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Anti-Catcalling

Pfeif- oder Kussgeräusche, aufdringliche Blicke oder anzügliche Sprüche auf offener Straße - all das ist kein Kompliment, sondern eine Form von sexueller Belästigung. Der Anti-Catcall-Tag #keinkompliment am zweiten Freitag im Juni sensibilisiert dafür und soll Zivilcourage stärken.

Was ist Catcalling?

Der verniedlichende Begriff „Catcalling“ stammt aus der englischen Umgangssprache und bedeutet „Katzen-Rufen“. Er kann aber auch als das unerträgliche Geschrei verliebter Kater verstanden werden. Unter dem Wort werden alle Arten der sexuellen Belästigung ohne Körperkontakt im öffentlichen Raum zusammengefasst – verbal oder non-verbal. „Catcalling“ richtet sich vornehmlich gegen jüngere Frauen und ist kein „Kavaliers-Delikt“, denn Belästigungen auf der Straße wirken sich bei Betroffenen körperlich und emotional aus: Sie berichten von körperlichen Symptomen wie Muskelverspannungen, Atembeschwerden, Schwindel und Übelkeit sowie starker Angst, z.B. vor Vergewaltigung oder davor, die eigene Privatsphäre nicht schützen zu können.

Catcalling-Vorfälle melden

Bundesweit werden Catcalling-Vorfällen gesammelt und anlässlich des Aktionstages am 09.06.2023 im öffentlichen Raum – sichtbar und anonym an die Orte des Geschehens – angekreidet.
Ziel ist es, für Catcalling zu sensibilisieren und darüber aufzuklären.

In Pforzheim erlebte Catcalling-Vorfällen können per E-Mail an keinkompliment(at)pforzheim.de direkt gemeldet werden. Es genügt eine Beschreibung des Vorfalls sowie Angaben zum Ort und zum Datum. Angaben zur eigenen Person müssen nicht gemacht werden; die Meldungen werden vertraulich behandelt und anonymisiert gesammelt.