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Oberbürgermeister Boch spricht sich für Skateanlage im Enzauenpark aus

Alte Skateanlage im Arlinger
©Stadt Pforzheim; Stefan Baust

Als Standort für den Neubau eines Skateparks schlägt Oberbürgermeister Peter Boch dem Gemeinderat den Bereich zwischen der ehemaligen Sportanlage „Holzhof“ und der stillgelegten Umspannstation „Langenwörth“ im Enzauenpark vor. Eine entsprechende Gemeinderatsvorlage mit dem Auftrag an die Verwaltung, in die Planungen einzusteigen, wird erstmals am 27. April im Planungs- und Umweltausschuss vorberaten; Beschlussfassung im Gemeinderat ist am 17. Mai. „Wir wollen ein attraktives Sport- und Freizeitangebot für junge Pforzheimerinnen und Pforzheimer schaffen, das gleichzeitig auch überregionales Publikum zu uns in die Stadt lockt“, betont Oberbürgermeister Boch. Dafür sei es wichtig, neben dem organisierten Vereinssport auch den unorganisierten Sport zu fördern. „Mit den Planungen für die neue Skateanlage zeigen wir deutlich: Jeder Sport ist uns wichtig“, so Boch. Skateboarding, Inlineskating und BMX-Fahren seien Sportarten, die sich gerade bei jungen Menschen immer größerer Beliebtheit erfreuen und mittlerweile auch öffentliches Interesse wecken. „Ein frei zugänglicher und moderner Skatepark ist daher ein niederschwelliges Angebot für verschiedenste Nutzergruppen und Sportarten. Gleichzeitig dient er als Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“, sagt der Rathauschef weiter. Um den Anforderungen der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer gerecht zu werden, findet die Konzeption und Planung des Skateplatzes im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens statt. Die Auftaktveranstaltung des Beteiligungsprozesses im September letzten Jahres hat den Enzauenpark als einzig möglichen Standort ergeben. „Der Standort für eine Skateanlage muss viel leisten. Neben der Größe und einer ebenen Lage spielt natürlich der Lärmschutz eine sehr große Rolle.“ Der Enzauenpark sei in dieser Hinsicht überaus geeignet. „Die Skaterinnen und Skater profitieren dort zudem von einer guten Erreichbarkeit über Rad- und Fußwege oder ÖPNV“, erläutert der Rathauschef.

Das Planungsgebiet zwischen der stillgelegten Sportanlage „Holzhof“ und dem Naturspielgelände „Römerauen“ ist 6.500 m² groß. Dort sollen Freizeit- und Bewegungsangebote aus dem Bereich Calisthenics, einer intensiven Trainingsart mit dem eigenen Körpergewicht, und aus dem Parkour-Sport den neuen Skatepark ergänzen. Das derzeitige Sportangebot im Planungsgebiet in Form von Streetsoccer, Streetball, Volleyball und einem Kleinspielfeld soll in der neuen Anlage ersetzt oder darin integriet werden. Gemäß den ersten Ergebnissen des Beteiligungsprozesses wird sich die Skateanlage räumlich in verschiedene Schwierigkeitsstufen untergliedern. Die modernen und professionellen Skateelemente werden mit Skateboards, Inlineskates, Scootern und BMX befahrbar sein und sind somit für mehrere Sportarten geeignet. Der voraussichtliche Gesamtaufwand für die Maßnahme beträgt 1,37 Mio. Euro.