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Aktuelles zur ORNAMENTA 2024

Kuratorische Leitung für die ORNAMENTA Pforzheim und Region im Jahr 2024 einstimmig gewählt!

Im Zuge der Vorstellungsgespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die kuratorische Leitung, die diesen Monat an zwei Tagen in der großen Aula der Goldschmiedeschule stattfanden, hat die Findungskommission insgesamt vier hochkarätige Bewerber*innen bzw. Bewerberteams kennengelernt. Im Anschluss an diese spannende Präsentationphase haben sich die 15 Mitglieder des Komitees sowie zwei beratende Expertinnen ausgiebig und im Hinblick auf die Auswahlkriterien intensiv ausgetauscht und sich anschließend einstimmig für das Team Wahl, Schenk & van den Langenberg entschieden.

Das kuratorische Team bestehend aus Willem Schenk, Jules van den Langenberg und Katharina Wahl stach vor allem durch seine herausragende Motivation und inspirierende Präsentation zur inhaltlichen und strukturellen Konzeption der ORNAMENTA 2024 heraus. Auch die innovative, kollektive und ortsspezifische Herangehensweise dieses eingespielten Teams haben die Mitglieder des tagenden Gremiums überzeugt.

Zum Ende der Tagung betonen alle Beteiligten (die Mitglieder des OrnamentaBundes e.V. sowie die Vertreter*innen der Stadt und der Gemeinderatsfraktionen, der Hochschule, der Wirtschaft und der Kulturinstitutionen) die große Vorfreude, mit der man auf die zukünftige Zusammenarbeit blickt  - und heben noch einmal den partizipativen Charakter hervor, mit dem das Team das „Großprojekt ORNAMENTA“ gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Pforzheim und der Region Nordschwarzwald entwickeln möchte.

Damit das Team bald durchstarten kann, wurde der Termin im Gemeinderat auf die Junisitzung vorverlegt.

Auswahlverfahren für den Kurator oder ein Kuratorenteam erfolgreich gestartet

Nachdem die Bewerbungsfrist für die Position der Kuratorin/ des Kurators oder eines Kuratorenteams für die Entwicklung der inhaltlichen Konzeption der „ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald“ im Jahr 2024 Pforzheim am vergangenen Freitag abgelaufen ist, wird nun eine Findungskommission, die sich aus Vertretern des unlängst gegründeten OrnamentaBundes e.V.,  der Hochschule, der Wirtschaft und Fachleuten aus der Kultur, aber auch mit Vertretern der Gemeinderatsfraktionen zusammensetzt, die Auswertung der Unterlagen vornehmen.

Eine erste Sichtung hat gezeigt, dass alle Bewerber die Bedeutung der ORNAMENTA unterstreichen und herausstellen, welche Herausforderung die Entwicklung des Marke und des Formates für den Kurator als künstlerische Leitung, aber auch für die gesamte Stadt darstellt.

Gleichzeitig wurde von allen Bewerbern aber auch der Mehrwert des Großprojektes für den Standort Pforzheim insbesondere in den Bereichen Stadtentwicklung, Wirtschafsförderung und Kulturentwicklung unterstrichen. Es wurde von allen Interessenten für die ausgeschriebene Aufgabe erkannt, dass es bei der ORNAMENTA um ein interdisziplinäres, transkulturelles Projekt handelt, dass die kulturelle und standortbezogene Identität Pforzheims stärkt.

In den kommenden Wochen wird nun der OrnamentaBund e.V. in einem hierfür entwickelten Verfahren und fachlicher Unterstützung von außen, die Auswertung der Bewerbungsunterlagen vornehmen und eine erste Vorauswahl unter den Bewerbern treffen.

Die Gespräche mit den Bewerbern sind für Mitte Mai vorgesehen, damit im Juli der Gemeinderat dann endgültig über diese wegweisende Position entscheiden kann und die Arbeit gemeinsam mit dem OramentaBund e.V. beginnen kann.

OrnamentaBund e.V. verpflichtet sich.

In der Mitgliederversammlung am 31. März 2021 hat sich der Förderverein Ornamenta e.V. zum OrnamentaBund e.V. umfirmiert und auch gleich ein neues tatkräftiges Präsidium gewählt.

