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Warum Kulturelle Bildung?

Lokalgeschichtliche Bildung mit Lebensraumbezug und Alltagslernen wird in den aktuellen Bildungsplänen von Kita und Schule groß geschrieben. In einem breitgefächerten museums- und stadtpädagogischen Programm bietet das Kulturamt Pforzheim eine Vielzahl an bildungsplanrelevanten Formaten zum Themenkreis „Heimat-Zeit-Raum“. An außerschulischen Bildungsorten, etwa in den sechs städtischen Museen oder im Stadtgebiet erfahren die Kinder und Schüler einen Lebensweltbezug, der ihnen aufgrund ihrer oft zugewanderten Familien vielfach fehlt. Pforzheim verzeichnet mit 49 Prozent bundesweit den höchsten Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund, bei den unter Dreijährigen sind es bereits über 80 Prozent.

Die Mehrheit der Heranwachsenden kennt keine traditionelle familiäre Überlieferung zum Heimatort Pforzheim. Viele Kinder stammen zudem aus bildungsfernen oder bildungsbenachteiligten Familien, in denen das Wissen um das eigene Umfeld kaum entwickelt ist. Damit fehlt diesen Kindern eine wesentliche Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben.

Mit den kreativen Zugängen der kulturellen Bildung, die „Heimat“ mit allen Sinnen erfahrbar macht, vernetztes und selbst motiviertes Lernen anstrebt und so Selbstwirksamkeitserfahrungen, Selbstvergewisserung und Schlüsselkompetenzen fördert, verstehen sich die Kulturpädagogen des Kulturamts als Potenzialentfaltungscoachs. Bei ihren Erkundungstouren in den Museen oder in der Stadt arbeiten sie zielgruppen- und stärkenorientiert. Kompetenzförderung und nicht Wissensvermittlung steht im Vordergrund. Der Weg ist das Ziel!

Hier finden Sie zielgruppenorientierte Vorschläge erprobter Aktivitäten der Kulturellen Bildung. Sie sind in museumspädagogische, stadtpädagogische und projektorientierte Veranstaltungen untergliedert.

Gerne entwickeln wir mit Ihnen gemeinsam weitere, auf Ihre Gruppe, Bedürfnisse und Themenwünsche zugeschnittene Formate. Sprechen Sie uns an.