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Große Betriebe mit verdichteten Großstrukturen (Heizwerk, Klärwerk, Fa. Witzenmann) befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu dicht bebauten Wohn- und Mischquartieren. Die Wohnnutzung (ca. 8.000 Menschen) steht dabei mit dem Gewerbe ebenso in Konflikt, wie mit der stark befahrenen B 10 (Lindenstraße/Eutinger Straße).

Die Bahntrasse (KA-PF-S) in Höhenlage im Norden und die Enz in Tallage im Süden begrenzen den Stadtteil und haben wenige Verknüpfungen in die benachbarten Stadtgebiete. Andererseits befinden sich mit dem Enzauenpark, der Eislaufhalle und dem Gasometer sehr wichtige Ziele für Freizeit, Naherholung und Tourismus in der Oststadt. 

Der Oststadt fehlen jedoch eine klare Identität, eine lesbare Struktur und eine Entwicklungsperspektive.

Zu diesem Zweck beabsichtigt die Verwaltung die Erarbeitung einer Rahmenplanung für die Oststadt, in der die bestehenden, teils unabhängig nebeneinander stehenden Planungen und Konzepte zusammenführt und miteinander verbunden werden. Vor allem soll ein überspannendes städtebaulich-freiräumliches Gerüst mit konkreten Ansätzen für die künftige Entwicklung des ca. 123 ha großen Stadtteils entstehen.

Die Oststadt ist geprägt durch vielfältige Nutzungs- und Baustrukturen. Große Betriebe mit verdichteten Großstrukturen (Heizwerk, Klärwerk, Fa. Witzenmann) befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu dicht bebauten Wohn- und Mischquartieren. Die Wohnnutzung (ca. 8.000 Menschen) steht dabei mit dem Gewerbe ebenso in Konflikt, wie mit der stark befahrenen B 10 (Lindenstraße/Eutinger Straße). Die Bahntrasse (KA-PF-S) in Höhenlage im Norden und die Enz in Tallage im Süden begrenzen den Stadtteil und haben wenige Verknüpfungen in die benachbarten Stadtgebiete. Andererseits befinden sich mit dem Enzauenpark, der Eislaufhalle und dem Gasometer sehr wichtige Ziele für Freizeit, Naherholung und Tourismus in der Oststadt. Im städtebaulich-räumlichen Leitbild wurden bereits die großen Entwicklungspotentiale der Oststadt aufgezeigt und ein Leitprojekt mit den Arealen Schlachthof, Kohlebunker und Thales skizziert, das in Folge im Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ des Landes Baden-Württemberg detailliert bearbeitet wurde. Auch gab und gibt es in der Oststadt mehrere teilräumliche Planungen und Maßnahmen, z. B. das Sanierungsgebiet Oststadt (2001-2009). Der Oststadt fehlen jedoch eine klare Identität, eine lesbare Struktur und eine Entwicklungsperspektive.

Zu diesem Zweck beabsichtigt die Verwaltung die Erarbeitung einer Rahmenplanung für die Oststadt, in der die bestehenden, teils unabhängig nebeneinander stehenden Planungen und Konzepte zusammenführt und miteinander verbunden werden. Vor allem soll ein überspannendes städtebaulich-freiräumliches Gerüst mit konkreten Ansätzen für die künftige Entwicklung des ca. 123 ha großen Stadtteils entstehen.

Zielsetzung der Rahmenplanung Oststadt

Das Ziel der Rahmenplanung Oststadt ist es, ein zusammenhängendes Planwerk zu erhalten, das alle Aspekte der Stadtteilentwicklung zusammenfasst. Auf drei Planungsebenen sollen das zukünftige Bild und der Charakter des Stadtteils herausgearbeitet werden:

  1. Leitbild
    Entwicklung eines Leitbildes für den Stadtteil, welches Zielsetzungen für die Themenbereiche Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Tourismus, Freiflächen sowie Umweltbelange (Artenvielfalt, Klimaschutz, etc.) formuliert und miteinander vernetzt. Es sollen die Identität und die Potentiale des Stadtteils hinsichtlich emotionaler und strategischer Gesichtspunkte herausgearbeitet werden und Zukunftsthemen (z. B. Leben im Stadtteil, Arbeiten im Stadtteil, Kunst- und Kultur, Digitalisierung, Mobilität) aufgegriffen werden. Anhand von beispielgebenden Bildern und Projekten soll eine Perspektive für den Stadtteil entworfen werden.  
  2. Rahmenplan
    Entwicklung eines Rahmenplans für den gesamten Stadtteil, der das zuvor erarbeitete Leitbild räumlich verortet. Im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung sollen die oben genannten Themenfelder und Zukunftsthemen zusammenführt und in einen städtebaulich-freiräumlichen Kontext gesetzt werden. Zudem soll aufgezeigt werden, welche Zielsetzungen für die identifizierten Quartiere und Achsen verfolgt werden sollen. 
  3. Quartierskonzepte
    Auf der Quartiersebene sollen Entwicklungsperspektiven zur Umsetzung des Leitbilds erarbeitet werden. Dabei spielen städtebaulich-freiräumliche Aspekte ebenso eine Rolle wie die Maßnahmen zur Förderung der Stadtteil- und Quartiersidentität.

Planungsprozess