Die Umfirmierung macht deutlich, dass die Mitglieder des Fördervereins Ornamenta und weitere Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Design und der Stadtgesellschaft hinter der Idee der „ORNAMENTA Pforzheim und der Region Nordschwarzwald“ stehen und sich aktiv zum OrnamentaBund e.V. zusammenschließen, um für den Standort Pforzheim Nachhaltiges zu schaffen und wegweisende Impulse zu initiieren.

Das neue Präsidium des Vereines bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Hochschule, Stadtverwaltung, Wirtschaft, Kultur, Politik und Region personifiziert das Bekenntnis des Bündnisses, für die Stadt und die Region wegweisende Impulse zu setzen und Zukunftsthemen interdisziplinär, innovativ und gemeinsam mit der kuratorischen Leitung anzugehen. Gemeinsam Pforzheim und Region Nordschwarzwald voranzubringen, lebenswert zu machen und etwas Nachhaltiges, physisch und ideell zu erschaffen das sind die erklärten Ziele der Präsidiumsmitglieder. Als zeitgemäße Weiterentwicklung der ORNAMENTA 1 soll die ORNAMENTA 2024 eine „Weitergabe des Feuers anstatt die Anbetung der Asche“ darstellen, wie einer der Präsidiumsmitglieder (Georg Leicht) treffend formulierte, und ein „krachendes Ausrufezeichen“ wie Phillip Paschen postulierte, auf die Landkarte setzen und Pforzheim und die Region Nordschwarzwald international bekannt machen.

Oberbürgermeister Peter Boch und Kulturbürgermeistern Sibylle Schüssler begrüßen das breite Engagement der Bürgerschaft und Wirtschaft. „Nun sind die besten Voraussetzungen, um gemeinsam unsere Stadt und die gesamte Region identitätsstiftend und zukunftsweisend voranzubringen, geschaffen und es kann losgehen“, so Oberbürgermeister Peter Boch. Kulturbürgermeistern Sibylle Schüssler unterstreicht die im Vordergrund stehende Interdisziplinarität des Formats ORNAMENTA, welches dazu beiträgt, dass die ORNAMENTA auf einem breiten Fundament basiert und identitätsstiftend sich auf die Stadt und die Region Nordschwarzwald auswirkt, und fügt hinzu: „die Zusammensetzung des Präsidiums ist ein klares Zeichen der einzelnen Bereiche sich gemeinsam als Stadt und Region weiterzuentwickeln und als starke sowie attraktive Kultur-, Hochschul- und Wirtschaftsregion klar zu präsentieren und zu positionieren.

Das Projektteam um Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Wirtschaftsförderer Markus Epple hat die Umfirmierung begleitet und freut sich sehr, dass ein weiterer wichtiger Meilenstein geschafft ist und die Stadtgesellschaft hinter der Idee der „ORNAMENTA Pforzheim und der Region Nordschwarzwald“ steht und sich aktiv dazu bekennt Teil der Bewegung zu sein.

 

 

Weichenstellung in Richtung ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024

Ornamentabund und Kuratorenausschreibung auf dem Weg

Nachdem sich Ende Januar die Mitglieder des Förderverein Ornamenta e.V. hinsichtlich einer Umfirmierung positiv geäußert hatten, wurden nun alle weiteren Vorbereitungen getroffen, um Ende März in einer satzungsgemäßen Präsenzveranstaltung unter Einhaltung der aktuellen Pandemiebestimmungen den OrnamentaBund e.V. aus der Taufe zu heben.

Durch diese Neupositionierung wird deutlich, dass die Mitglieder des bestehenden Fördervereins Ornamenta und weitere Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Design und der Stadtgesellschaft hinter der Idee der ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 stehen und sich aktiv zum OrnamentaBund e.V. zusammenschließen, um für den Standort Pforzheim Nachhaltiges zu schaffen und wegweisende Impulse zu initiieren.

„Es freut mich sehr, dass die Idee der ORNAMENTA von einem breiten Engagement in Bürgerschaft und Wirtschaft getragen wird. Das sind die besten Voraussetzungen, um gemeinsam unsere Stadt und die gesamte Region identitätsstiftend und zukunftsweisend voranzubringen“, so Oberbürgermeister Peter Boch.

