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15. Januar 2018: Spatenstich als Auftakt der Baumaßnahmen

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Pforzheim (SWP) Roger Heidt, dem Direktor der Wirtschaft und Stadtmarketings Pforzheim (WSP) Oliver Reitz sowie Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen haben Oberbürgermeister Peter Boch und Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler am 15. Januar den ersten Spatenstich für die Neugestaltung der Fußgängerzone gesetzt. Der symbolische Auftakt läutet die Baumaßnahmen ein, mit denen im Laufe des Jahres die Westliche Karl-Friedrich-Straße zwischen Marktplatz und Leopoldstraße saniert und ästhetisch wie funktional entwickelt werden soll.

„Die Stadt Pforzheim möchte in den nächsten Jahren unsere Innenstadt sicht- und spürbar aufwerten. Mit der Umgestaltung der Fußgängerzone, die als zentrale Achse zum Einkaufen und Flanieren eine wesentliche Rolle spielt, setzen wir einen ersten, wichtigen Akzent“, so Oberbürgermeister Peter Boch. Die Einwohner Pforzheims und der Region sollen über verschiedene Aktionen an den Maßnahmen teilhaben und sich über den Fortschritt informieren können. WSP-Direktor Oliver Reitz führt aus: „Wir möchten, dass Besucher und Gäste trotz oder sogar wegen der Baustelle unsere Innenstadt zum Einkaufen, Flanieren und Verweilen nutzen. Wir wollen daher gezielt Anreize bieten und auf die vielfältigen Angebote in der City aufmerksam machen, etwa durch ein umfassendes Baustellenmarketing oder mit Events, die den Fußgängerzonenumbau einbeziehen oder selbst zum Thema machen. Wir planen unter anderem ein Sommerfest mit Baustellenführungen, Kinderaktionen und musikalischem Rahmenprogramm.“

Ausgehend von der Barfüßergasse rücken in acht Bauabschnitten zwei Kolonnen in beide Richtungen vor, zunächst auf der nördlichen, später auf der südlichen Straßenseite. Gleichzeitig werden von den Stadtwerken mit Blick auf den beabsichtigten Breitbandausbau Leerrohre verlegt. Die von der Westlichen Karl-Friedrich-Straße abgehenden Seitenstraßen sind zunächst nicht Teil der Neugestaltung, sollen jedoch in den kommenden Jahren perspektivisch folgen. Ziel der Baumaßnahmen ist es, die Westliche Karl-Friedrich-Straße als Fußgängerzone zu entwickeln und das somit Stadtzentrum grundlegend aufzuwerten. Pünktlich zu Weihnachtsmarkt und Weihnachtsgeschäft sollen Anfang November die Arbeiten abgeschlossen sein.

19. Dezember 2017: Neugestaltung der Fußgängerzone steht in den Startlöchern

Das Jahr 2018 wird ganz im Zeichen der Neugestaltung der Fußgängerzone unserer Stadt stehen. Sofern die Witterungsbedingungen es ermöglichen, wird Mitte Januar mit den Umbaumaßnahmen begonnen werden. Ende 2018 soll die Neugestaltung abgeschlossen sein.

Mit der Neugestaltung wird die Pforzheimer Fußgängerzone ein neues Gesicht erhalten und damit auch zur Aufwertung des Stadtzentrums grundlegend beitragen. Der Umbau der Fußgängerzone erstreckt sich auf einer Länge von rund 200 Metern vom Marktplatz im Osten bis zur Leopoldstraße im Westen. Die Seitenstraßen sind nicht Bestandteil der Neugestaltung, sollen jedoch perspektivisch in den kommenden Jahren folgen. „Die Stadt Pforzheim möchte in den nächsten Jahren unsere Innenstadt sicht- und spürbar aufwerten, mit einer Reihe an städtebaulichen Entwicklungsprojekten und anderen Sanierungsansätzen. Mit der Umgestaltung der Fußgängerzone, die als zentrale Achse zum Einkaufen und Flanieren eine wesentliche Rolle spielt, setzen wir einen ersten, wichtigen Akzent“, so Oberbürgermeister Peter Boch.

