Die einzelnen Veranstaltungen 2012
Grüne Augen - Froschnatur
Sie hüpfen wieder...
Termin: 08.03.12; 17 Uhr
Treffpunkt: Amt für Umweltschutz, Östliche 9, EG
mit dem Amphibienexperten Ernst Frey und mit Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
für Kinder und Erwachsene (Kinder von 7 - 12 Jahren mit Eltern)
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Grasfrosch, Erdkröte und Feuersalamander sind vielen Kindern bekannt. Aber wer kennt schon den Moorfrosch, die Knoblauchkröte und die Gelbbauchunke? Auch diese „unbekannten Wesen“ gehören zu unseren heimischen Amphibien. Amphibien sind Tiere, die ein „Doppelleben“ führen, denn ihr Leben beginnt im „feuchten Element“ und wird später an Land fortgesetzt. Ernst Frey, vormals Ökomobil-Betreuer der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe entführt Kinder und Eltern an diesem Abend in die geheimnisvolle Welt der Amphibien. Eine sehr „lebendige“ und eindrucksvolle Veranstaltung die im wahrsten Sinne des Wortes „tierischen“ Spaß macht!
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Tiere des Waldes - den Tätern auf der Spur
Kinder erleben den Frühlingswald.
Termin: 19.04.12; 9:00 Uhr und 10:45 Uhr
Treffpunkt: Wanderparkplatz Erzkopf, Ortseingang Huchenfeld
mit dem WaldMobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
nur für Kindergarten-Vorschulgruppen; Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Wisst ihr schon, wie sich das Eichhörnchen auf den Winter vorbereitet und wie sich ein Wildschweinfell anfühlt? Noch nicht? Dann solltet ihr unbedingt zum WaldMobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald kommen und euch von der Försterin zum Waldforscher ausbilden lassen! Ihr bekommt dort auch gezeigt, wie man den Waldtieren »auf die Schliche« kommt und wie ein Waldsofa gebaut wird. Zum Schluss bekommt natürlich jeder eine Ernennungsurkunde zum »Walddetektiv«.
Bitte zieht euch für den Wald lange Hosen und feste Schuhe an und vergesst euer Vesper nicht! Damit wir wissen wie ihr heißt, steckt euch bitte ein Namenschild an. Wir freuen uns auf euch und bis bald am Waldmobil!
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Von der Käfersteige in die Zahnpasta
Geologischer Spaziergang über die Käfersteige im Würmtal
Termin: 22.04.12; 14.30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Käfersteighütte im Hagenschieß (Tiefenbronner Str. nach scharfer Linkskurve)
mit Rainer Single, Gesteinskundler und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Was verbindet wohl einen Hochofen mit einer Zahnpasta, ein Teleobjektiv mit Bayer Leverkusen, ein Atomkraftwerk mit dem Pforzheimer Mineralienmuseum? Der Flussspat verbindet, ein hübsches würfelförmiges Mineral im Museum, aber auch ein wichtiger Industrie-Rohstoff in aller Welt. Kommt es zu Lieferengpässen, leidet die Hightech-Industrie. Zufällig liegt das größte Flussspatvorkommen Europas in Pforzheim. Bis 1996 bestand das Flussspatwerk „Käfersteige“ im Würmtal. Heute ist es leider nicht mehr zugänglich. Unter kundiger Führung werden wir daher einen Spaziergang über die Waldwege der „Käfersteige“ machen, dabei die oberirdischen Reste des Flussspatwerks sehen, Flussspat vom Waldboden aufheben und mit nach Hause nehmen. Während des zweistündigen Spaziergangs wird man natürlich auch darüber informiert, wie das nun alles mit Hochofen, Zahnpasta und Teleobjektiv zusammenhängt.
