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Das Pforzheimer Schloss - aus Sicht der Nachwelt

Vom Bestand des ehemaligen markgräflichen Schlosses überdauerten nur die Schloßkirche, der Archivturm und Reste der Wehranlage. Eine salische Turmhügelburg aus dem 11. Jahrhundert bildete die Urzelle, mehrere Aufenthalte König Heinrichs IV. sind für Pforzheim urkundlich belegt.

Der Platz der salischen Burg lag im Bereich des heutigen Schlosskirchenparks.
Die Burganlage wurde während der Stauferzeit ausgebaut und vom 13. bis ins 16. Jahrhundert zum Wohnsitz und Residenzschloss der Markgrafen von Baden erweitert. Nach Verlegung der Residenz 1565 nach Durlach diente das Schloss zur Unterbringung von Behörden und Dienstwohnungen sowie zu Wirtschaftszwecken. Im Laufe des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts wurden die Schlossgebäude nahezu vollständig beseitigt.

Die Ausstellung erinnert an das ehemalige Pforzheimer Schloss. Zahlreiche Rekonstruktionen versuchen eine Vorstellung vom Aussehen der historischen Schlossanlage zu vermitteln, da kein einziges authentisches Bild überliefert ist. Dabei zeugte die Burganlage auf dem Schloßberg von der mittelalterlichen Glanzzeit Pforzheims.