Kulturbürgermeistern Sibylle Schüssler macht deutlich, dass die im Vordergrund stehende Interdisziplinarität des Formats ORNAMENTA wesentlich dazu beiträgt, dass die ORNAMENTA auf einem breiten Fundament basiert und sich mit der Bürgerschaft, der Wirtschaft, der Kunst, Kultur und der Hochschule sowie bestehenden Institutionen verbindet und verflechtet.

Nach Ende der Bewerbungsfrist für die Projektleitung ORNAMENTA am vergangenen Freitag werden nun in den nächsten Wochen die Bewerbungen gesichtet und die Vorstellungsgespräche geführt. Zum 1. Mai 2021 soll die Stelle der Projektleitung besetzt werden, so Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Wirtschaftsförderer Markus Epple. Mit der Ausschreibung der kuratorischen Leitung, die in diesen Tagen veröffentlich wird, ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 getan. Die kuratorische Leitung wird die Leitphilosophie der ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 prägen und gemeinsam mit internationalen, nationalen und regionalen Kunst- und Kulturschaffenden, hiesigen Unternehmerinnen und Unternehmern, der Bürgerschaft und dem OrnamentaBund e.V. ein überzeugendes, authentisches und nachhaltige Format für die Stadt und die Region entwickeln. Im kommenden Jahr sollen als Previews erste Teile eines spannungsgeladenen und qualitätsvollen Programms mit Aktionen, Ausstellungen und Interventionen dann bereits eine „Spur“ in Richtung ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 legen. Aktuell laufen seitens der Stadt zudem die Vorbereitungen zur Gründung der gGmbH im Jahr 2022.

Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Wirtschaftsförderer Markus Epple freuen sich auf die neuen „Weichenstellungen“ für die Ornamenta, denn „mit der Besetzung dieser zwei Stellen und der Umfirmierung zum OrnamentaBund e.V. bekommt die ORNAMENTA nicht nur neue Gesichter und wird konkreter, sondern sie nimmt noch mal richtig Fahrt auf und steuert ab sofort geradewegs in den Zielhafen ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024! Wir freuen uns, gemeinsam mit einem schlagkräftigen Team eine starke Marke für Pforzheim zu entwickeln.“

Förderverein Ornamenta strukturiert sich neu

Die ORNAMENTA- Bewegung entsteht

Nach dem positiven Beschluss des Gemeinderates im vergangenen Jahr, die ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald im Jahr 2024 zunächst in Form eines Vereins voranzutreiben geht die ORNAMENTA nun in die nächste Runde. „In den letzten Monaten wurden zahlreiche Gespräche mit Vertretern aus Wirtschaft, Hochschule, Fördervereins Ornamenta und Kulturschaffenden geführt. Dieser Austausch machte deutlich, dass die ORNAMENTA als solche einen weitaus höheren Nachhaltigkeitseffekt für die Stadt und Region bringt, wenn sie zunächst als gemeinsame Bewegung entwickelt und wahrgenommen wird“, erklärt Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler. „Gerade die aktuelle Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir nur mit vereinten Kräften identitätsstiftend und zukunftsweisend Pforzheim und die Region vorranbringen können“, betonen Oberbürgermeister Peter Boch und die Kulturdezernentin gemeinsam.

Dabei schließen sich Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Design unter der Idee der ORNAMENTA zu einem Bund zusammen, der sich über ein Ausstellungsformat hinaus zu einem gemeinsamen Agieren, einer Zusammenarbeit verpflichtet. Dabei stehe die Nachhaltigkeit, etwas Bleibendes zu schaffen, im Vordergrund.