Mitte Januar 2018 fällt der Startschuss für die Neugestaltung. Die Bauarbeiten teilen sich in insgesamt acht Bauabschnitte auf und beginnen auf Höhe der Barfüßergasse / Jägerpassage im nördlichen Bereich der Fußgängerzone. Von dort wandern die Bauarbeiten zunächst in zwei Kolonnen gen Westen und Osten, bevor der südliche Teil der Fußgängerzone an der Reihe ist und wiederum von der Mitte ausgehend Richtung Westen und Osten „bearbeitet“ wird. Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler gibt einen Ein- und Ausblick: „Mehr Atmosphäre, Aufenthaltsqualität und Flair verspricht die neue Fußgängerzone, dank eines neuen, frischen Belags, dank mit modernster LED-Technik ausgestatteter Lichtstelen und ästhetisch gestalteter Sitzgelegenheiten."

Zeitgleich finden Leitungsarbeiten der Stadtwerke Pforzheim (SWP) statt, die unter anderem Hausanschlüsse und Lehrrohre für schnelles Internet betreffen. Roger Heidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWP, erklärt: „Die SWP arbeiten eng mit den Ansprechpartnern im Dezernat II zusammen, um die Baumaßnahmen von SWP und der Stadt Pforzheim bestmöglich aufeinander abzustimmen, in zeitlicher und bauausführender Hinsicht.“

Anfang November, rechtzeitig vor der Eröffnung des Weihnachtsmarktes und pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel, soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Damit dieser Zeitplan eingehalten werden kann, arbeitet die Stadt Pforzheim intensiv mit den ansässigen Händlern, Gastronomen und Gewerbetreibenden zusammen. Während der gesamten Bauzeit bleiben Geschäfte und gastronomische Angebote zugänglich und erreichbar.

Außerdem sind spannende Veranstaltungen geplant, die vom städtischen Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) organisiert werden. „Wir möchten, dass Besucher und Gäste trotz oder sogar wegen der Baustelle unsere Innenstadt zum Einkaufen, Flanieren und Verweilen nutzen. Es gilt daher, gezielt Anreize zu bieten und auf die vielfältigen Angebote in der City, von der Buchhandlung bis zur Apotheke, ansprechend aufmerksam zu machen, bspw. mittels eines umfassenden Baustellenmarketings oder mit Events, die den Fußgängerzonenumbau einbeziehen oder selbst zum Thema machen. So planen wir unter anderem ein Sommerfest mit Baustellenführungen, Kinderaktionen und einem musikalischem Rahmenprogramm“, fasst WSP-Direktor Oliver Reitz zusammen.

Von städtischer Seite aus wird das Projekt vom Grünflächen- und Tiefbauamt begleitet und verantwortet. Bauausführend sind das mittelständische Bauunternehmen Harsch Bau GmbH & Co KG aus Bretten, in Kooperation mit dem Pforzheimer Unternehmen Aichele Traumgarten mit Expertise im Garten- und Landschaftsbau. Schmid | Treiber | Partner und Weber-Ingenieure fungieren gemeinsam als betreuende Planungsbüros.

Der Umbau der Fußgängerzone ist mit 2,8 Mio. € veranschlagt. Im Rahmen des Gesetzes zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen (KInvFG) erhält die Stadt Pforzheim eine Förderung von 2,47 Mio. € - und damit eine 90 %-Finanzierungsbeteiligung durch den Bund. Eine wichtige Fördervoraussetzung ist, dass die Maßnahme bis zum 31. Dezember 2018 abgeschlossen und abgenommen ist.

1. September 2017: Neue Leitungen und Anschlüsse

SWP erneuern ab dem 07. September 2017 Strom-, Gas- und Wasserversorgungsleitungen und Hausanschlüsse in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße.

