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Dieses Bild zeigt eine Außenaufnahme des Gebäudes.

Das Schmuckmuseum Pforzheim ist ein weltweit einzigartiges Museum zur Geschichte des Schmucks. Rund 2.000 Exponate zeigen Schmuckkunst aus fünf Jahrtausenden, von der Antike bis zur Gegenwart: kunstvoll und fein gearbeitete Schmuckstücke der Etrusker, üppige Kleinodien aus dem Barock, bedeutende Stücke aus dem Jugendstil sowie eine renommierte Sammlung modernen Schmucks. Die ethnografische Sammlung Herion gibt Einblick in die schmückenden Ausdrucksformen außereuropäischer Gesellschaften, und kunstvolle Taschenuhren aus der Sammlung des Pforzheimer Uhrenfabrikanten Philipp Weber, eine Dauerleihgabe der Sparkasse Pforzheim Calw, dokumentieren Uhrmacher- und Goldschmiedekunst vom 17. bis ins 19. Jahrhundert. Auch eine Abteilung über die Geschichte der Pforzheimer Schmuckindustrie ist zu sehen. Sonderausstellungen geben den Besuchern die Möglichkeit, das Museum immer wieder neu zu entdecken. Nur fünf Minuten entfernt, im Technischen Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, können sie zudem lebendige Einblicke in Aspekte der Herstellung erhalten.

Das Reuchlinhaus, in dem sich das Schmuckmuseum befindet, ist ein architektonisches Juwel. Es wurde 1961 nach Entwürfen des Architekten Manfred Lehmbruck im »International Style« errichtet und erinnert an die Baukunst von Ludwig Mies van der Rohe.

Öffentliche Führungen finden sonntags um 15 Uhr statt. Am ersten Sonntag im Monat können Kinder auf Schatzsuche mit Schmucki der Perlsau gehen, gemeinsam mit dem Figurentheater Raphael Mürle. Zudem stehen zweimal im Monat jeweils freitags Schmuckworkshops auf dem Programm. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl ist das Haus fast durchgängig zugänglich. Vom Café hat man einen schönen Blick in den Stadtgarten.