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Bild: Lampentausch in luftiger Höhe

Das durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderte Projekt 03KS7665 „Sanierung der Außen- und Straßenbeleuchtung der Stadt Pforzheim Ortsteil Hohenwart“ steht unmittelbar vor der Ausführung.

Bei diesem Projekt werden im Stadtteil Hohenwart 145 veraltete und uneffiziente Straßenleuchten gegen moderne LED-Leuchten mit Linsen oder Spiegeltechnik, durch unseren Dienstleistungspartner die Stadtwerke Pforzheim, ersetzt. Die Umrüstarbeiten beginnen schon in der 31 KW. Durch diese Aktion können je nach Straßentyp zwischen 60 und 80% der Energie eingespart werden. Der CO2 Ausstoß reduziert sich dadurch jährlich um ca. 24 Tonnen.

Die alten Leuchten sind noch mit „Quecksilberdampftechnik“ und einer oder zwei NAV-Pluginlampen bestückt. Sie werden ohne Leistungsreduzierung betrieben. Zum Einsatz kommen jetzt hochmoderne LED-Leuchten mit Lichtstromnachführung und Leistungsreduzierung. Durch diese intelligente Steuerungstechnik ist auch noch nach Jahren des Betriebes gewährleistet, dass eine ausreichende Helligkeit auf den Straßen und Wegen vorhanden ist. Zu bestimmten Uhrzeiten in der Nacht erfolgt eine Leistungsreduzierung die die Helligkeit auf den Straßen etwas reduziert.

Die Berechnungen und Klassifizierungen der einzelnen Straßen erfolgte nach der DIN 13201. Dadurch bekommen die Straßen/Gehwege, jeweils auf ihre Beleuchtungsklasse bezogen, genau die Beleuchtungsstärke die für sie ermittelt wurden. Die neuen Leuchten sind modular aufgebaut und sollen nach Herstellerangaben 100.000 Betriebsstunden erreichen. Bei etwa 4.250 Betriebsstunden im Jahr sind das über 20 Jahre Lebensdauer, danach beschränkt sich eine Erneuerung nur auf leicht auswechselbare Komponenten und nicht der kompletten Leuchte.

Durch die Umrüstung entstehen positive Effekte wie die Reduzierung des Stromverbrauches, CO2 Einsparungen, sowie die Reduzierung von Wartungskosten.

Gefördert wird diese Maßnahme durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Die Kosten belaufen sich auf ca. 120.000.-- € wobei 20% dieser Kosten gefördert werden.