Die SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG beginnen im Anschluss an das Pforzheimer Oechslefest mit Erneuerungsarbeiten von Versorgungsleitungen und Hausanschlüssen in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße. Zudem werden Leerrohre zur zukünftigen Anbindung an das schnelle SWP-Glasfasernetz verlegt.

Die Gesamtmaßnahme ist in zwei auf einander folgende Bauabschnitte unterteilt. Bis Ende September werden zunächst die Leitungen im südlichen Teil zwischen Blumenstraße und Marktplatz erneuert. Anschließend beginnen die Erneuerungsarbeiten im nördlichen Bereich, zwischen Barfüßergasse und Alter Schlossberg und werden voraussichtlich bis 10. November 2017 andauern.

Die Arbeiten finden jeweils direkt vor den angrenzenden Gebäuden statt, so dass der Lieferverkehr nicht permanent betroffen sein wird. Dennoch kann es zu kurzzeitigen Behinderungen im Baustellenbereich kommen.

Die Anlieger wurden persönlich von den SWP über die detaillierten Maßnahmen informiert. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt ca. 10 Wochen. Rund 250.000 Euro investieren die SWP in diese Erneuerungsmaßnahmen um auch zukünftig die gewohnt hohe Versorgungssicherheit der Anwohner gewährleisten zu können.

Für etwaige Unannehmlichkeiten bittet die SWP alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

15. August 2017: Musterfläche eröffnet

Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler stellt Musterelemente vor 

Im Jahr 2018 wird die Fußgängerzone zwischen Marktplatz und Leopoldstraße neugestaltet und damit die Innenstadt als Ganzes aufgewertet. Im Vorfeld der Neugestaltung können mehrere Musterelemente, mit denen die zentrale Aufenthaltszone der Fußgängerzone ausgestattet werden soll, auf dem Platz des 23. Februar von interessierten Bürgerinnen und Bürgern besichtigt werden. Diese Musterelemente wurden heute von Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Zu sehen sind verschiedene Oberflächenmuster der ein-mal-ein Meter großen Bodenplatten sowie drei verschiedenen Lichtstelen.

Großformatige Betonplatten in den Formaten 1x1m werden der zukünftigen Aufenthaltszone unter den Bäumen einen besonderen Charakter verleihen. Die Platten bestehen aus sechs verschiedenen, leicht nuancierten Farbtönen aus hochwertigen geschliffenen und gestrahlten Natursteinvorsatzoberflächen, die hier von drei Herstellern in einem vorgegebenen Verlegemuster ausgelegt sind. Ein Hersteller hat die Platten zusätzlich in einer zweiten Oberflächenqualitäten (glanzgeschliffen = edler in der Optik) zum Vergleich geliefert. Das leichte Farbenspiel aus unterschiedlichen Beige-Tönen verleiht der Fläche Ruhe und Großzügigkeit und schafft den farblichen und räumlichen Übergang in die Bewegungszonen. Die Bewegungszonen bestehen aus den vom Markplatz bekannten Betonpflastern mit grau-rot schattierter Natursteinvorsatzoberfläche. Die Formate werden in der neugestalteten Fußgängerzone, anders als am Marktplatz in Länge und Breite variieren.

Schlanke, fünf Meter hohe Lichtstelen in Anthrazit werden die Aufenthaltszone flankieren und der Fußgängerzone eine klare Linie verleihen. Die Stelen hier, von verschiedenen Herstellern ausgestellt, erzeugen bei Dunkelheit ausreichende Helligkeit und sind mit modernster LED-Technik ausgestattet. Sie verfügen über eine Lichtstromnachführung und eine Reduzierschaltung um ca. 50 Prozent, um in den Nachtstunden Strom zu sparen. Die Lichtfarbe beträgt 3.000 Kelvin und ähnelt damit der von Glühlampen. Die Lichtstelen versorgen künftig die Weihnachtsbeleuchtung der Bäume in der Fußgängerzone mit Strom, in einigen Stelen ist außerdem das öffentliche W-Lan integriert.

