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Vorarbeiten für Sinn-Leffers-Abbruch beginnen

SWP errichten ab Montag unter anderem vorübergehenden Trafo in der Leopoldstraße

Am Montag haben die Stadtwerke Pforzheim (SWP) im Bereich Leopold-, Zerrenner- und Lammstraße mit vorbereitenden Leitungsarbeiten zum Abbruch des ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäudes begonnen. Unter anderem befindet sich im Gebäude eine Trafostation, für die die SWP vor dem Abbruch eine vorübergehende Ersatzstation im Gehwegbereich der Leopoldstraße errichten müssen. Zunächst kommen die Tiefbauarbeiten an der Vorder- und Rückseite des Gebäudes in der Lammstraße, Leopoldstraße, vor dem Gelben Haus und der ehemaligen Dresdner Bank ohne Beeinträchtigung des Straßenverkehrs aus. Ab Montag, 7. Juni, werden sich die Arbeiten dann im Kreuzungsbereich Leopold- und Zerrennerstraße auf den Verkehr auswirken: Fahrspuren müssen vorübergehend zusammengelegt werden, einzelne Abbiegemöglichkeiten entfallen. Die Stadt Pforzheim und die SWP stehen im engen Austausch und begleiten den Fortschritt und die Auswirkungen der Arbeiten für die Öffentlichkeit.

Die Umgestaltung des ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäudes an der Leopoldstraße bietet die große Chance zur Attraktivierung und Aufwertung der Innenstadt an zentraler Stelle: Ein Investor will an der Stelle einen modernen Neubau errichten, in dem die Stadt Pforzheim Büroflächen für ein Sozialrathaus anmietet. Geplant ist weiterhin der Umzug des Lebensmittelmarkts vom Untergeschoss ins Erdgeschoss des neuen Gebäudes. „Wir haben jetzt die Chance, ein langjähriges Provisorium zu beenden und die Innenstadt an zentraler Stelle attraktiver zu gestalten“, hatte Oberbürgermeister Peter Boch im Sommer 2020 die Entscheidung des Gemeinderats kommentiert, grünes Licht für die Umgestaltung zu geben. Es sei dringend geboten, dass sich hier etwas bewege und der Bereich Zerrennerstraße/Leopoldstraße aufgewertet werde. „Durch den geplanten Umzug des Lebensmittelmarkts vom Untergeschoss ins Erdgeschoss wird zudem der Einzelhandelsstandort gestärkt.“ Darüber hinaus liegt ein weiteres Ziel in der Konzentration des Jugend- und Sozialamts in unmittelbarer Nähe zu den zentralen Rathäusern an insgesamt nur noch zwei Standorten. Bislang ist dieses Amt auf neun verschiedene Standorte verteilt. Die jetzige Unterbringungssituation des Amtes sei dauerhaft nicht tragbar.