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Ein Licht für Gando
Wir bauen Solarlampen für ein Entwicklungsprojekt in Burkina Faso - mit Filmvorführung und Diskussion
Termin: 25.04.12; 18 Uhr
Treffpunkt: Kepler-Gymnasium, 2. Stock
mit Peter Gloede, Kepler-Gymnasium und Juliane Albrecht, Amt für Umweltschutz
Anmeldung im Amt für Umweltschutz (Tel.: 39-2000) erforderlich
Wo liegt Gando? Und warum brauchen die Menschen dort Licht? Gando ist ein Dorf in Burkina Faso, einem Staat in Westafrika mit ca. 14 Millionen Einwohnern. Dort befindet sich die Partnerschule des Pforzheimer Kepler-Gymnasiums, für das sich Schüler und Lehrer seit 2005 engagieren. In Gando gibt es keinen Strom. Die einzige Lichtquelle in der Nacht waren bis 2011 Taschen- oder Kerosinlampen. Hausaufgaben erledigen war unter diesen Bedingungen für die Kinder kaum möglich. 2012 wurde die Installation zweier PV-Anlagen in der Schule finanziert, nachdem im Jahr zuvor Kepler-Schüler Solarlampen nach Gando gebracht bzw. vor Ort mit Jugendlichen zusammengebaut hatten. Dadurch haben die Schüler aus Gando jetzt die Möglichkeit, auch nach Einbruch der Dunkelheit zu arbeiten oder zu lesen. In dem Workshop lernen die Teilnehmer diese bereits durch Schüler zusammengelöteten Solarlampen gebrauchsfertig zu montieren. Danach besteht die Möglichkeit, einen Film über die Schule und das Dorf von Gando in Burkina Faso anzusehen, in dem die Lampen eingesetzt werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter http://www.lichtfuergando.de.vu.
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Rabenschwarz und superschlau
Streifzug durch die Welt der Rabenvögel - Die Dohle, Vogel des Jahres 2012
Termin: 08.05.12; 20.15 Uhr
Treffpunkt: Thalia-Buchhandlung, Pforzheim
mit Thomas Köberle, Landschaftsökologe und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Pforzheim
Pechvogel, Unglücksrabe, Rabenmutter? – diese Namen sind im Volksmund geläufig. Was ist dran an diesen Vorurteilen? Nichts! Rabenvögel sind nämlich weitaus besser als ihr Ruf. „Rabeneltern“ z.B. füttern und umsorgen ihre Jungen genauso wie alle anderen Vögel. Zudem gelten Rabenvögel, zu denen auch Elstern, Krähen, Eichelhäher und Dohlen zählen, als sehr intelligent. Saatkrähen z.B. setzen zielgerichtet Werkzeuge ein, um an Futter zu gelangen, Elstern erkennen sich selbst im Spiegel - eine außergewöhnliche Leistung. Dohlen, wegen ihrer Vorliebe für Kirchtürme auch „des Pastors schwarze Tauben“ genannt, stehen heute bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Um dem schönen Vogel, den man treffend mit den Worten „Augen blau, Kapuze grau“ beschreiben könnte, zu helfen, wurde die Dohle zum Vogel des Jahres 2012 gewählt. Kommen Sie mit auf einen Streifzug durch die Welt der Rabenvögel!
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Unterm Blätterdach
Der Hauptfriedhof - ein wertvoller Stadtbiotop
Termin: 13.05.12; 10.30 Uhr
Treffpunkt: Eingang Hauptfriedhof
Führung: Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Unterm Blätterdach der großen und alten Bäume des Hauptfriedhofs bewegen wir uns im Wonnemonat Mai. Sein reichhaltiger und vielfältiger Bestand an Bäumen, Sträuchern, Hecken und Grünflächen stellt einen großen zusammen hängenden Lebensraum für Pflanzen und Tiere dar und ist der artenreichste Stadtbiotop Pforzheims. Auch für das städtische Klima und die Lufthygiene in Pforzheim ist der Pforzheimer Hauptfriedhof von großer Bedeutung. Landschaftlich hervorragend im wärmebegünstigten Naturraum Kraichgau / Östliches Pfinzgau gelegen, gilt der Pforzheimer Hauptfriedhof als einer der schönsten Friedhöfe Deutschlands.
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Wald bewegt!
