Zum Inhalt springen
  • Bewölkt mit Aufhellungen: 51-84% 19 °C
  • Kontrast
  • Leichte Sprache

Verwaltungsstab beschäftigt sich mit Aufbau eines Schnelltestzentrums

Verwaltungsstab beschäftigt sich mit Aufbau eines Schnelltestzentrums

Auf der Konferenz der Bundesregierung mit den Bundesländern wurde vereinbart, dass sich jeder Bürger ab 8. März einmal pro Woche kostenlos per Schnelltest auf das Corona-Virus testen lassen kann. Mit den gestern gefassten Beschlüssen hat sich heute unmittelbar der Verwaltungsstab der Stadt Pforzheim befasst. „Die Frage, wie wir möglichst schnell eine Testinfrastruktur aufbauen können, war schon frühzeitig ein großes Thema im Stab“, sagt Oberbürgermeister Peter Boch. „Denn eines ist uns klar: Massenhafte Schnell- und Selbsttests können ein echter Game-Changer sein und unseren Bürgerinnen und Bürgern immer mehr Freiheiten im Rahmen eines klugen Stufenplans ermöglichen.“ Die Stadt arbeite daher seit längerem an verschiedenen Ansätzen parallel. Zumal sich in den letzten Wochen immer mehr abzeichnete, dass im Rahmen einer Öffnungsstrategie auch ein kommunales Testzentrum gebraucht werden würde. „Ich begrüße es außerordentlich, dass nun in der regionalen Unternehmerschaft Interesse daran besteht, ein Testzentrum für Schnelltests aufzubauen“, so der OB weiter. „Die bisherigen Gespräche haben bei mir den Eindruck hinterlassen, dass die Partner den organisatorischen, personellen und finanziellen Umfang abschätzen können und auch Kontakte zu Anbietern haben, die bereits Testzentren organisiert haben“, meint der Rathauschef.

In einem ersten Treffen mit einem Vertreter der Unternehmen, an dem von Seiten der Stadt der Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), die Feuerwehr und das Dezernat I teilgenommen haben, wurde ein möglicher Standort besichtigt und schon als potentiell geeignet befunden. Allerdings müssen unmittelbar Beteiligte noch eingebunden werden. Die Grundidee eines Testzentrums basiert auf kostenfreien Tests und einer Abrechnung direkt mit dem Land oder dem Bund, wobei die genauen Rahmenbedingungen noch geklärt werden müssen. „Verwaltungsintern habe ich die Federführung unmittelbar auf den Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing übertragen. Weitere Ämter arbeiten zu“, erläutert der Oberbürgermeister, der unmissverständlich klarmacht, dass das Thema im Stab höchste Priorität genieße. An einem schriftlichen Konzept wird derzeit gearbeitet.

Auch die weiteren Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz waren Thema im Stab: „Wir hoffen jetzt darauf, dass das Land Baden-Württemberg schnell eine Landesverordnung vorlegt“, so Peter Boch, „damit dann für alle Beteiligten auch ausreichend Zeit besteht, die angedachten Öffnungsschritte vorzubereiten und zügig umzusetzen.“