Meinungen und Anregungen zu den Musterelementen können der Stadtverwaltung über die E-Mail-Adresse innenstadt@stadt-pforzheim.de mitgeteilt werden.

8. August 2017: Musterfläche mit Bodenplatten

Neugestaltung der Fußgängerzone im Jahr 2018: Musterfläche mit Bodenplatten wird derzeit hergestellt

Im Vorfeld der Neugestaltung der Pforzheimer Fußgängerzone 2018 können mehrere Musterelemente, mit denen die zentrale Aufenthaltszone der Fußgängerzone ausgestattet werden soll, auf dem Platz des 23. Februar von interessierten Bürgerinnen und Bürgern besichtigt werden. Dabei handelt es sich um Muster für die Belagsoberflächen und mehrere unterschiedliche Leuchten. Die Musterfläche wird derzeit durch die Technischen Dienste hergestellt; die Arbeiten dauern bis einschließlich Mittwoch, 9. August, an. Zu sehen sind verschiedene Oberflächenmuster der ein-mal-ein Meter großen Bodenplatten und voraussichtlich ab Dienstag, 8. August, auch die drei verschiedenen Lichtstelen. Mit Abschluss der Arbeiten wird die Musterfläche für jedermann zugänglich sein und durch ein Schild mit erläuternden Informationen zur Musterfläche ergänzt. Meinungen und Anregungen zu den Musterelementen können der Stadtverwaltung über die E-Mail-Adresse innenstadt@stadt-pforzheim.de mitgeteilt werden.

25. Juli 2017: Neues Büro für die Innenstadt

„Kurs Innenstadt“: Neues Büro für die Innenstadt in der Östlichen 9 startet mit Ausstellung zur Innenstadt-Ost und zur Neugestaltung der Fußgängerzone

„Wir alle wünschen uns eine Innenstadt, die ein urbanes Zentrum für die Stadt darstellt und gleichzeitig Anziehungspunkt für die Region ist“, so Bürgermeisterin Schüssler. „Auf welchen Wegen sich diese Vision erfüllen lässt, darüber wollen wir im neuen Büro informieren und diskutieren.“ Themen seien hier die gebaute, die gelebte und die zukünftige Innenstadt.

Den Auftakt bildet eine Ausstellung mit Modellen und Plänen der derzeit drei bestplatzierten Wettbewerbsbeiträge zur Innenstadt-Ost sowie der Neugestaltung der Fußgängerzone im Jahr 2018. Beide Themen stehen im Kontext zum Leitbild Innenstadt.

„Unsere Innenstadt hat eine ganz eigene Charakteristik und vielfältige Funktionen“, erläutert Baubürgermeisterin Schüssler. Daraus würden sich wiederum vielfältige Fragen ableiten, die Antworten erforderten: „Welche Funktionen hatte die Innenstadt in der Vergangenheit, was hat ihr genutzt, was hat ihr geschadet? Für welche Funktionen ist die Innenstadt geeignet, wo hat sie einen wichtigen Nutzen? Welche Funktionen sind unzeitgemäß und überholt? Welche Funktionen soll und muss die ‚Mitte‘ heute für eine zeitgemäße Großstadt des 21. Jahrhunderts erfüllen? Was bedeutet ‚urban sein‘ für Pforzheim?“ All diese Fragen würden im neuen „Büro für die Innenstadt“ aufgegriffen und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert, so die Baubürgermeisterin weiter.

Das Büro solle also ein Ort der Begegnung und des Austauschs über die Entwicklung der Innenstadt werden. Dazu dienen feste Öffnungszeiten mit Sprechstunden und kleinere Aktionen, die jeweils vorab angekündigt werden.

Ab dem 28. Juli ist das Büro regelmäßig donnerstags von 14 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Eine weitere Ausweitung der Öffnungszeiten auf die ganze Woche ist angedacht beziehungsweise in Vorbereitung.

