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Auch in 2019 konnten wieder neue Nachbarschaftsgespräche gestartet werden. Diese finden aktuell bis Ende Februar in der Au statt.

Die Teilnehmenden wurden pro Stadtteil zufällig ausgewählt (Stichprobe Einwohnermeldeamt: 500 Personen). Maximal 20 Personen konnten an den Nachbarschaftsgesprächen in einem Stadtteil teilnehmen. Die Gruppe ist voll besetzt. 

Der Nachbarschaftsgruppe steht ein Projektbudget in Höhe von jeweils 3.000 Euro für die Umsetzung oder Anschubfinanzierung kleinerer Projekte und Maßnahmen zur Verfügung. 

Es ist geplant die Ergebnisse der Nachbarschaftsgespräche im Herbst 2020 im Gemeinderat zu präsentieren.
Die Dokumentation der Nachbarschaftsgespräche finden Sie hier.

Auftaktveranstaltung

Oberbürgermeister Peter Boch begrüßte am 20. November 2019 alle Mitwirkenden der Nachbarschaftsgespräche bei der Auftaktveranstaltung. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Familienzentrum Au hat die Nachbarschaftsgruppe erste Informationen zum Ablauf der Gespräche erhalten, lernte sich kennen und sammelte ein erstes Stimmungsbild aus dem Stadtteil.

Ablauf der Gespräche vor Ort

Im ersten Gespräch erläuterte das Planungsamt der Stadt die Ergebnisse und Projekte der Stadterneuerung Innenstadt – Südost (Stadtmitte-Au II). Das Areal war von 2009 bis 2014 Sanierungsgebiet (Städtebauförderung).

In der anschließenden Arbeitsphase sammelte die Gruppe die aktuellen Stärken und Herausforderungen im Stadtteil Au. Die Themen wurden nach folgenden Themenfeldern zugeordnet und sortiert:

  • Mobilität – mit Bus, Auto, Rad und zu Fuß
  • Natur und Erholung – Plätze, Grün, die Enz
  • Bildung, Kultur und Sport
  • Miteinander Zeit verbringen und Leute kennenlernen – Soziales und Integration
  • Ideenspeicher / weitere Themen

Zum zweiten Gespräch traf sich die Gruppe im Quartierszentrum "QuarZ Innenstadt". Herr Böhler gab zunächst eine kurze Einführung zum Ablauf des Abends, danach folgte eine Vorstellungsrunde, in welcher Martin Kühnemundt, der Leiter des QuarZ Innenstadt, auf die Angebote der Einrichtung hinwies. 

Anschließend stellte Bürgermeisterin Sybille Schüssler sich und Ihren Aufgabenbereich vor und gab eine kurze Einschätzung zur Au. Großes Potenzial sieht Sie in der Lage an den beiden Flüssen Nagold und Enz. Entwicklungspotenzial besteht in der Zukunft darin, diese noch besser erlebbar zu machen. Durchaus bewusst ist Ihr allerdings auch die hohe Verkehrsbelastung des Stadtteils, z.B. entlang der Calwer Straße oder Kreuzstraße. Ihre Vision für die nächsten zehn Jahre ist es, die Au als Kreativquartier mit einer Mischung aus Wohnen, Geschäften und Ateliers zu entwickeln.

Danach gab es die Möglichkeit für die Teilnehmenden, direkt Fragen an Frau Schüssler zu stellen. Anschließend wurden einzelne Projektideen von den Teilnehmenden in Kleingruppen anhand von Projektblättern weiter ausgearbeitet.

Am 30. Januar 2020 traf sich die Gruppe zum dritten Gespräch im Quartierszentrum Innenstadt. Im Fokus stand der Rückblick auf bisher zusammengetragene Themen und Projektideen sowie die Rückmeldungen aus der Verwaltung. Außerdem wurde eine Projektauswahl getroffen und überlegt, wie die verfügbaren Mittel (3.000 Euro) eingesetzt werden könnten.

Nach einer Vorstellungsrunde erläuterte Frau Wacker anhand der Themen- und Projektliste die Rückmeldungen aus der Verwaltung. Anschließend stellte Herr Böhler weitere mögliche Ideen für kleinere bürgergetragene Projekte vor. Durch Bepunktung wurden anschließend die für die Gruppe wichtigsten Projekte ausgewählt und weiter besprochen.

Zum Schluss des Gesprächs konnten die Teilnehmenden ein Fazit zu den Nachbarschaftsgesprächen ziehen.

Abschlussveranstaltung

Zum vorerst letzten Mal ging es  für die Nachbarschaftsgruppe aus der Au in eine gemeinsame Runde. Dieses Mal mit dabei: zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Ämter. Einzelne Themen konnten so von Fachleuten erläutert, Fragen geklärt und Antworten gegeben werden.

„Es freut mich sehr, dass Sie alle sich bereit erklärt haben, sich an den Gesprächen zu beteiligen und sich damit für die Au einzusetzen. Wir wünschen uns, dass Sie auch nach Abschluss der Gespräche weiter in Kontakt bleiben, um gemeinsam etwas zu bewegen“, betonte Sozialdezernent Frank Fillbrunn zur Begrüßung.Andreas Böhler gab im Anschluss einen kurzen Rückblick über die letzten Monate bevor es in den Austausch mit der Verwaltung ging.

Zum Abschluss dankte Susanne Wacker, Koordinatorin der Nachbarschaftsgespräche, allen Anwesenden für die erfolgreiche Zusammenarbeit: „Bereits beim ersten Gespräch hat sich gezeigt, dass Sie eine unheimlich engagierte Gruppe mit vielen Ideen sind. Die Gespräche mit Ihnen waren sehr angenehm und vergingen wie im Flug. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie als Gruppe auch nach dem Abschluss der Gespräche und Umsetzung der Projektideen aktiv bleiben.“