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Stadtmuseum Pforzheim

Geschichte und Geschichten aus Pforzheim

Das historische denkmalgeschützte Museumsareal mit dem Alten Schulhaus, der Pfarrkirche und dem liebevoll gepflegten Kräutergarten nimmt Besucher:innen auf eine spannende Zeitreise durch die Pforzheimer Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Nachkriegszeit. In originalgetreuen Werkstätten werden die traditionellen Gewerbe aus der Region anschaulich dargestellt. Die Druckerpresse nach historischem Vorbild versinnbildlicht die erste Medienrevolution zu Zeiten Johannes Reuchlins. Ebenfalls ein Highlight des Stadtmuseums ist der funktionstüchtige Nachbau des Benz-Patent-Motorwagens, dem sogenannten Bertha-Benz-Mobil. Sonderausstellungen beleuchten aktuelle Themen und neuere Aspekte der Stadtgeschichte.

Die städtischen Museen sind geöffnet! 

Seit Sonntag, 3. April, sind keine Impf-, Genesungs- oder Testnachweise mehr erforderlich. Bitte halten Sie weiterhin die Abstandsregeln ein, und tragen Sie einen Mund- und Nasenschutz, vielen Dank.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Aktuelle Sonderausstellung

ORNAMENTA Transferium 2022

Wo kommst du her? Wo will willst du hin?

Willkommen zum Transferium

Wir laden Sie ein zu Eröffnung der Ornamenta Transferium 2022, einer Ausstellungsplattform die den Beginn einer Reise markiert. Steigen Sie jetzt ein in die Ornamenta, einem Kulturprogramm, das im Spätsommer 2024 in der Region Nordschwarzwald stattfinden wird. Im Stadtmuseum Pforzheim werden fünf Installationen präsentiert, die über die Räume des Museums und der Pfarrkirche verteilt sind. Jede davon stellt jeweils ein Thema und Ziel vor, auf das die Ornamenta zusteuert.
Erkunden Sie neue Landschaften die hier von Mai bis Oktober mit Beiträgen von Akteur*innen aus Kunst, Design und Forschung, sowie von Organisationen und  Unternehmen auf virtuellen und physischen Plattformen vorgestellt werden. Entdecken Sie die Zukunft gemeinsam mit den Bewohner*innen der Region Nordschwarzwald und allen anderen Europäer*innen. 

Im Rahmen von monatlichen Treffen, die am 8. Juni, 6. Juli, 10. August, 7. September und 5. Oktober jeweils mittwochs im Stadtmuseum stattfinden, können Sie mehr über die Ornamenta erfahren.

Die feierliche Eröffnung findet am Freitag, dem 13. Mai, um 19 Uhr statt.

Der Eintritt ist frei. U. A. w. g. an rsvp(at)ornamenta2024.eu

Weitere Informationen finden Sie hier

Dauerausstellung

Handwerk und Traditionsindustrie

Von Flößern und Goldschmieden...

Im Erdgeschoss des Alten Schulhauses werden Sie in die traditionell in Pforzheim ansässigen Handwerke eingeführt.

Vollständig erhaltene Uhrmacher- und Goldschmiedewerkstätten vermitteln ein lebendiges Bild der Pforzheimer Traditionsindustrie. Modelle und Schautafeln veranschaulichen die Berufe des Gerbers und Flößers. Schuhmacher-, Sattler und Büstenbinder-Werkstätte runden das Bild ab.

Im Obergeschoss sind in der Abteilung "Wohnen in Stadt und Land" Einrichtungen von Bürgern- und Bauernwohnräumen zu sehen.

Stadtgeschichte

...von der Fürstenhochzeit...

In der Pfarrkirche werden die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte vom 12. bis ins 20. Jahrhundert gezeigt:
Hier ist ein Klassenzimmer, der von Melanchthon und Reuchlin besuchten Lateinschule, zu sehen, außerdem die Fürstenhochzeit des Markgrafen Karl I mit Katharina von Österreich 1447, der "Weiberkrawall": ein tumultartiger geführter Privilegienstreit um 1700, sowie die Pest 1501 und die Stadtbrände im 17. Jahrhundert.

 

...und der Zerstörung 1945

Das Obergeschoss der Pfarrkirche widmet sich der Zerstörung der Stadt am 23. Februar 1945.
Hier ist auch ein Kino eingerichtet, in dem Filme zur Stadtgeschichte gezeigt werden.

Kräutergarten

Ein verwunschener Ort zum Verweilen

Auf dem Areal des Stadtmuseums befindet sich ein stiller verwunschener Kräutergarten. Dort sind Skulpturen von Emil Salm und Ignaz Lengelacher aufgestellt.

Mit einem Barfußpfad, Obstgarten und seiner besonderen Atmosphäre lädt er zum Verweilen ein.

In einer alten Scheune ist ein Lapidarium (Steinsammlung) untergebracht. Sie zeigen vor allem Grenzsteine aus dem 16.- 19. Jahrhundert sowie Fragmente spätmittelalterlicher Grabplatten.