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Heinrich-Wieland-Schule

Das Gebäudemanagement der Stadt Pforzheim setzt aktuell die Sanierung der Heinrich-Wieland-Schule A-/B-Bau und C-Bau um.

Haupteingang Heinrich-Wieland-Schule
Entwurf Fassadenansicht C-Bau Ost und West
Die Bundesregierung - Wir fördern kommunale Investitionen

Die Heinrich-Wieland-Schule im Pforzheimer Stadtteil Haidach ist mit derzeit etwa 1800 Schülerinnen und Schülern sowie mehr als 110 Lehrkräften die größte berufliche Schule der Stadt. Sie hat sich in der Stadt und der Region zu einem allgemein- und berufsbildenden Kompetenzzentrum für Elektro- und Metalltechnik sowie für Medien und Kommunikation entwickelt und ist damit wichtiger Bestandteil zur Nachwuchssicherung von Fachkräften für Betriebe in der Stadt und der Region.

Konzept:

Die Gebäude der Heinrich-Wieland-Schule weisen aufgrund der Bauzeit einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf und werden saniert.

Ein Beispiel hierfür ist die Bestandsfassade des C-Baus. Dies ist eine Stapelfassade aus Waschbeton-Sandwichelementen. Die Vorsatzschalen sind abgängig und müssen ausgetauscht werden.
Es wurde ein Energiekonzept erarbeitet, mit der Zielsetzung eine deutliche Senkung des Energiebedarfs zu erreichen. Die CO²- Emission verringert sich aufgrund der Maßnahmen um bis zu 55%.
In den A- und B-Bauten erfolgt eine Teilsanierung. Dabei wird die Dachabdichtung erneuert, die Haustechnik partiell überarbeitet und die Aula überholt.

Der C-Bau wird generalsaniert.

Es handelt sich beim C-Bau um ein Werkstattgebäude aus dem Fachbereich Metallverarbeitung. Dort werden moderne, den Sicherheitsbedürfnissen für Werkstätten entsprechende Räume entstehen.

Die Gestaltung der Innenräumlichkeiten wird im Zusammenspiel mit der Gestaltung der Außenfassade und Erschließungsbereiche eine einheitliche, gestalterische Formensprache aufweisen. Die Ertüchtigung des Gebäudes auf die heute für den Schulbau geltenden Normen (u.a. DIN 58125) wird umgesetzt.

Eine moderne, effizientere Wärmerückgewinnung wird durch den Austausch der dezentralen Lüftungsanlagen verwirklicht. Weiterhin werden die Bereiche der Schweißerei mit modernen Absaugsystemen ausgestattet.
Alle Baumaßnahmen werden im laufenden Schulbetrieb stattfinden. Hierfür sind Staubwände und Abschrankungen eingebracht, die die übrigen, schulisch genutzten Bereiche sicher vom Baugeschehen abtrennen.

Rahmenterminplan:

Die Bauarbeiten haben aktuell begonnen und werden im Mai 2023 fertiggestellt sein.

Architekten:

moeller.gloss.architekten Gesellschaft von Architekten mbH, Pforzheim

 

Das Projekt wird im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFG) durch das Land Baden-Württemberg gefördert.