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Basler Zoo: Junior Ranger investieren Preisgeld

©Stadt PforzheimFoto: Linus Stolp
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Eine ordentlich gefüllte Kasse war Grundlage für einen dreitägigen Ausflug der Junior Ranger aus dem Pforzheimer Wildpark nach Basel. 2019 hatten die Nachwuchs-Tierhüter den Familienfreundlichkeitspreis der Stadt Pforzheim gewonnen und damit auch 2000 Euro Preisgeld. Elf Teenager, das sechsköpfige Betreuerteam samt Wilparkförster Carsten Schwarz haben sich den Basler Zoo - von den Einheimischen Zooli genannt -und den Tierpark Lange-Erlen angeschaut, um zu sehen, wie es in anderen Tierparks läuft. Auch ein nicht unbedeutender Zuschuss des Landesverbands für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg trug zum Gelingen dieser Reise bei. 

Tierpfleger Lukas zeigte ihnen die große Futterküche, die Tierarztstation sowie die Technikräume des Vivariums. Schnell wurde allen klar, welch enormer Aufwand betrieben werden muss, um eine tiergerechte Haltung von Amphibien, Schlangen, Echsen und Fischen zu gewährleisten. Überhaupt gab es im „Zooli“ viel zu entdecken, was der Pforzheimer Wildpark nicht bieten kann. Dazu gehören zum Beispiel die putzigen kleinen Totenkopfäffchen oder die auch gerne mal gefährlichen Flusspferde. Das Highlight war jedoch der Königspinguin. Der Tierpark Lange-Erlen ähnelte dem Pforzheimer Wildpark schon eher.

 Seit 2003 unterstützen die Junior-Ranger das Pforzheimer Tierpflegerteam ehrenamtlich beim Füttern der Tiere, Ausmisten der Ställe sowie andere wichtige Tätigkeiten im Wildpark Pforzheim. Junior-Ranger kann werden, wer einen der 50 heiß begehrten Plätze für die einwöchige Ausbildung in den Sommerferien ergattert.