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Bundesförderung „Kultursommer“ für Pforzheim

Konzeptidee „WerkSTADT 2021 – Lust auf Stadt“ überzeugt Kulturstiftung

Um für Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten zu verschaffen und der Kultur- und Veranstaltungsbranche wieder Perspektiven zu eröffnen, hat die Kulturstiftung des Bundes das Förderprogramm „Kultursommer 2021“ ausgelobt. Für Pforzheim konnte Projektkoordinator Alexander Weber die Jury mit seiner Konzeptidee „WerkSTADT 2021 – Lust auf Stadt“ überzeugen. „Ich freue mich, dass aus eine Vielzahl von Förderanträgen auch unser Konzept ausgewählt wurde und wir hier in Pforzheim Kultur wieder möglich machen können“, freut sich Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Vom Gesamt-Fördervolumen von 200.000 Euro beträgt der Eigenanteil der Stadt Pforzheim 25 Prozent. Die Förderung kommt insbesondere freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, den freien Szenen, lokalen Kulturakteuren und Bündnissen sowie der ansässigen Kultur- und Veranstaltungsbranche zu Gute. Zusammen mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern aus Kultur, Bildung und sozialer Integration soll mit temporären Werkstattformaten und unterschiedlichsten Kultursparten die Stadt als Spiel- und Erlebnisraum programmiert werden, eben als „WerkSTADT“. Mit Open-Air-Veranstaltungen, Konzerten, Aufführungen, Kunst, Performances, Ausstellungen und anderen Formaten im öffentlichen Raum will Pforzheim das kulturelle Leben aus dem digitalen Raum wieder in die urbane Öffentlichkeit verlagert und die analoge Begegnung zwischen Kulturschaffenden und ihrem Publikum wieder ermöglichen. Interaktionen zwischen Künstlern und Publikum können unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Verordnungen gestaltet und künstlerische Arbeiten, die während des Lockdowns entstanden sind, einer größeren Öffentlichkeit präsentiert werden.

Für die Fördermaßnahme stellt der Bund insgesamt bis zu 30,5 Millionen Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm „NEUSTART KULTUR“ zur Verfügung. Der Kultursommer 2021 soll zur kulturellen Wiederbelebung der Städte beitragen und dabei bundesweit kreisfreie Städte und Landkreise bei der Gestaltung eines neu entwickelten, vielfältigen Kulturprogramms unterstützen. Dazu Staatsministerin Monika Grütters: „Die Sehnsucht nach Kulturgenuss ist gewaltig – beim Publikum, vor allem aber bei den Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen, die endlich wieder zum Einsatz kommen wollen. Mit dem Kultursommer leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, die Künste und das Kulturleben in Stadt und Land wiederzubeleben. Der Kultursommer ist vor allem aber auch ein Ausdruck der Wertschätzung für die Kreativen und eine Anerkennung dafür, wie sehr sie unser Gemeinwesen bereichern. Die Kultur kann uns jetzt aus der Isolation herausholen, sie kann vielen Menschen wieder Anregungen und Denkanstöße liefern, sich mit anderen Themen als mit ihrer schwierigen Situation in den langen Monaten des Lockdowns auseinanderzusetzen.“