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Aktuelle Sonderausstellung:

Innovation, Interdisziplinarität, Internationalität – Die Hochschule Pforzheim nach 1945

Mit den drei Schlagworten Innovation, Interdisziplinarität und Internationalität lässt sich die Hochschule Pforzheim trefflich charakterisieren. Ihre Wurzeln reichen rund 250 Jahre zurück bis zur Zeichenschule für die Ausbildung der angehenden Schmuck-schaffenden sowie bis zur Gewerbeschule. Aus der eigenständigen Fachhochschule für Gestaltung sowie der 1971 aus der Staatlichen Höheren Wirtschaftsfachschule hervor-gegangenen Fachhochschule für Wirtschaft wurde eine umtriebige Hochschule mit heute insgesamt drei Fakultäten, denn 1992 kam mit dem Zusammenschluss die Fakultät für Technik dazu.
Am Beispiel ausgewählter Projekte, die allesamt unter wenigstens eines der Schlagworte subsummiert werden können, wird aufgezeigt, welche Rolle die Hochschule heute einnimmt als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Lehre und Industrie, welche Kooperationen und Unternehmenspartner zu ihrem Renommee beitragen und wie das Hochschul - Motto »Führend durch Perspektivenwechsel« umgesetzt wird. Deutlich wird dabei, dass sich die Hochschule in zahlreichen Projekten intensiv mit städtebaulichen Fragen, mit der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine sowie mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Die Fakultäten treten dabei in den Hintergrund, während die fachübergreifende Zusammenarbeit mit passenden Projektpartnern in den Fokus rückt.

Teaser "Innovation, Interdisziplinarität, Internationalität – Die Hochschule Pforzheim nach 1945"

Vergangene Wechselausstellungen

"Ich hatte eine Wahl. Starke Frauen aus Pforzheim"

Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen.
Mutige Frauen (und Männer) haben das Frauenwahlrecht gegen viele Widerstände durchgesetzt. Doch damit ist die Gleichstellung von Frauen noch längst nicht erreicht. Gerade
im politischen Sektor stagniert die Vertretung von Frauen in Kommunal-, Landes- und Bundespolitik, mancherorts ist sie sogar rückläufig. Auch in der Wirtschaft sind Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert.


Formal sind die Weichen für die Gleichbehandlung und Gleichstellung der Frauen gestellt. Woran es mangelt, sind bessere Rahmenbedingungen – und Vorbilder. Damit sind keine „Promis“ aus den Medien gemeint, sondern Leitfiguren aus dem eigenen Lebensumfeld, die zeigen, dass Selbstverwirklichung und ein selbstbestimmtes Leben für jede Frau erreichbar sind, unabhängig von Alter, Herkunft, sozialem Stand, Religion, Hautfarbe oder sexueller Orientierung.


Die Ausstellung macht zwölf sehr unterschiedliche Frauen aus Pforzheim sichtbar. Was sie eint? Sie sind stark. Sie hatten eine Wahl. Und sie haben ihre Chance ergriffen,
haben sich entschieden: für einen (untypischen) Beruf, für eine neue Heimat, für ein Geschlecht, für Pforzheim. Ihre Geschichten machen Mut, eigene Wege zu gehen.

Die Frauen im Alter von 14 bis 90 Jahren erzählen in der Ausstellung die Geschichte und Hintergründe ihrer Wahl, begleitet von der Autorin Dr. Ana Kugli und dem Fotografen 
Sebastian Seibel.

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