Nordic Walking rund um den Erzkopf
Termin: 17.06.12; 14.30 Uhr
Treffpunkt: Gaststätte Kupferhammer (Buslinie 3)
mit Carsten Birkle, Nordic Walking Trainer (DSV/DNV) und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Stöcke am Treffpunkt kostenlos entleihbar
Hinauf auf die Berge! Der Erzkopf ist eine waldbedeckte Erhebung von immerhin 442 m im Süden der Stadt. Rund um den Erzkopf bewegt man sich in unmittelbarer Stadtnähe und taucht doch tief in den Wald ein. Das „Grüne Gold“ des Waldes bietet eine unerschöpfliche Themenvielfalt. Interessante Baumarten, holzbewohnende Insekten, Moose, Flechten, Pilze und manches Blümlein, das an schattiger Stelle blüht. Nach einer Erfrischung am Erzkopfbrünnele wandert man über die Höhe des Erzkopfs zur „Huchenfelder Riviera“. Über den Hasensprungweg und die „Schöne Buche“ gelangt man wieder zum Ausgangspunkt am Kupferhammer zurück. Nordic Walking ist eine vielfach von Ärzten empfohlene, leicht erlernbare und preiswerte Sportart. Die Wanderung „Rund um den Erzkopf“ ist auch für Anfänger geeignet, die von einem erfahrenen Nordic Walking Trainer in die Technik eingewiesen werden.
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Der Hildegar(d)ten
Hildegard von Bingen und die Heil- und Küchenkräuter im Brötzinger Kräutergarten
Termin: 23.06.12; 15 Uhr
Treffpunkt: Kräutergarten Brötzingen (Eingang Figurentheater)
mit Mitgliedern des Schauspielensembles Theater Pforzheim, Reinhold Appel und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Der idyllische Brötzinger Kräutergarten wird an diesem Frühsommer- Nachmittag zum „Hildegar(d)ten“. Äbtissin Hildegard von Bingen wandelt dort im historischen Gewand und trägt Sorge dafür, dass im Kräutergarten Melisse, Thymian, Lavendel und all die anderen Kräutlein auf’s Beste gedeihen. Natürlich freut sie sich darüber, dass man sich im Brötzinger Kräutergarten durch die neuen Schilder mit den kolorierten Zeichnungen auch als Laie leicht zurechtfindet. Um guten Rat ist sie auch nicht verlegen: „Trage Vorsorge für deinen Garten…..und sei auf der Hut, dass seine Gewürzkräuter nicht verdorren. …“ Man erfährt viel Wissenswertes über die dort angebauten Kräuter und Hildegard verrät uns ein Geheimrezept für einen Tee, der Leib und Seele erfrischt. Diesen und noch andere Tees kann man sich mit verschiedenen Kräutern selbst mischen und mit nach Hause nehmen. Damit man auf dem Heimweg nicht Hunger leiden muss, gibt es zum Abschluss noch köstliches Fladenbrot mit Kräuterrahm, das ganz frisch und duftend im dortigen Holzbackofen gebacken wird.
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Kobolde der Nacht
Mit Bat-Detektoren auf den Spuren der Fledermäuse
Termin: 29.06.12; 21.30 Uhr
Treffpunkt: Karl-Friedrich-Schule Eutingen, Schulhof
mit Ulrike Wagner (NABU) und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
für Erwachsene und Kinder von 7 - 14 Jahren
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
„Mit den Ohren sehen“ - das können unsere „Kobolde der Nacht“, die Fledermäuse. Es sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Seit mehr als 50 Millionen Jahren leben sie auf der Erde. Schon immer hat ihre geheimnisvolle, nächtliche Lebensweise die Menschen fasziniert. Trotzdem wissen wir erstaunlich wenig über diese interessante Tiergruppe. An diesem Sommerabend werden wir beim Spielen und vor allem bei der Exkursion - in Begleitung der Eltern – einen Einblick in das Leben unserer heimischen Fledermäuse erhalten. Ausgerüstet mit Bat-Detektoren, die Ultraschalllaute für uns hörbar machen, sind wir den Fledermäusen auf der Spur. Mit etwas Glück haben wir auch Gelegenheit eine Fledermaus ganz aus der Nähe zu betrachten.
