Inhalt

Tipp 1

Wenn Sie das Gefühl haben, das ist nicht nur ein „normaler Streit“ – ignorieren Sie dies nicht. Seien Sie aufmerksam. Sprechen Sie mit anderen Nachbar*innen darüber.

Tipp 2

Hängen Sie Flyer von Hilfsangeboten vor Ort im Hausflur auf. Oder drucken Sie Zettel mit der Rufnummer des bundesweiten Hilfetelefons 08000 116 016, die Sie zum Beispiel in Briefkästen werfen können.

Die Kontaktaufnahme mit dem Hilfetelefon kann anonym erfolgen. Sie müssen Ihren Namen nicht nennen. Das Hilfetelefon ist kostenlos und 24 Stunden am Tag erreichbar. Die Mitarbeiter*innen sprechen insgesamt 17 Sprachen.

Tipp 3

Sprechen Sie die betroffene Person an und fragen Sie vorsichtig nach, ob alles in Ordnung ist. Bieten Sie Hilfe an (z.B. bei Arztbesuchen, Vermittlung zu Beratungsstellen). Wichtig ist, dass Sie allein mit der betroffenen Person sprechen. Lassen Sie sich nicht abschrecken, falls diese alles abstreitet.

Tipp 4

Versuchen Sie, akute Konfliktsituationen zu unterbrechen. Klingeln Sie unter einem Vorwand und fragen z. B. nach Mehl oder Eiern. Wichtig: wenn Sie sich unsicher fühlen, rufen Sie lieber gleich die Polizei.

Tipp 5

Wenn es nebenan bedrohlich wird, sollten Sie nicht zögern. Rufen Sie den polizeilichen Notruf unter 110. Ihr Anruf kann Leben retten.