Zum Inhalt springen
  • Bewölkt: 85-100%24 °C
  • Kontrast

Ehrungsabend

Wahrnehmung und Wertschätzung des Ehrenamts

Die Stadt Pforzheim führt zum Jahr 2022 ein neues Ehrungssystem unterhalb der Bürgermedaille ein. Die Ehrung erfolgt erstmals im Sommer 2022 im Rahmen eines städtischen Ehrungsabends.

Das neue Ehrungsformat soll zu mehr Wahrnehmung und Wertschätzung von Ehrenamt führen. Damit soll den Engagierten für ihren Einsatz gedankt werden. Durch die Ehrung wird Engagement sichtbar gemacht und verhilft zu der öffentlichen Aufmerksamkeit, die es verdient. Ehrungen machen Engagierte zu Vorbildern und motivieren andere – insbesondere auch jüngere Personen – zu einem Engagement. 

Das System für die Ehrung wurde von der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Beteiligungsbeirat der Stadt Pforzheim erarbeitet.

Ehrungsvorschläge einreichen 

Ehrungsvorschläge können bis zum 06.03.2022 eingereicht werden.

Wer kann geehrt werden?

Grundsätzlich kann jede Person, die in und für Pforzheim engagiert ist, vorgeschlagen und geehrt werden. Es ist nicht notwendig auch in Pforzheim zu wohnen, da in Pforzheim viele Personen in Vereinen etc. engagiert sind, die nicht in Pforzheim wohnen.

Es gibt fünf Ehrungskategorien. Die jeweiligen Kriterien für die Kategorien sehen sie unten.

Jede Person kann lediglich einmal für die Tätigkeit in einem Verein / einer Gruppe geehrt werden.
Für unterschiedliche Tätigkeiten in verschiedenen Vereinen oder Gruppen sind in einem zeitlichen Abstand von mindestens fünf Jahren Mehrfachehrungen möglich.

Wer kann Personen für die Ehrung vorschlagen?

Die zu ehrenden Personen können von den Vereinen, Initiativen etc. vorgeschlagen werden. Man kann sich natürlich auch selbst vorschlagen.
Der Kreis der Vorschlagsberechtigten ist nicht beschränkt.

Welche Kategorien und Kriterien für eine Ehrung gibt es?

Es gibt folgende fünf Kategorien und Kriterien für Ehrungen:

  1. Engagement im erweiterten Vorstand, 10 Jahre 
    Personen, die sich mit besonderen Verdiensten um das Gemeinwohl engagieren. Voraussetzung dafür ist ein mindestens 10jähriges und nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement in der Leitungsspitze von Vereinen, Initiativen oder Institutionen oder als aktive Mitwirkende im aktiven Vorstand eines Vereins, einer Initiative oder einer Organisation in Pforzheim. Vergleichbare Tätigkeiten in einer Bürgerinitiative ohne gewählten Vorstand sind ebenfalls möglich.

  2. Engagement als Übungsleiter, Abteilungsleiter, Projektleiter, in politischer Funktion oder als „Gute Seele“, 10 Jahre
    Personen, die sich durch langjährige, in der Regel mindestens 10 Jahre, gemeinnützige Leistungen als aktive Mitwirkende in Verein, Initiative oder Organisation beziehungsweise in politischer Funktion in Pforzheim verdient gemacht haben. Die Zielgruppe engagiert sich u.a. als Übungsleiter, Abteilungsleiter in einem Verein, Projektleiter oder auf besonders herausstechende Weise als „Gute Seele“ des Vereins.

  3. Neues, innovatives und zukunftsweisendes Projekt (max. 3 Personen pro Projekt)
    Vertreterinnen und Vertreter von Gruppierungen aus Vereinen, Kirchen, Institutionen oder Initiativen, die ein neues zukunftweisendes, innovatives Projekt entwickelt haben, in dem gesellschaftliche Verantwortung zum Ausdruck kommt.

  4. Etabliertes Projekt (max. 3 Personen pro Projekt)
    Vertreterinnen und Vertreter von Gruppierungen aus Vereinen, Kirchen, Institutionen oder Initiativen, die ein Projekt nachhaltig in der Stadt etabliert haben, in dem gesellschaftliche Verantwortung zum Ausdruck kommt und das über das Regelangebot hinausgeht.

  5. Junges Engagement (unter 25 Jahre)
    Personen unter 25 Jahren, die „jungen Aktiven“, die eine dreijährige Engagement-Dauer in Vereinen, Initiativen oder Institutionen nachzuweisen haben oder maßgeblich bei dem Aufbau eines neuen Angebots mitgewirkt haben.

Wer entscheidet über die Ehrung?

Über die Ehrung entscheidet der Geschäftsbereich Kommunikation und Internationales der Stadt Pforzheim, wo das Bürgerschaftliche Engagement und das Ehrungswesen angesiedelt sind, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Beteiligungsbeirats der Stadt Pforzheim. Die Jury wird paritätisch mit den beiden Bereichen besetzt sein. Um Neutralität zu wahren, werden die Vertreterinnen und Vertreter aus dem Beteiligungsbeirat aus dem Kreis der Mitglieder aus der Bürgerschaft besetzt.