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Schülerinnen und Schüler des Hebel Gymnasiums arbeiten mit der Stadt Pforzheim und Pforzheimer IT-Unternehmen an einem Sensorik-Projekt.

Im Rahmen der am Hebel-Gymnasium neu eingeführten Lern- und Kooperationsmethode „TheoPrax“ arbeiten in diesem Schuljahr 15 Schülerinnen und Schüler der elften Klasse gemeinsam an einem Digitalisierungsprojekt: Dieses beinhaltet die Erfassung und Bereitstellung von Daten zu Umweltbedingungen an der blackforestwave am Pforzheimer Metzelgraben. Dort wird aktuell eine stehende Welle geschaffen, die zukünftig das Surfen im Fluss ermöglicht, wie man es von der bekannten Eisbachwelle in München kennt.

Mithilfe verschiedener Sensoren sollen im Zuge des Projektes Informationen zur Außen- und Wassertemperatur, zur Wasserhöhe, zur Fließgeschwindigkeit und Auslastung der Welle gesammelt werden, welche dann auf der Website des Vereins blackforestwave oder einer App zum Abruf zur Verfügung stehen. Besucherinnen und Besucher haben somit die Möglichkeit sich vorab und jederzeit über die aktuellen Bedingungen vor Ort zu informieren.

„Durch das Projekt können die Schülerinnen und Schüler frühzeitig erste Erfahrungen mit digitalen Zukunftstechnologien sammeln und erlernen wichtige fachliche- und soziale Kompetenzen, die sie für ihr späteres Berufsleben benötigen“, so der Digitalisierungsbeauftragte Kevin Lindauer über die Kooperation.

Erste Einblicke in die Parametrierumgebung der Sensorik erhielten die Jugendlichen bei einem ersten Praxistermin am 6. November, nachdem sich die Zehnt- und Elftklässler im Vorfeld bereits umfassend mit der Recherche und Auswahl der passenden Sensortechnik befasst hatten. Unterstützt und begleitet werden die Schülerinnen und Schüler von den Pforzheimer IT-Unternehmen apollon und ib company sowie von der Stadt Pforzheim, die das Projekt im Rahmen ihrer Smart City-Initiative initiiert und die Akteure zusammengebracht hat.