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Spiel- und Freiflächenkonzept

2014 wurde die Studie "Raum für Kinderspiel!" für Pforzheim durchgeführt. Dafür wurden Pforzheimer Haushalte von Eltern mit Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren angeschrieben. Hier wurde der Einfluss der Bedingungen im Wohnumfeld und von anderen Merkmalen der sozialen und familiären Situation auf den Lebensalltag von Kindern untersucht. Der Fokus lag hier auf einer deskriptiven Sozialraumanalyse, anhand welcher sich die Spielraumbedingungen in den zehn untersuchten Quartieren darstellen. Auf dieser Grundlage soll ein Spiel- und Freiflächenkonzept für Kinder und Jugendliche in Pforzheim erstellt werden. Hier sollen der Ist- Zustand und die Umsetzungsmöglichkeiten dargestellt werden. Dabei sollen auch die Bedarfe behinderter Kinder mitberücksichtigt werden (Inklusion).

Ziele

Bedarfsentsprechende Aktionsräume und Freiflächen für Kinder im jeweiligen Quartier sollen umgesetzt werden.

Das Spiel- und Freiflächenkonzept soll nach Abschluss in den gemeinderätlichen Ausschüssen vorgestellt und beraten werden. 

Sachstand

Es fanden Begehungen auf allen Spiel- und Freiflächen in Pforzheim statt, diese wurden fotografiert und dokumentiert. Sowohl die Bevölkerungsdaten, als auch der Ist-Zustand von Spiel- und Freiflächen im Bestand wurde erfasst und nach standardisierten Kriterien bewertet. 

Die Interessen von Familien mit behinderten Kindern werden in jeder Phase mitberücksichtigt. Es werden Spielorte, welche für Kinder mit und ohne Behinderung Spielmöglichkeiten bieten sollen, vorgeschlagen. Eltern, Lehrer und Vertreter dieser Interessengruppe wurden zu gemeinsamen Begehungen eingeladen, dadurch konnten die Anliegen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen bei der Planung bedarfsgerechter berücksichtigt werden. Diese Informationen werden in die Handlungsempfehlungen mit einfließen. In diesem Zusammenhang wurden Vorschläge für barrierefreie sanitäre Anlagen mit aufgenommen und in die Umsetzung berücksichtigt. 

Um die aus dem Spiel- und Freiflächenkonzept erarbeiteten Handlungsempfehlungen mit anderen betroffenen Ämtern schon im Vorfeld abzusprechen, ist eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe gebildet worden. Diese wird in regelmäßigen Abständen zusammenkommen und die Handlungsempfehlungen festlegen. 

Darüber hinaus werden die Sachstände und erarbeiteten Informationen für das Spiel- und Freiflächenkonzept dokumentiert. 

Handlungsfeld(er)

  • III - Miteinander und Teilhabe
  • B Freiräume schaffen: Frei zugänglich, bedarfsspezifisch und stadtteilbezogen
  • II - Bildung und Entwicklungschancen
  • B Bewegungs- und bildungsfreundliche Umgebung schaffen
  • B Sport, Kultur, Freizeit fördern
  • C Lebensqualität in den Stadtteilen erhöhen