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 Kategorie: Highlight
Sonderausstellung - Der Schmuckkünstler hat unverwechselbare Ausdrucksformen gefunden, die sowohl in der Tradition bildhauerischer Tendenzen des 20. Jahrhunderts als auch der des Konstruktivismus stehen.
Ausstellungsdauer: 26.02.-24.05.2010, 10-17 Uhr
Schmuckstücke von Rüdiger Lorenzen sind miniaturhafte Skulpturen am Körper. Durch die Kombination von linearen und räumlichen Elementen haben sie eine plastische Wirkung, die Materialien wie Stahl und Silber noch verstärken. Farbe setzt Lorenzen sehr pointiert ein. So gewinnt er den Werkstoffen selbst eine erstaunliche Farbigkeit ab, beispielsweise wenn er Silber mit Papier kaschiert. Der Schmuckkünstler hat unverwechselbare Ausdrucksformen gefunden, die sowohl in der Tradition bildhauerischer Tendenzen des 20. Jahrhunderts als auch der des Konstruktivismus stehen. Die formale Reduktion ist Zeugnis für seine langjährige Beschäftigung mit japanischer Gartenarchitektur und der Schriftsprache japanischer Zen-Mönche. Rüdiger Lorenzen hat an der Kunst+Werkschule, heute Hochschule Pforzheim, studiert, an die er 1985 als Dozent berufen wurde und von der er 2009 emeritiert wurde. Die Ausstellung zeigt eine Retrospektive auf sein Werk.
www.schmuckmuseum.de
Bildangaben: Ansteckschmuck, Jens-Rüdiger Lorenzen, Foto Markus Geldhauser
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