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Wald und Wind - Auf dem Weg in die Nachhaltigkeit
Umweltwanderung mit Bürgermeister Uhlig
Termin: 08.07.12; 14 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Herrmannsee
Führung: Bürgermeister Uhlig
Mitwirkung: Markus Haller und Petra Schad-Vollmer vom Amt für Umweltschutz sowie die Forschergruppe Mausstollen
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Im Wald sind k(l)eine Räuber
Ein Sommermorgen im Eichwald
Termin: 11.07.12; 9 Uhr
Treffpunkt: Brunkelsträßchen (Schranke)
mit Daniel Baumgärtner und dem Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe und mit Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
für eine Grundschulklasse
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Im Wald gibt es für kleine Räuber unglaublich viel zu entdecken! Wie und wo leben die Waldtiere? Welches Blatt gehört zu welchem Baum? Und wer klopft so laut dort oben in der Kiefer? Der Bildungsplan für Grundschulen bietet waldpädagogisch viele Möglichkeiten. Das Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe ist ein rollendes Laboratorium. Fundstücke aus dem Wald können hier im wahrsten Wortsinn genauer unter die Lupe genommen werden. Ob Bodenproben, Laubschicht, einzelne Pflanzenteile oder kleine Tiere - spannende Entdeckungen sind der teilnehmenden Schulklasse gewiss.
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PlageGeister - Marionettenprogramm
Ein bestechendes Plädoyer für Insekten
Termin: 14.07.12; 20 Uhr
Treffpunkt: Figurentheater Mottenkäfig, Kirchenstraße 3
mit Figurentheater Raphael Mürle und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Insekten haben sich über Jahrmillionen an ihre Lebensräume angepasst. In liebevoll ausgearbeiteten Szenen wird in diesem Marionettenprogramm deutlich, wie viel Menschliches in diesen Krabbeltieren steckt. Die Inszenierung „PlageGeister“ zeigt mehr als die bloße ironische Darstellung merkwürdiger Verhaltensweisen. Wie durch ein Vergrößerungsglas werden menschliche Fehler und triebhaftes Verhalten erkennbar und zeigen so auf skurrile Weise die Auswüchse unserer Gesellschaft.
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"Das große Krabbeln - die großen Leistungen der Kleinsten"
Insekten im Naturhaushalt des Waldes
Termin: 15.07.12; 15 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Käfersteighütte im Hagenschieß (Tiefenbronner Straße nach scharfer Linkskurve)
mit Förster Franz Bulander, Diplom-Biologe Claus Wurst und mit Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Jeder kennt die großen Tiere des Waldes: Hirsch und Reh, Wildschwein, Dachs und Fuchs. Auch Eichhörnchen und Maus sind jedem bekannt. All diese Tiere sind jedoch nur eine kleine Minderheit gegenüber dem Heer der Insekten. Die "Kleinen", oft auch im Verborgenen lebenden Waldinsekten entgehen meist der Aufmerksamkeit der Spaziergänger. Da gibt es die Rote Waldameise, die als "Waldpolizei" fungiert, schillernde Käfer und bunte Schmetterlinge, Heuschrecken, Blattwanzen und Blattläuse. So unterschiedlich wie ihre Arten und Formen sind auch ihre Aufgaben im Kreislauf der Natur. Trotz ihrer geringen Größe sind Insekten für das Funktionieren des Ökosystems Wald von größter Wichtigkeit. Mit anderen Worten: Die Kleinen und Kleinsten im Wald sind die Größten. Begleitet von einem Insektenexperten lernen wir bei einer kleinen Wanderung im Bannwald Zimmeracker einige von ihnen kennen.
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Gib mir die Sporen!