In der Sitzung am 28. Januar haben sich die Mitglieder des Fördervereins Ornamenta e.V., der im Oktober 2015 gegründet wurde, nun für eine Umfirmierung ausgesprochen. Damit kann in der nächsten Sitzung die Satzung des Vereines dementsprechend geändert werden. „Wir freuen uns sehr, dass der schon bestehende Förderverein Ornamenta dies aktiv unterstützt und nun die ersten Schritte zu einer Umfirmierung zum OrnamentaBund e.V. gemacht hat“, zeigt sich Kulturbürgermeisterin Schüssler erfreut. Auf diesem Weg wird eine impulsgebende Struktur geschaffen, sich ideell und finanziell für die ORNAMENTA einzubringen. Die dabei im Vordergrund stehende Interdisziplinarität ermöglicht zudem, dass die ORNAMENTA als Bewegung „auf eine breitere Basis gestellt wird und noch stärker durch Bürgerschaft und Wirtschaft getragen und verwoben werden kann“ so das Projektteam um Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Wirtschaftsförderer Markus Epple.

Ziel ist es, mit der neuen Satzung statt bloßem Sponsoring eine enge Bindung der Akteurinnen und Akteure zu schaffen, sowie kalkulierbare Mitgliedsbeiträge zu generieren. Damit entsteht eine „dynamische bottom up Bewegung“, erklärt Marc Tell Feltl, der ebenfalls zum Projektteam gehört, „die wegweisende Impulse setzt, interdisziplinär zusammenarbeitet und damit Stadt und Region nachhaltig stärkt.“

Sobald die Satzungsänderung beschlossen ist, werden alle weiteren Schritte, wie Auswahlverfahren der Kuratorin, des Kurators oder eines Kuratorenteams in die Wege geleitet. Aufgrund von haftungs- und steuerrechtlichen Gründen wird rechtzeitig vor der ORNAMENTA 2024 eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet.

Gemeinderatssitzung mit positivem Beschluss

Die Vorlage R 0259 "Vorbereitende Maßnahmen zur Durchführung der ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald im Jahr 2024" wurde in der Gemeinderatssitzung im CCP positiv beschlossen!

Gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Digitalisierung und des Kulturausschusses

Die Vorlage R 0259 "Vorbereitende Maßnahmen zur Durchführung der ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald im Jahr 2024" wurde in der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Digitalisierung und des Kulturausschusses ungeändert beschlossen. 

 

Kulturamt und Wirtschaftsförderung mit Hochdruck an Vorbereitungen zu ORNAMENTA 2024

ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald

Seit dem positiven Gemeinderatsbeschluss zur Durchführung einer ORNAMENTA im Jahr 2024 und die damit einhergehende Entwicklung einer starken, überzeugenden Marke für Pforzheim und die Region Nordschwarzwald arbeitet die Stadt Pforzheim hinter den Kulissen dezernatsübergreifend an den erforderlichen Strukturen und Inhalten. Dazu hat Oberbürgermeister Peter Boch Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Wirtschaftsförderer Markus Epple mit der Projektleitung beauftragt. Derzeit wird die Gründung einer GmbH vorbereitet sowie das Findungs- und Auswahlverfahren für die Geschäftsführung und die Kuratorin oder den Kurator definiert.

Boch rechnet damit, dass bis zur Jahresmitte die Weichen gestellt sind. „Ich bin froh, dass wir nun mit dem Rückenwind der Bürgerschaft und der Region dieses für Pforzheim und die Region so wichtige Projekt voranbringen können“, so das Stadtoberhaupt. Erste Gespräche auf Landes- und Bundesebene hat bereits Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler geführt. „Es gilt nun, möglichst viele Unterstützer*innen mit ins Boot zu nehmen“, so die Kulturdezernentin. Sie sei optimistisch, dass Fördergelder zur Realisierung des ambitionierten und für Pforzheim äußerst relevanten Formates bereitgestellt würden.

Das vorliegende Grundlagenpapier legt die inhaltlichen, organisatorischen, strukturellen und finanziellen Eckpunkte und Wegmarken fest. Nun sollen die „Leitplanken“ bzw. Tools für die endgültige Konzeption der ORNAMENTA im Jahr 2024 weiter ausgearbeitet werden, die dem*der zukünftigen Kurator*in als Grundlage dienen sollen. Ziel ist, ein für Pforzheim und die Region Nordschwarzwald authentisches und überzeugendes Format zu entwickeln, mit dem Profil und Außenwirkung Pforzheims und der Region geschärft werden.

