbeit sind bereits entstanden und füllen das Präventionsnetzwerk. 

Wir sehen auch für das Folgejahr 2023 eine Kooperation mit der WenDo Trainerin Frau Andrea Clauß zur Stärkung von Mädchen vor.

Juli-Oktober 2022: "Stadtfüchse" Anpassung an Bedarfe

Aufgrund des zurückgemeldeten Erfolgs von SchülerInnen, Eltern und der Schulsozialarbeit und den wiederkehrenden Äußerungen zum Bedarf von weiterer Lernförderung, entwickelten wir 2022 eine konzeptionelle Handreichung zu den „Stadtfüchsen“. Ziel ist es, dass weitere Netzwerkpartner das Konzept hürdenfrei übernehmen können.

Netzwerk-Vision: Um auf den gemeldeten Bedarf zu reagieren, soll das Lernförderprojekt als ergänzendes außerschulisches Angebot ab 2023 in Familienzentren etabliert und jährlich angeboten werden. Damit sollen bestehende Strukturen wie Lerngruppen und Ferienprogramme als Ausgangspunkt verstanden werden. 

Mai 2022: Neues Partnerprojekt:

Seit Frühjahr 2022 stehen wir innerhalb einer Kooperation im regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit „Silky plus“, den „Social Inclusion Labs“ für Kids und Youngsters Pforzheim, Heidelberg und Freiburg.

Oktober-Dezember 2022: Psychische Gesundheit in den sozialen Medien:

Diverse Netzwerkpartner, insbesondere innerhalb des Arbeitskreises Medienschutz, berichteten über den Einfluss und Konsum von Social Media auf Kinder und Jugendliche und das ansteigende Gefühl der Ohnmacht in der elterlichen Begleitung. Zu diesem Thema boten wir im Rahmen der Kindergesundheitswochen 2022 eine digitale Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der „Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg“ „Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Zeitalter von sozialen Medien“ an.

Juli-September 2021: Lernförderprojekt "Stadtfüchse":

Netzwerkpartner wie die Familienzentren berichten immer wieder über einen hohen Bedarf an außerschulischen Förderangeboten für SchülerInnen. Wir konzipierten aufgrund dieser Bedarfsmeldungen ein Lernförderprojekt „Stadtfüchse“ für GrundschülerInnen, welches sich weitestgehend aus Bildungs- und Teilhabegeldern finanzieren lässt.
Im Frühjahr 2021 wurde das ergänzende Lernförderprogramm in den Sommerferien erfolgreich an der Inselgrundschule in enger Kooperation mit der Lehrkräften/Schulleitung, der Schulsozialarbeit und der Diakonie Pforzheim durchgeführt. Über einen Zeitraum von sechs Wochen haben knapp 40 Kinder von einer kostenlosen Lernförderung in Deutsch und Mathematik profitiert. Das anschließende Mittagessen wurde von Menschen in Not im DiakoniePunkt Altstadt ermöglicht.

Zahlreiche Kooperationspartner konnten für dieses Modellprojekt gewonnen sowie bestehende Netzwerke gelebt werden, die maßgeblich für die Qualität des Lernförderprogramms beigetragen haben. Die teilnehmenden Kinder konnten auch ein täglich variierendes Nachmittagsprogramm wahrnehmen, das in Kooperation mit folgenden Partnern des Präventionsnetzwerks auf die Beine gestellt wurde: SJR, Emil Trinkflaschen, Capoeiraverein Pforzheim und Diakoniepunkt Altstadt. Wir danken auch der gelungenen Kooperation mit dem Amt für Bildung und Sport sowie dem Jobcenter und der Wohngeldstelle Pforzheim. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von Studierenden der pädagogischen Hochschule Heidelberg.

November 2021: Leichte und Einfache Sprache:

In der täglichen Arbeit sind pädagogische Fachkräfte mit der Zielgruppengewinnung konfrontiert und damit auch mit der Frage, wie sprachliche Hürden in der Kommunikation abgebaut werden können. Zur Unterstützung dieser herausfordernden Arbeit organisierten wir in Kooperation mit der Diakonischen Stiftung Wittekindeshof eine Online-Schulung zum Thema 'Leichte-' und 'Einfache Sprache'. Diese Schulungen wurden als "Testballon" vorerst Interessierten aus dem JSA angeboten, um auszuloten, ob dieses Format geeignet ist.

Mai-Juli 2021: Digitale Elterngespräche:

Dem Elternhaus, als erster Sozialisierungsort, kommt eine zentrale Bedeutung zu, weshalb im Präventionsnetzwerk "Elternarbeit" ein intensiver Aufgabenbereich ist. Die bereits im Jahr 2020 begonnenen digitalen Elterngespräche wurden mit "Aktion Jugendschutz" im Rahmen des Präventionsnetzwerks fortgeführt, wodurch auch während der Pandemie Bildungsangebote für Eltern über Zoom stattfinden konnten.

Bedarfsanalysen:

Von Beginn an ist die Bedarfsanalyse und die regemäßige Rückmeldung von Netzwerkpartnern ein wesentlicher Grundstein, aufgrund dessen wir unsere Arbeitsweise ausrichten. Dazu stehen wir mit unseren KollegInnen bei der Stadt Pforzheim und mit den lokalen Netzwerkpartnern im stetigen Austausch und sammeln kontinuierlich bestehende Angebote der Unterstützungslandschaft. 

Dezember 2020: Start:

Seit dem 01.12.2020 wird die Stadt Pforzheim finanziell für den Aufbau und die Weiterentwicklung eines Präventionsnetzwerkes gegen Kinderarmut vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg unterstützt.