Zum Inhalt springen
  • Bewölkt: 85-100% 7 °C
  • Kontrast
  • Leichte Sprache

Auch in 2022 Förderung des Gestaltungsbeirats durch das Land

Erneut wird der Gestaltungsbeirat der Stadt Pforzheim durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg gefördert. „Wir freuen uns, dass das Land auch 2022 die Öffentlichkeitsarbeit von Gestaltungsbeiräten unterstützt. Durch die Arbeit des Gestaltungsbeirats wird der gemeinsame Dialog zur Baukultur gestärkt, wodurch zahlreiche Impulse für die Stadtentwicklung gegeben werden“, so Pforzheims Bürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Der Gestaltungsbeirat Pforzheim besteht aus fünf renommierten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur und tagt vier- bis fünfmal jährlich. Seit Januar 2017 setzt sich der Gestaltungsbeirat zusammen aus: Professor Ludwig Wappner (Vorsitz, München/Karlsruhe), Professorin Dorothea Voitländer (stellv. Vorsitz, Dachau/Würzburg-Schweinfurt), Professorin Uta Stock-Gruber (Buch am Erlbach/Weihenstephan-Triesdorf), Christoph Felger (Berlin) und Henning Ehrhardt (Stuttgart). 2009 eingerichtet, befördert der Gestaltungsbeirat seit nunmehr 10 Jahren den öffentlichen Diskurs zu Stadtbild und Baukultur in Pforzheim. Als informelles, neutrales und unabhängiges Beratungsgremium hat er die Aufgabe, stadtbildprägende Bauvorhaben zu begleiten und deren architektonisch-städtebauliche Qualität zu sichern. Das Il Tronco, der Gasometer oder das Wohnhochhaus an der Güterstraße – aber auch Projekte der Alltagsarchitektur wie Wohnbauten und Geschäftshäuser wurden in den Sitzungen seither erörtert und diskutiert.

Durch die gegebenen Impulse und den offenen Dialog mit Bauherrschaft sowie Architektinnen und Architekten konnte die Qualität von Gebäuden sowie Stadt- und Freiräumen gemeinsam verbessert werden. Die Beratungen sind kostenfrei. Durch die Förderung des Landes soll der lokale Dialogprozess über Baukultur zusätzlich gestärkt werden.