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Pfingsttreffen der Sportpartnerschaft Pforzheim-St. Maur

Im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft

Pfingstreffen Sportpartnerschaft Pforzheim-St.Maur
©Stadt Pforzheim; Maja Jung

Bei herrlichem Sonnenschein begrüßten die Mitglieder der Sportpartnerschaft Pforzheim-St. Maur ihre Partner aus der französischen Partnerstadt Saint-Maur-des-Fossés. Danach standen Sportveranstaltungen und das Ankommen in den Gastfamilien auf dem Programm. Gemeinsame Aktivitäten, Ausflüge in die Region und der gemeinsame Festabend rundeten das Programm ab.

Die offizielle Delegation aus Saint-Maur mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Dominique Soulis an der Spitze, der Stadträtin Dominique Bléhaut, zuständig für internationale Beziehungen und der ehrenamtlichen Referentin für Pforzheim, Patricia Thoraval wurde am Pfingstsonntag im Foyer des Stadttheaters Pforzheim von Bürgermeister Frank Fillbrunn im Stadttheater empfangen. Zu diesem Anlass kamen Mitglieder des Pforzheimer Gemeinderates, des Jugendgemeinderates, des Internationalen Beirats, der Pforzheimer Vorstand der Sportpartnerschaft Pforzheim-St.-Maur und Vertreter aus verschiedenen Pforzheimer Institutionen zusammen.

Bürgermeister Fillbrunn betonte: „Bürgerschaftliches Engagement ist für den Frieden und Versöhnung in diesen Zeiten wichtiger denn je.“ Zwei langjährig engagierte Mitstreiterinnen aus Saint-Maur-des-Fossés erhielten die Portus-Medaillen der Stadt Pforzheim für ihre Verdienste um die Sportpartnerschaft Pforzheim-St. Maur. Ursula Merlin und Michèle Lordier haben sich seit Jahrzehnten für die Sportpartnerschaft eingesetzt und ihr Wirken war über alle die Jahre unermüdlich und äußerst zuverlässig. Dieses Engagement sucht seinesgleichen und ist ein herausragendes Beispiel für geleistetes Ehrenamt.

Die Stadt Pforzheim ist seit nunmehr 60 Jahren mit ihrer französischen Partnerstadt Saint-Maur-des-Fossés durch die Sportpartnerschaft Pforzheim-Saint-Maur-des-Fossés verbunden. Diese Verbindung war die Grundlage der seit 1989 bestehenden offiziellen Städtepartnerschaft. In seiner Ansprache am Festabend in der dem Anlass mit Flaggen dekorierten Nagoldhalle führte Bürgermeister Fillbrunn aus: „Wir können auf 60 Jahre Sportpartnerschaft Pforzheim-St. Maur zurückblicken und darauf können wir zusammen stolz sein. Das dürfen wir heute Abend gemeinsam feiern.“

Helmut Schmitt, Vorsitzender der Sportpartnerschaft Pforzheim-St. Maur freut sich, dass das Pfingsttreffen stattfinden kann, auch wenn sich nicht alle Vereine beteiligen konnten. Er unterstrich in seiner Ansprache am Festabend, die wichtige Funktion des Sports bei der Völkerverständigung. Es war ein lang herbeigesehntes und herzliches Treffen im kleineren Rahmen mit 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und man ist sich einig, dass diese „Sportbewegung“ in die Zukunft geführt werden soll. Die Sportpartnerschaft Pforzheim-St. Maur beruht auf rein ehrenamtlichem Engagement der beteiligten Vereine und Mitwirkenden.

Der Austausch über gesamtgesellschaftliche und aktuelle Themen kam dabei nicht zu kurz. Ganz Europa ist über den völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine erschüttert und man ist sich einig, dass nur ein starkes Europa diesen Krieg überwinden kann. Man fand heraus, dass die Themen, die die Menschen in beiden Länder bewegen, sich doch recht ähnlich sind.

Bei einem Arbeitsgespräch mit den Bürgermeister/innen und dem Vorstand der Sportpartnerschaft Pforzheim-St. Maur wurde das Austauschprogramm besprochen, verschiedene Austauschmöglichkeiten für die Zukunft vorgeschlagen und über das nächste anstehende Pfingsttreffen im Jahr 2024 in St. Maur gesprochen.

Das Pfingsttreffen 2022 wurde vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds gefördert.