1989 fand in Pforzheim die erste ORNAMENTA statt. Damals stand die internationale Schmuckkunst im Fokus. Für mehrere Wochen war Pforzheim Ausstellungsort für Exponate von 222 Künstler*innen und Designer*innen aus 23 Ländern und avancierte für einige Wochen zur Welthauptstadt zeitgenössischer Schmuck-Avantgarde. Mit Blick auf die geänderten Rahmenbedingungen und Vorzeichen einer zunehmend globalisierten und heterogenen Welt, die nach der ersten ORNAMENTA 1989 auch in der Goldstadt Pforzheim einen tiefgreifenden Wandel zur Folge hatten, soll der Fokus einer zweiten ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald im Jahr 2024 auf die Themen Schmuck, Design und Zukunft ausgeweitet werden.

Die ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald versteht sich als Wegweiser für Innovationen und als Motor einer Neuausrichtung der Stadt nach innen und nach außen. Sie fördert den Brückenschlag von der traditionellen DNA der Goldstadt zu den Zukunftspotentialen Pforzheims und der Region Nordschwarzwald sowie zu aktuellen Megatrends und soll zukünftig im Fünf-Jahres-Rhythmus stattfinden. Der ORNAMENTA 2024 liegt die Weiterentwicklung der Marke hin zum Wirtschaftsfaktor für Pforzheim und den Nordschwarzwald zu Grunde. Mit der Einbindung von Wirtschaftsunternehmen, wissenschaftlichen Institutionen wie der Hochschule Pforzheim, der Region, Bürgerschaft, Studierenden, Jugendlichen etc. präsentiert sich die örtliche, regionale, nationale und internationale Welt hundert Tage in Pforzheim. Der Vergleich mit anderen Städten, die ähnliche Kulturformate ins Leben gerufen haben, zeigt, dass der Reinvest je nach Ausgestaltung beträchtlich ist und eine erhebliche Förderung des Wirtschaftsstandorts mit sich bringen kann.

Applaus zur Ornamenta

Positive Reaktionen auf den Gemeinderatsbeschluss

Volle Zuschauer*innentribühne, knisternde Spannung. Diese entlädt sich mit Jubel und Applaus. „Jetzt geht es richtig los!“, so der Tenor vieler Interessierter aus Kultur, Politik und Gesellschaft zur positiven Entscheidung des Gemeinderats zur ORNAMENTA 2024.

Auch das Kulturamt und die zahlreichen Mitwirkenden aus dem Kernteam sind erleichtert und freuen sich auf den Startschuss zur kommenden Arbeit. „Pforzheim braucht eine starke Marke um als attraktive und innovative Stadt wahrgenommen zu werden“, so auch die Aussage von Angelika Drescher, Leiterin des Kulturamts und Projektleiterin der ORNAMENTA 2024. Daneben gibt es zahlreiche Statements, die die ORNAMENTA ausdrücklich begrüßen und ihre Unterstützung und ihre Mitwirkung angekündigt haben.
„Pforzheim verbindet" so das eindeutige Zeichen der Hochschule Pforzheim, die mit ihrer Aktion des ORNAMENTA-Bandes auf dem Waisenhausplatz den konkreten Beweis dafür liefern. „Wir sind überzeugt vom Konzept der ORNAMENTA. Sie bietet Potenzial für Junge Menschen und angehende Designer*innen“, so das Statement aus dem Student*innenkreis. Auch der Internationale Beirat freut sich auf ein neues „Wir-Gefühl“ und durch die ORNAMENTA neue Menschen kennen zu lernen. Auch Dr. Matthias Proske, Direktor des Regionalverbandes sieht die ORNAMENTA als Chance die Kultur in der Stadt und der Region nach vorne zu bringen. Der Jugendgemeinderat, der Studierendenrat sowie die Goldschmiedeschule begrüßen es, dass sich nun Jugendliche und Studierende aktiv in der Stadt einbringen können, um Pforzheim neu zu gestalten und um eine gemeinsame Identität und Perspektive für die Zukunft zu schaffen. Auch Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum sieht in der ORNAMENTA einen großen Wurf, der die Stadt mit großen Schritten nach vorne bringt: „Deshalb sollten wir alle unterstützen, die die ORNAMENTA wollen. Es geht auch um die Arbeitsplätze die wir Morgen und für das Übermorgen schaffen. Pforzheim kann sich mit der ORNAMENTA positionieren und deshalb wünsche ich mir für die ORNAMENTA einen widerkehrenden Erfolg.“ Sparkassendirektor Stephan Scholl ist davon überzeugt, dass die ORNAMENTA die Bürger*innen mitnehmen und Aktionen machen muss, die Kultur und Gesellschaft zusammenführen: „Die Vielfalt dieser Stadt muss offensiv präsentiert werden“. Bürgermeisterin Sibylle Schüssler freut sich über diese starken Statements und den großen Rückhalt in der Bevölkerung: „Auch die positive Stimmung im Gemeinderat macht uns Mut. Jetzt gilt es noch die Zweifler*innen zu überzeugen. Möglicherweise gelingt uns das nicht sofort. Aber wir arbeiten daran. Das neue Jahr wird spannend und die kommenden Jahre sicherlich auch.“

