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Was ist eine Lernstörung?

Eine Lernstörung ist eine Entwicklungsstörung - deshalb wird sie auch als Lernschwäche bezeichnet. Betroffene Kinder verfügen im Vergleich zu anderen Kindern über eine normale Intelligenz. Trotzdem haben sie Probleme beim Schreiben, Lesen oder Rechnen und daher Schwierigkeiten im Schulalltag.

Es gibt verschiedene Arten einer Lernstörung. Besonders bekannte Lernstörungen sind:

  • Legasthenie (Probleme mit der Rechtschreibung)
  • Dyskalkulie (Schwierigkeiten mit der Mathematik)

Was kann ich für mein Kind tun?

Nicht jedes Kind, welches in der Schule Schwierigkeiten beim Lesen und/oder Rechnen aufweist, hat eine solche Teilleistungsstörung und benötigt eine gezielte heilpädagogische Behandlung. In den meisten Fällen können schulische Fördermaßnahmen ihrem Kind helfen vorhandene Lücken zu schließen. Wenden Sie sich deshalb auf jeden Fall zuerst an den/die Klassenlehrer/in oder den/die entsprechende/n Fachlehrer/in, wenn Sie feststellen, dass sich Ihr Kind beim Lesen, Schreiben oder Rechnen schwer tut.

Manche Kinder leiden jedoch sehr unter ihrem scheinbaren Defizit. Dies kann soweit gehen, dass sie Verhaltensstörungen, Schulangst etc. entwickeln. Dadurch können sie in ihrer weiteren Entwicklung ernsthaft gefährdet sein.

Mögliche Unterstützung durch das Jugendamt

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Kosten für eine außerschulische Therapie durch das Jugendamt übernommen werden. Dazu ist auf jeden Fall die ärztliche Stellungnahme eines Kinder- und Jugendpsychiaters oder des Kinderzentrums Maulbronn notwendig.

Der Soziale Dienst beim Jugend- und Sozialamt berät Sie zu Hilfen bei Legasthenie und Dyskalkulie (gem. § 35 a) gerne ausführlich.

Weitere Informationen zu § 35a SGB VIII