Forstwirtschaft und Naturschutz

Bild: Uhu ©Matthias Hilligardt

Uhu im Hagenschieß
©Matthias Hilligardt

Die Pforzheimer Forstverwaltung legt bei der Bewirtschaftung der öffentlichen Wälder großen Wert auf die Beachtung von Naturschutzaspekten. So werden wo immer möglich Bäume mit Bruthöhlen stehen gelassen. Besonders markante Enzelbäume bleiben genauso erhalten wie ökologisch wertvolle Altholzbestände. Für die Erhaltung der heimischen Amphibienwelt besonders bedeutsam sind die vielen Tümpel im Waldgebiet Hagenschieß. Der damalige Leiter des staatlichen Forstamts Pforzheim, Karlfried Hepp, begann bereits in den 1970er Jahren damit, in den zur Vernässung neigenden Waldpartien südlich des Seehauses Laichplätze für Amphibien anzulegen. Die Pforzheimer Forstverwaltung hat diese Initiative aufgegriffen, so dass heute mehr als 50 Teiche und Tümpel das Gebiet mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt bereichern. Erdkröte, Gras- und Springfrosch sowie die verschiedenen Molcharten sind hier zuhause. Das Feuchtgebiet des Hagenschieß beherbergt darüber hinaus eine der größten Laubfrosch-Populationen Baden-Württembergs, ein Zeichen dafür, dass sich diese sehr seltene Art hier ebenfalls wohlfühlt. Wenn man Glück hat, kann man auch die beiden ungiftigen Schlangen Ringelnatter und Schlingnatter in den Feuchtgebieten zu Gesicht bekommen.

 Amphibienarten in Pforzheim

 

Gesetzlich geschützte Waldbereiche



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