Gemeinderatssitzung mit positivem Beschluss für die ORNAMENTA 2024

Es ist geschafft! Der Gemeinderat hat in der heutigen Sitzung, am 17.12.2019, mit 23 Ja- Stimmen die Weichen für die ORNAMENTA 2024 gestellt. 

Sitzung des Hauptausschusses

Am 10.12.2019 fand der Hauptausschuss statt. Zum Auftakt der Sitzung hielt der Unternehmer Burkhardt Thost ein flammendes Plädoyer für die ORNAMENTA 2024. Daran knüpfte die Designerin Jasmina Jovy an. Sie erklärte warum der Standort Pforzheim für sie als Schmuckschaffende so wichtig ist und machte deutlich welche positiven Auswirkungen eine ORNAMENTA 2024 auf das Image der Stadt Pforzheim haben könnte. Abschließend stellte Markus Epple, Bereichsleiter der Wirtschaftsförderung bei der WSP, Zahlen und Fakten vor. Selbst mit einer sehr konservativen Rechnung machte er deutlich, dass eine ORNAMENTA 2024 immer einen Mehrwert für Pforzheim generiert. Die ORNAMENTA 2024 ist für ihn ein nachhaltiger Stadtentwicklungsprozess mit sehr viel Potenzial Pforzheim als Marke zu etablieren und DIE Chance für Pforzheim. Die anschließenden Statements der Fraktionen waren überwiegend positiv. In der nächsten öffentlichen Sitzung am 17. Dezember 2019 wird der Gemeinderat über die ORNAMENTA 2024 abstimmen.
Wir sind gespannt!

3.12.2019

Vortrag zur ORNAMENTA 2024 | Prof. Dr. Thomas Hensel

Vortrag von Prof. Dr, Thomas Hensel, der Studierenden Laura Schmidt und Stefan Förster, Vorsitzender des Fördervereins ORNAMENTA e. V. bei der gemeinsamen Sitzung des Kulturausschusses und des Ausschusses für Wirtschaft und Digitalisierung.

Gemeinsame Sitzung der Ausschüsse für Kultur, Wirtschaft und Digitalisierung

Am 3.12.2019 fand die gemeinsame Sitzung des Kulturausschusses und des Ausschusses für Wirtschaft und Digitalisierung im Ratssaal statt. Nach einem inspirierenden und visionären Vortrag von Prof. Dr. Hensel, plädierten die Studentin Laura Schmidt und Unternehmer Stefan Förster ebenfalls für die ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 als nachhaltiges, auf die Zukunft gerichtetes kulturelles Wirtschaftsförderungsprojekt mit hohem Beteiligungsfaktor. Die beiden Fachausschüsse äußerten sich überwiegend positiv gegenüber einer ORNAMENTA 2024.
Am 10. Dezember im Hauptausschuss wird es unter anderem um die Finanzierung der ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 gehen, bevor am 17. Dezember 2019 der Gemeinderat in einer öffentlichen Sitzung über die ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 abstimmen wird. Wir sind gespannt!

