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Bürgerbeteiligungsplattform startet: mitmachen-pforzheim.de

Smart City als erster Themenbereich

v. l.: Kevin Lindauer (Digitalisierung), Oberbürgermeister Peter Boch und Susanne Wacker (Bürgerbeteiligung)
v. l.: Kevin Lindauer (Digitalisierung), Oberbürgermeister Peter Boch und Susanne Wacker (Bürgerbeteiligung), ©Stadt Pforzheim; Alina Di Sannio

Am Dienstag, 19. Juli schaltet die Stadt Pforzheim ihre neue Bürgerbeteiligungsplattform unter mitmachen-pforzheim.de frei. Dort sollen zukünftig alle Online-Beteiligungsmöglichkeiten der Stadt gebündelt werden. Die Plattform dient in erster Linie der aktiven Beteiligung, ist aber gleichzeitig auch Informationsquelle für die Bürgerinnen und Bürger. Der erste Themenbereich widmet sich der Smart City. Von Zeit zu Zeit werden die Themen und Funktionen ausgeweitet. „Mit der Plattform entsteht für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zeit- und ortsunabhängig an verschiedenen Projekten der Verwaltung zu beteiligen. Damit bauen wir die Hürden der Teilhabe ab und bringen unterschiedliche Zielgruppen zusammen“, erläutert Oberbürgermeister Peter Boch. Die Idee zu der Plattform stammt aus dem Beteiligungsbeirat der Stadt Pforzheim, der über Konzepte zur Bürgerbeteiligung bei städtischen Projekten berät. Die Verwaltung hat den Vorschlag unterstützt und umgesetzt. Die Plattform wird mit Mitteln aus dem Bundesförderprogramm Smart Cities finanziert.

Smart City macht den Anfang

Unter dem Motto „Pforzheim. Gemeinsam. Smart“ entwickelt die Stadt zusammen mit der Stadtgesellschaft eine Smart-City-Strategie für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft in Pforzheim. Bei mehreren Beteiligungsformaten haben Expertinnen und Experten verschiedener Bereiche wie auch Bürgerinnen und Bürger bereits ihre Meinungen und Ideen eingebracht. Diese Maßnahmenansätze können ab Montag auf der Beteiligungsplattform bewertet und kommentiert werden. Sie sind gegliedert in die fünf Themenfelder „Lebenswerte Orte in der Stadt“, „Gewerbegebiet der Zukunft“, „Innerstädtischer Lieferverkehr und lokaler Handel“, „Zukunftskompetenzen vermitteln“ und „Klimaneutrale Sportstätte“. Mit einem Umfragetool können die Ideen bis 8. August bewertet und eigene Ergänzungen eingebracht werden. Hierfür ist eine Registrierung nötig. Die Ergebnisse aus der Onlinebeteiligung fließen dann in das Konzept für eine digitale Stadtentwicklung ein, das Ende des Jahres im Gemeinderat verabschiedet werden soll.

 

Neben der Bürgerbeteiligungsplattform tourt ab Mitte August ein mobiler „Ideenspeicher“ in Form eines Tiny Houses durch Pforzheim. Er wechselt regelmäßig den Standort und erreicht viele Quartiere, Schulen und öffentliche Plätze. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort generiert und sammelt er Ideen zur Strategie- und Stadtentwicklung, Wiederbelebung und Wiedererstarkung Pforzheims. Die genauen Standorte und Termine werden in Kürze auf der Bürgerbeteiligungsplattform und unter www.smartcity-pforzheim.de veröffentlicht.