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WSP-Initiative „Handeln für Pforzheim“ erweitert das Angebot um Möglichkeit zur digitalen Gäste-Erfassung

BU von links: Michael Hertl, Oliver Reitz (Beide WSP), Philipp Bauknecht (medialesson GmbH) und Kevin Lindauer (Stadt Pforzheim)

BU von links: Michael Hertl, Oliver Reitz (Beide WSP), Philipp Bauknecht (medialesson GmbH) und Kevin Lindauer (Stadt Pforzheim)

Um während der Corona-Pandemie den Unternehmen, die im Kampf gegen das Virus ihre Türen schließen mussten, zu kurzfristigen Umsätzen zu verhelfen, hatte der städtische Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) Ende März gemeinsam mit dem städtischen Digitalisierungsbeauftragten Kevin Lindauer und den beiden lokalen Unternehmen medialesson GmbH und kaundvau GmbH das Onlineportal „handeln-fuer-pforzheim.de“ ins Leben gerufen. Nachdem bereits im ersten Monat zahlreiche Gutscheine verkauft wurden, konnte das Angebot rund einen Monat später um Abhol- und Lieferdienste erweitert werden.

Viele Betriebe haben inzwischen wieder geöffnet, seit wenigen Tagen auch die des Gastgewerbes. Dabei müssen sich die Betreiber, wie Friseure, Restaurants und Cafés, an die Auflagen und Vorschriften der Corona-Verordnungen halten. Unter anderem müssen sie die Gästedaten erfassen, um im Falle einer anschließend auftretenden Covid-19- Infektion eine Nachverfolgung der Kontakte zu ermöglichen.

„Im Rahmen der allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen, die bedingt durch die Corona-Pandemie eingeführt wurden, hatten wir den Wunsch, kurzfristig eine Möglichkeit zu finden, die Erfassung der Gäste möglichst reibungslos in die Abläufe der Betriebe zu integrieren. Keiner möchte seine Kundinnen und Kunden sowie Besucherinnen und Besucher lange damit belästigen“, erklärt Michael Hertl, WSP-Fachbereichsleiter für Innenstadtentwicklung die Idee der neuen Zusatzleistung.

Gemeinsam mit dem städtischen Digitalisierungsbeauftragten Kevin Lindauer und dem Pforzheimer Unternehmer Philipp Bauknecht, Geschäftsführer der medialesson GmbH, konnte der WSP das Onlineangebot „Handeln für Pforzheim“ nun um eine digitale Lösung zur Gäste-Erfassung erweitern. Der Gast kann online seine Kontaktdaten angeben und erhält anschließend einen personalisierten QR-Code auf sein Smartphone, welcher beim Friseur- oder Restaurantbesuch einfach abgescannt werden kann. Die Gästedaten bleiben dabei anonym und werden datenschutzkonform abgespeichert. Nur auf Anordnung des Gesundheitsamtes werden diese weitergegeben bzw. anschließend nach Ende der vorgegebenen Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht.

„Gerade jetzt ist der richtige und notwendige Zeitpunkt, die Digitalisierung weiter voranzutreiben. Von der neuen digitalen Lösung der Gäste-Erfassung profitieren nicht nur die Pforzheimer Betriebe, die auf handschriftliche Registrierungspapiere verzichten können, sondern auch deren Kunden und Gäste, die durch das neue Angebot nur einmalig ihre persönlichen Daten für die Nutzung in allen teilnehmenden Restaurants und Dienstleistungsbetrieben angeben müssen“, ist sich Digitalisierungsbeauftragter Lindauer sicher.

Die webbasierte App wurde von der medialesson GmbH kostenlos programmiert und den Betrieben sowie den Nutzern kostenfrei zur Verfügung gestellt. „Die Pforzheimer Wirtschaft rückt in dieser schwierigen Situation zusammen und unterstützt sich gegenseitig“, freut sich WSP-Direktor Oliver Reitz. Mit dem engen Schulterschluss zwischen den unterschiedlichen Branchen könne man gemeinsam vor Ort den aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen.

Weitere Informationen zur Registrierung eines Betriebes sowie zum Anlegen eines personalisierten QR-Codes unter www.smartpassPF.de