Förderverein Ornamenta e.V. und Kulturschaffende setzen Zeichen PRO ORNAMENTA

ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 - Chance und Herausforderung zugleich

Unmittelbar im Vorfeld einer gemeinsamen Führung durch die Ausstellung „Dämonkratie“ von Janusz Czech im Alfons-Kern-Turm haben die Mitglieder des Fördervereins Ornamenta e. V. gemeinsam mit verschiedenen Vertreter:innen der Kulturszene, des Pforzheimer Kulturrates und der Pforzheimer Kultureinrichtungen ein Zeichen gesetzt. An dem von der Werner-Wild-Stiftung und unlängst auch vom Förderverein Ornamenta e. V. geförderten Ort haben sie gemeinsam bekräftigt, dafür kämpfen zu wollen, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am 17. Dezember das zukunftsweisende Projekt befürwortet und damit den Weg dafür ebnet, dass Pforzheim eine starke Marke erhält. „Wir wollen die Pforzheimer:innen für die ORNAMENTA begeistern, weil diese den gesamten Standort stärken wird “, so Projektleiterin Angelika Drescher. Die Mitglieder der Großen Kulturrunde seien sich einig, dass mit der ORNAMENTA langfristig auch die Existenz aller Kultureinrichtungen in Pforzheim gesichert werde.

Die ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024, sodann im fünf-Jahres-Rhythmus durchgeführt, soll kein elitäres Kulturfestival sein, sondern ein Format, dass die Stärken der Stadt im Bereich von Schmuck und Design verdeutlicht, aber auch Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Pluralisierung aufgreift. „Städte stehen zunehmend im Wettbewerb um Bewohner:innen, Tourist:innen, Unternehmen und Investor:innen – um Köpfe und Institutionen, die Wertschöpfung für die Stadt bringen. Eine starke, attraktive Stadtmarke ist eines der besten Instrumente, wenn nicht das entscheidende Instrument, um in diesem Wettbewerb zu bestehen und die Zukunft zu sichern“, so Angelika Drescher weiter. 

Bei der ORNAMENTA geht es darum, die Stadt und die Region Nordschwarzwald, bestehend aus unzähligen Facetten zu aktivieren und die Stärken von Stadt und Region sichtbar zu machen. Sie zielt zugleich auf die Stärkung des Wirtschafts- und Hochschulstandorts. Anfang 2019 haben sich Vertreter:innen des Dezernats I, Dezernats II, des Kulturamts, der Hochschule Pforzheim, des WSP, des Internationalen Beirats und des Jugendgemeinderats um Angelika Drescher formiert und in einem breit angelegten Kommunikationsprozess ein Grundlagenpapier einer ORNAMENTA Pforzheim 2024 erarbeitet: nicht als endgültige Konzeption, sondern vielmehr als Rahmen, als Leitschnur für künftige Kurator:innen. Bei der Entwicklung des Formatrahmens waren die Hochschule Pforzheim, der Pforzheimer Kulturrat, der Förderverein ORNAMENTA e. V., sämtliche Kultureinrichtungen der Stadt, mögliche Sponsor:innen sowie Vertreter:innen der Wirtschaft und der Region beteiligt.

„Eine starke, wahrnehmbare Marke unterstreicht Qualität und Wert des Standorts. Durch einen überzeugenden Auftritt, eine überzeugende Durchführung der ORNAMENTA wird Pforzheim wahrnehmbar und erkennbar“, so Stefan Förster, Vorsitzender des Fördervereins. „Wir werden Menschen für die Stadt und die Region begeistern. Das Image unserer Stadt und des Umlandes wird aufgewertet, unsere Einzigartigkeit unterstrichen.“ Im Alfons-Kern-Turm wird bereits deutlich, welch enormes kreatives und innovatives Potential Pforzheim hat. Die Unterstützer:innen hoffen nun auf den Mut und die Weitsicht des Gemeinderates, die Neupositionierung Pforzheims aktiv anzugehen. 

PRO ORNAMENTA Aktionen des Pforzheimer Kulturrats

Der Pforzheimer Kulturrat veranstaltet und koodiniert seit dem 6.11.2019 eine Reihe von PRO ORNAMENTA Aktionen, um den Gemeinderat zu einer positiven Entscheidung bewegen.

