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Friedenskultur in Pforzheim

Erinnern und Gedenken für eine Zukunft in Frieden

Der 23. Februar ist bis heute der wichtigste Gedenktag Pforzheims. Seit einigen Jahren ist dieses bedeutsame Erinnern dank bürgerschaftlichen Engagements und der Initiative des Arbeitskreises 23. Februar mit dem nachdrücklichen Appell und Eintreten für die Friedensbildung verbunden. Das Motto „Wir legen des Frieden über die Stadt“ gilt für alle weiteren Pforzheimer Projekte und Veranstaltungen aus dem Bereich Gedenkkultur, darunter die Woche der Brüderlichkeit, die Erinnerung an die Deportation jüdischer Mitbürger*innen nach Gurs oder die Reichspogromnacht.

Zunehmend sind daran Schüler*innen und bürgerschaftliche Gruppen beteiligt, in der sich die Vielfalt unserer Stadtgesellschaft spiegelt. Die Zeitzeugen werden immer weniger. Umso wichtiger ist es, das Gedenken und die Friedenskultur in der Gegenwart für die Zukunft weiterzuentwickeln.

Respekt und Toleranz, wie von Pforzheims „größtem Sohn“ Johannes Reuchlin schon vor 500 Jahren gefordert, sind wichtige Grundpfeiler der Friedenskultur  ebenso wie Reuchlins Botschaft: “Erkundet das Fremde, zerstört es nicht!“. Auch das Reuchlin-Gedenken mit dem gleichnamigen renommierten Wissenschaftspreis und Kongress ist elementarer Bestandteil der Pforzheimer Friedenskultur. Es leistet einen Beitrag zur Wahrung des Friedens, lokal und global.