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Stadt erhält Fördermittel für das Sanierungsgebiet Dillweißenstein

Zur Stärkung des Stadtteils

Die Stadt Pforzheim erhält für das Sanierungsgebiet im Stadtteil Dillweißenstein einen Zuschuss in Höhe von 1,3 Millionen Euro, wie das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg mitteilt. Mit der Förderung sollen die Quartiere in der Tallage funktionell gestärkt und private sowie teilweise öffentliche Gebäude saniert werden. Dillweißenstein ist eines von 281 Projekten, die eine Förderung für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen vom Land erhält. „Wir freuen uns sehr über diese Förderzusage“, so Oberbürgermeister Peter Boch und Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler. „Wir wollen Dillweißenstein zu einem lebendigen, kreativen und qualitativ hochwertigen Stadtteil machen mit neuer städtebaulicher Qualität sowie deutlich mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Quartieren entlang der Hirsauer Straße und der Nagold.“ Mit solchen städtebaulichen und sozial orientierten Sanierungsprogrammen habe die Stadt in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht, wie beispielsweise aktuell in der Nordstadt.

Das Sanierungsgebiet erstreckt sich entlang der Hirsauer Straße vom Ortseingang bis zum Nagoldbad und schließt auch die Alt-Ortslage Weißenstein mit ein. Da der Bereich um den Ludwigsplatz bereits vor rund 25 Jahren saniert wurde, gehört er nun nicht zum Sanierungsgebiet dazu. „Zusammen mit der Bevölkerung, dem Bürgerverein und den sozialen Akteuren in Dillweißenstein planen wir ein breit gefächertes integriertes Entwicklungskonzept im Stadtteil umzusetzen“, erklärt Schüssler. Mit zusätzlichen Grün- und Freiflächen, dem Ausbau des Nagolduferwegs, mehr Parkraum und Verkehrsberuhigung und damit einhergehendem Lärmschutz soll die Aufenthaltsqualität in Dillweißenstein steigen. Die Modernisierung der historischen Bausubstanz hat dabei besondere Priorität. Aufgrund seiner Lage an der Nagold bietet das Quartier bereits jetzt gutes Potential zur Naherholung. Mehr Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren, die Einrichtung von Treffpunkten und die Möglichkeit, sich aktiv an der Quartiersentwicklung zu beteiligen, sollen auch den sozialen Aspekt stärken und den Stadtteil zu einem besseren Wohnstandort machen.