Mit diesen Veranstaltungen engagiert sich der Kulturrat nachdrücklich für die ORNAMENTA 2024 als eine große Chance für Pforzheim und als ein nachhaltiges, auf die Zukunft gerichtetes kulturelles Wirtschaftsförderungsprojekt mit hohem Beteiligungsfaktor.

Download der Pressestimmen

... der Pforzheimer Zeitung

... des Pforzheimer Kuriers

 

 

Podiumsdiskussion im Kulturhaus Osterfeld "Warum braucht Pforzheim die ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024?"

Am 22.10.2019 haben bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Kulturhaus Osterfeld Kulturbürgermeisterin Sybille Schüssler, Prof. Lutz Engelke, Gründer und Geschäftsführer der internationalen Kommunikations- und Kreativagentur TRIAD Berlin, die Verlegerin Annette Rösner-Letizky aus Karlsruhe und Markus Epple, der seit März 2019 den Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung des WSP verantwortet, über die Bedeutung einer ORNAMENTA in Pforzheim im Jahr 2024 gesprochen. 

Eingeführt in das Thema hatten zunächst Oberbürgermeister Boch, der die  ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 als großes Wirtschaftsförderungsprojekt bezeichnete und Prof. Dr. Hensel aus dem Projektteam, der passioniert die bisherigen gesetzten Eckpunkte und Wegmarken einer  ORNAMENTA Pforzheim und Region Nordschwarzwald 2024 vorstellte.

Während der Diskussion bestand Einigkeit, dass die ORNAMENTA den Standort Pforzheim und die Region Nordschwarzwald in allen Bereichen, sei es Kultur, Bildung oder Wirtschaft nachhaltig stärkt. Die ORNAMENTA wurde mehrfach als „Imagebooster“ bezeichnet. 

Das ORNAMENTA-Format wurde zudem von allen Teilnehmer:innen als wichtiges Medium einer in die Zukunft gerichteten Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung eingestuft.

Moderiert wurde der Abend von Daniel Wensauer-Sieber, Agentur sieber | wensauer-sieber | partner, der zum Abschluss die Diskutant:innen aufforderte, Statements zu einem Pforzheim 2024 nach der ORNAMENTA abzugeben.

„Nach der ORNAMENTA im Jahr 2024 werden sich die Pforzheimer*innen wieder mit ihrer Stadt identifizieren und Besucher:innen werden Pforzheim als innovative und attraktive Stadt wahrnehmen, “ so einer der Teilnehmer.

Informationsveranstaltung mit Workshop zum Thema ORNAMENTA

Am 15.10.2019 hat die Stadt Pforzheim Gemeinderäte, Kulturschaffende, Vertreter der Wirtschaft und des Fördervereins Ornamenta e. V. zu einer Informationsveranstaltung mit Workshop zum Thema ORNAMENTA eingeladen. 

Die Resonanz war mit über 80 Teilnehmenden enorm groß. Im Anschluss an die Begrüßung des Oberbürgermeisters, der die ORNAMENTA „mit Heißhunger“ erwartet und an die folgende, mit Herzblut vorgetragene Präsentation der Eckpunkte und Wegmarken eines künftig regelmäßig wiederkehrenden ORNAMENTA-Formats durch Prof. Dr. Thomas Hensel aus dem Projektteam, hatten die Gäste Gelegenheit, in einer Workshop-Phase ihre Gedanken zum Thema Zielgruppen, Alleinstellungsmerkmale Pforzheims, Programmideen und was Pforzheim 2024 nach der ORNAMENTA hat, was die Stadt heute nicht hat, auszutauschen.

Die Abschlussrunde dokumentierte Einigkeit in wichtigen Punkten: Die Stadt ist Goldstadt. Sie hat hohes Innovations- und Zukunftspotential. Die ORNAMENTA soll alle Bürger*innen und die Region Nordschwarzwald einbeziehen. Sie ist mit starken Bürger*innenbeteiligungsformaten hinterlegt. Die ORNAMENTA trägt zu Identitätsstiftung und Imageverbesserung bei und ist damit im besten Sinne auch ein bedeutendes Wirtschaftsförderungsprojekt.

Rede des Oberbürgermeisters Peter Boch