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    Stand : 22.06.2021 - 10:35
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Stadtmuseum Pforzheim

Geschichte und Geschichten aus Pforzheim

Das Stadtmuseum präsentiert eine Zeitreise durch die Pforzheimer Stadtgeschichte der letzten 500 Jahre. Zum Museumsareal gehören das Alte Schulhaus, die Pfarrkirche und der Kräutergarten. Die aktuelle Sonderausstellung beleuchtet die Rolle der Pforzheimer Hochschule nach 1945.

Dauerausstellung im Stadtmuseum

Handwerk und Traditionsindustrie

Von Flößern und Goldschmieden...

Im Erdgeschoss des Alten Schulhauses werden Sie in die traditionell in Pforzheim ansässigen Handwerke eingeführt.

Vollständig erhaltene Uhrmacher- und Goldschmiedewerkstätten vermitteln ein lebendiges Bild der Pforzheimer Traditionsindustrie. Modelle und Schautafeln veranschaulichen die Berufe des Gerbers und Flößers. Schuhmacher-, Sattler und Büstenbinder-Werkstätte runden das Bild ab.

Im Obergeschoss sind in der Abteilung "Wohnen in Stadt und Land" Einrichtungen von Bürgern- und Bauernwohnräumen zu sehen.

Stadtgeschichte

...von der Fürstenhochzeit...

In der Pfarrkirche werden die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte vom 12. bis ins 20. Jahrhundert gezeigt:
Hier ist ein Klassenzimmer, der von Melanchthon und Reuchlin besuchten Lateinschule, zu sehen, außerdem die Fürstenhochzeit des Markgrafen Karl I mit Katharina von Österreich 1447, der "Weiberkrawall": ein tumultartiger geführter Privilegienstreit um 1700, sowie die Pest 1501 und die Stadtbrände im 17. Jahrhundert.

 

...und der Zerstörung 1945

Das Obergeschoss der Pfarrkirche widmet sich der Zerstörung der Stadt am 23. Februar 1945.
Hier ist auch ein Kino eingerichtet, in dem Filme zur Stadtgeschichte gezeigt werden.

Der Kräutergarten

Ein verwunschener Ort zum Verweilen

Auf dem Areal des Stadtmuseums befindet sich ein stiller verwunschener Kräutergarten. Dort sind Skulpturen von Emil Salm und Ignaz Lengelacher aufgestellt.

Mit einem Barfußpfad, Obstgarten und seiner besonderen Atmosphäre lädt er zum Verweilen ein.

In einer alten Scheune ist ein Lapidarium (Steinsammlung) untergebracht. Sie zeigen vor allem Grenzsteine aus dem 16.- 19. Jahrhundert sowie Fragmente spätmittelalterlicher Grabplatten.

Publikationen

Sie bauten eine neue Stadt: Pforzheims Neuaufbau nach 1945

Pforzheim wurde am 23. Februar 1945 durch einen britischen Bombenangriff weitgehend zerstört. Seitdem ist die „Goldstadt“ auf der Suche nach ihrer Identität. Das Begleitbuch zur Ausstellung richtet sein Augenmerk erstmals auf die städtebaulichen Konzepte der ersten Nachkriegszeit, die bis heute das Gesicht der Stadt prägen.

 

Der Katalog ist erhältlich im Stadtmuseum und im Kulturamt (für 24,95 € zzgl. 3,50 € Versand).
Sowie im Buchhandel, online und bei Schnell & Steiner: www.schnell-und-steiner.de/sie-bauten-eine-neue-Stadt (für 29,95 €).

Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Schnell & Steiner
ISBN: 978-3-7954-2848-8

Aktuelle Wechselausstellung

Innovation Interdisziplinarität Internationalität - Die Hochschule Pforzheim nach 1945

13.12.2020 - 20.06.2021

Mit den drei Schlagworten Innovation, Interdisziplinarität und Internationalität lässt sich die Hochschule Pforzheim trefflich charakterisieren. Ihre Wurzeln reichen rund 250 Jahre zurück bis zur Zeichenschule für die Ausbildung der angehenden Schmuck-schaffenden sowie bis zur Gewerbeschule. Aus der eigenständigen Fachhochschule für Gestaltung sowie der 1971 aus der Staatlichen Höheren Wirtschaftsfachschule hervor-gegangenen Fachhochschule für Wirtschaft wurde eine umtriebige Hochschule mit heute insgesamt drei Fakultäten, denn 1992 kam mit dem Zusammenschluss die Fakultät für Technik dazu.
Am Beispiel ausgewählter Projekte, die allesamt unter wenigstens eines der Schlagworte subsummiert werden können, wird aufgezeigt, welche Rolle die Hochschule heute einnimmt als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Lehre und Industrie, welche Kooperationen und Unternehmenspartner zu ihrem Renommee beitragen und wie das Hochschul - Motto »Führend durch Perspektivenwechsel« umgesetzt wird. Deutlich wird dabei, dass sich die Hochschule in zahlreichen Projekten intensiv mit städtebaulichen Fragen, mit der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine sowie mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Die Fakultäten treten dabei in den Hintergrund, während die fachübergreifende Zusammenarbeit mit passenden Projektpartnern in den Fokus rückt.

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