12. Oktober 2016: Gemeinderat hat entschieden

Der Gemeinderat hat entschieden, die neue Fußgängerzone kommt

Mit zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen wurde in der gestrigen Sitzung die Neugestaltung der Fußgängerzone beschlossen. In den nächsten Wochen werden nun die Ausführungsplanungen begonnen, so dass die komplette Umgestaltung 2018 abgeschlossen werden kann. Übrigens: 90 Prozent der Kosten werden durch Fördermittel des Bundes abgedeckt!

22. August 2016: Beirat zur Umgestaltung

In der gestrigen Sitzung wurde über die Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung der Fußgängerzone beraten. In einem konstruktiven Austausch haben die Mitglieder Empfehlungen für die Verwaltung gesammelt.

Die Bürgerbeteiligung findet in Form eines Bürgerrundgangs durch die Fußgängerzone am 6. Juni, um 17.30 Uhr statt. Danach kann in Kleingruppen genauer über die Ideen der Bürgerinnen und Bürger diskutiert werden. Der Beteiligungsbeirat übernimmt folgende Aufgabe: Auf Grundlage eines Verwaltungsvorschlags berät er über das Konzept zur Beteiligung der Bürgerschaft beim jeweiligen städtischen Projekt / Vorhaben. Dabei stehen unter anderem Ziel und Ausgestaltung der Bürgerbeteiligung im Fokus sowie die Definition und Ansprache der Zielgruppen des Verfahrens. Die Wahlperiode der Vertreter der Bürgerschaft im Beirat endet im Sommer 2016. Ein Verfahren zur Neubesetzung befindet sich in der Vorbereitung.

7. Juni 2016: Bürgerrundgang

Bürgerinnen und Bürger diskutieren über die Umgestaltung der Fußgängerzone

Am 6. Juni 2016 waren alle Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Fußgängerzone eingeladen. Im Anschluss wurden im Lichthof des Alten Rathauses erste Ansätze für die Neugestaltung der Fußgängerzone vorgestellt und die Teilnehmer diskutierten in Kleingruppen die Entwürfe, entwickelten neue Ideen und stellten diese zum Abschluss im Plenum vor. 

26. April 2016: Diskussionsveranstaltungen

Vorbereitungen zur Neugestaltung der Fußgängerzone laufen auf Hochtouren: Mehrere Informations- und Diskussionsveranstaltungen finden statt.

Die Vorbereitungen zur Neugestaltung der Fußgängerzone laufen aktuell auf Hochtouren. Am 14. April besichtigten Mitglieder des Planungsausschusses und weitere Interessierte aus dem Gemeinderat gelungene Neugestaltungen von Straßen und Fußgängerzonen in Göppingen, Esslingen und Böblingen. Am 21. April tagte der Beteiligungsrat zur Umgestaltung der Fußgängerzone und am 25. April kamen auf Einladung der Stadt Händler, Gastronomen und Immobilienbesitzer der Innenstadt zusammen. Gemeinsam diskutierten sie erste Entwürfe des Planungsbüros ISA und entwickelten im konstruktiven Austausch weitere Ideen und Anregungen.

Bei einem öffentlichen Informations- und Diskussionsabend haben darüber hinaus alle Pforzheim die Gelegenheit, sich aktiv in die Vorarbeiten der Neugestaltung einzubringen: Am 6. Juni um 17.30 Uhr (Treffpunkt: Marktplatzt/Platanen) informiert die Stadtverwaltung in einem öffentlichen Bürgerrundgang mit abschließender Diskussionsrunde über den aktuellen Planungsstand und nimmt im Vorfeld sowie währenddessen Ideen und Anregungen gerne entgegen.

22. April 2016: Gelungene Neugestaltungen

Die Mitglieder des Planungsausschusses und weitere Interessierte aus dem Gemeinderat haben sich in der vergangenen Woche gelungene Neugestaltungen von Straßen und Fußgängerzonen angesehen.

