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Reuchlinbuch des Schmuckmuseums gewinnt in New York

Auszeichnung durch international renommierten Type Directors Club

©Esspe Studios GmbHFoto: Gestaltung Ina Bauer

Der Type Directors Club in New York hat die Publikation »Die Mysterien der Zeichen - Johannes Reuchlin, Schmuck, Schrift & Sprache« mit dem begehrten »Certificate of Typographic Excellence« prämiert. Der im November 2022 bei Arnoldsche Art Publishers erschienene Kunstband des Schmuckmuseums Pforzheim wird nun im TDC-Jahrbuch dokumentiert. Zudem wird die Neuerscheinung im Rahmen von acht globalen Ausstellungen in Amerika, Europa und Asien zu sehen sein. »Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung! Sie ist ein großer Erfolg und würdigt die engagierte Arbeit des gesamten Teams. Vor allem aber bestätigt die Juryentscheidung die ästhetische Qualität unserer Publikationen, die auch international für Aufsehen sorgen«, zeigt sich Museumsleiterin Cornelie Holzach begeistert.

Der TDC wurde 1946 gegründet und prämiert einmal im Jahr herausragende Arbeiten der Typografie und anderer Arten der Schriftgestaltung. Er gilt in Grafikerkreisen weltweit als das Maß der Dinge. Laut TDC wurden dieses Jahr mehr Beiträge eingereicht denn je. Sie kamen aus 77 Ländern, und die Auszeichnungen gingen an Teilnehmer aus 42 davon.

Das Schmuckmuseum Pforzheim blickt bereits auf eine kleine Historie der renommierten Erwähnung durch den TDC zurück: Zuletzt überzeugte 2015 gleich eine ganze Serie an Ausstellungsplakaten das Auswahlkomitee.

Anlässlich des Reuchlinjahres 2022 hat das Schmuckmuseum mit dem Band »Die Mysterien der Zeichen« auf 272 Seiten eine Vielfalt an Beiträgen von zwölf Autorinnen und Autoren aus Deutschland, England, Frankreich und Israel versammelt, die Schmuck, Schrift und Sprache in ein anregendes Zusammenspiel bringen und ein neues Universum an Bedeutungen eröffnen. Dabei steht das humanistische Streben nach Verständigung und Toleranz im Vordergrund, das auch in der Gegenwart nichts an Aktualität verloren hat. Die Publikation entstand in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Grafikerin Ina Bauer und Mitherausgeber Matthias Dall’Asta. Ermöglicht wurde sie durch die großzügige Unterstützung der Werner Wild Stiftung Pforzheim.

Bibliographische Angaben:
Matthias Dall’Asta und Cornelie Holzach (Hg.)
Die Mysterien der Zeichen. Johannes Reuchlin, Schmuck, Schrift und Sprache.
Mit Beiträgen von Jonathan Boyd, Beatriz Chadour-Sampson, Matthias Dall’Asta, Cornelie Holzach, Wolfgang Mayer, Susanne Nagel, Katja Poljanac, Stefan Rhein, Nathan Ron, Isabel Schmidt-Mappes, Pierre Vesperini und Anja Wolkenhauer
272 Seiten, 24 x 30 cm, ca. 200 Abb., Deutsch, Arnoldsche Art Publishers,
Stuttgart, ISBN 978-3-89790-670-9, 44 €

Einblicke ins Buch