In Göppingen, Esslingen, Böblingen haben sie sich insbesondere über Fragen des Materials, Raumunterteilungen, Fragen zu Zoneneinteilungen oder zum Lieferverkehr beantworten lassen. Gute Ideen und interessierte Ansätze haben die Teilnehmer der Besichtigungstour aus den drei Städten mitgebracht. Im Gegenzug erhielt die Baubürgermeisterin von Böblingen, Christine Kraayvanger ein Buch über Architektur in Pforzheim von Oberbürgermeister Gert Hager.

15. Dezember 2015: Planungen nehmen Fahrt auf

Planungen für die Fußgängerzone nehmen Fahrt auf: Alle Umbaumaßnahmen sollen 2018 umgesetzt werden

Im Dezember 2015 hat die Innenstadtentwicklung volle Fahrt aufgenommen. Mit dem Gesetz zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen unterstützt der Bund die Stadt Pforzheim mit insgesamt 6,1 Millionen Euro. Die Umgestaltung der Fußgängerzone in Pforzheim ist das Projekt, das zur Aufwertung der Innenstadt durch diese Förderung in Angriff genommen wird. In den Jahren 2016-2017 sind die Planung und die Ausschreibung der Bauleistungen vorgesehen. Die Umbaumaßnahmen sollen in zwei Abschnitten in 2018 umgesetzt werden. Vorbereitend dafür wird derzeit ein Gestaltungshandbuch für die Freiflächen in der Innenstadt erstellt.

Der Gemeinderat hat zudem die Gestaltungs- und Werbeanlagensatzung beschlossen. Die Stadt möchte damit die Eigentümer und Gewerbetreibenden bei der Aufwertung ihrer Fassaden unterstützen. In einem ersten Schritt werden die Bauherren bei Umgestaltungsarbeiten an der Fassade beraten. In einem zweiten Schritt strebt die Stadt eine finanzielle Förderung für die attraktive Fassadenumgestaltung an.

Neben diesen beiden Aufwertungsmaßnahmen, die der Gemeinderat beschlossen hat, sollen zukünftig die Besucher der Innenstadt über die Geschichte der Stadt informiert werden. Geplant sind derzeit 18 historische Informationsstelen mit Hinweisen auf historische Orte und deren Hintergrund.

13. November 2015: Werbeanlagensatzung

Mit der Gestaltungs- und Werbeanlagensatzung sollen Fassaden und Werbeanlagen attraktiver werden

„Zwar gibt es viele schöne Gebäude, die den Optimismus und die Leichtigkeit der 50er-Jahre versprühen“, erläutert Bürgermeister Alexander Uhlig bei einem Pressegespräch vor Ort. Doch viele ursprünglich gut gestaltete Gebäude seien im Lauf der Zeit unter An- und Umbauten versteckt oder mit Werbeanlagen überfrachtet worden. „Die vorhandenen Qualitäten der Nachkriegsarchitektur werden kaum erkannt und nur wenig geschätzt“, so Uhlig weiter.

Daher möchte die Stadt die Eigentümer und Gewerbetreibenden bei der Aufwertung ihrer Fassaden unterstützen. Damit die vielen Maßnahmen an den einzelnen Gebäuden sich nach und nach zu einem ansehnlichen Gesamtbild ergänzen können, wurde unter Beteiligung der Betroffenen ein Fassadenkonzept erarbeitet. „Es zeigt anschaulich und eindrucksvoll, was für ein Potenzial in unserer Innenstadt steckt“, findet der Dezernent. Durch gute Beispiele und anschauliche Bilder sollen Hauseigentümer, Händler und Gastronomen zudem motiviert werden, ihre Fassaden und Werbeanlagen attraktiver zu gestalten.

Die Gestaltungs- und Werbeanlagensatzung gibt dafür den rechtlichen Rahmen vor und verhindert gestalterische „Ausreißer“. Um das Fassadenkonzept umzusetzen, plant die Stadt eine bessere Beratung der Bauherren. In einem nächsten Schritt wird zudem eine finanzielle Förderung von Bauvorhaben angestrebt.

Am 2. Dezember 2015 wird der Planungs- und Umweltausschuss die Gestaltungs- und Werbeanlagensatzung vorberaten.