Pilzführung in den heimischen Wäldern
Termin: 15.09.12; 14 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Papierfabrik, Linie 3
mit dem Pilzexperten Hagen Hesse
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Kein Herbst ohne Pilze! Zum Beginn der Herbstsaison führt der Pilzexperte Hagen Hesse durch den Pforzheimer Wald und zeigt den Exkursionsteilnehmern bekannte und weniger bekannte Pilzarten. Natürlich wird auch erklärt welche Pilze essbar sind und von welchen Arten man besser die Finger (den Mund) lassen sollte. Ein weiteres spannendes Thema ist die Rolle der Pilze im Naturhaushalt der Wälder.
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Nachtschwärmer
Nachtwanderung im Hagenschieß
Termin: 16.09.12; 19.30 Uhr
Treffpunkt: Naturfreundehaus Lettenbrunnenhütte
mit Franz Bulander (Förster), Rainer Kontermann (Entomologe) und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
In dunklen Nächten „schwärmen“ die Falter aus. Sie sind unauffällig gekleidet – meist grau oder braun und sehen manchmal einer Baumrinde zum Verwechseln ähnlich. Dass es sich aber bei den wenigsten von ihnen um „Motten“ handelt, werden wir an diesem Abend aus dem berufenen Munde des Schmetterlingsexperten Rainer Kontermann erfahren. Wenn es dunkel ist im Wald, hört man gut! Da schreit ein Kauz, hier piepst eine Maus, da raschelt es am Boden oder grunzt da etwa ein Wildschwein? Es gibt viele Tiere, die jede Nacht zum Tag machen. Revierförster Franz Bulander und Petra Schad-Vollmer erläutern auf diesem nächtlichen Spaziergang das Leben der nachtaktiven Waldtiere. Zur Sprache kommen wird auch die Bejagung von Reh- und Schwarzwild, die notwendig ist, um Verbissschäden an der Waldverjüngung und Schäden in der Landwirtschaft zu vermeiden.
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Ab in die Steinzeit!
Zeitreise - einen Tag leben wie die Steinzeitjäger
Termin: 23.09.12; 10 Uhr
Treffpunkt: Zweiter Parkplatz links der Tiefenbronner Straße (vom Seehaus aus gesehen) beim Lärchensträßchen
mit Oliver Neumaier, Wildnispädagoge und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
für Kinder von 10 - 14 Jahren
Ab in die Steinzeit - einen Tag lang tauchen 10-14 jährige Jugendliche in das Leben der Steinzeitmenschen ein. Was muss man wissen, um in der Wildnis zu überleben? Welche handwerklichen Fertigkeiten braucht man? An diesem Tag lernt man die Tiere und Pflanzen des Waldes kennen und stellt unter der Anleitung von Wildnispädagoge Oliver Neumaier Werkzeuge und Dinge aus Knochen und Holz her. Ein steinzeitliches Lager wird gebaut und ein Feuer entzündet. Streichhölzer? Fehlanzeige! Steinzeitmenschen können auch ohne moderne Hilfsmittel Feuer machen. Wenn dann der Magen knurrt – schließlich hat man an der frischen Luft hart gearbeitet – sitzt man noch bei einem gemütlichen „Steinzeitmahl“ zusammen, bevor man wieder in die Zivilisation zurückkehrt.
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich.
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Unser täglich' Brot - was wird daraus?
Ernährung der Zukunft im Spannungsfeld von Hunger, Klimaschutz und Bodenverbrauch
Termin: 02.10.12, 20 Uhr
Treffpunkt: Gemeindehaus der evangelischen Johannesgemeinde, Schwarzwaldstraße 61
mit Clemens Dirscherl, Agrarbeauftragter der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz, in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche Pforzheim
Unser täglich Brot scheint im Überfluss vorhanden zu sein: Immer mehr Nahrungsmittel landen tagtäglich im Müll - Ausdruck unserer Überflussgesellschaft. Zugleich sind weltweit eine Milliarde Menschen vom Hunger bedroht, kämpfen ums Überleben. Unsere natürlichen Lebensräume sind immer stärker gefährdet: in Deutschland werden täglich 90 Hektar fruchtbarer Acker umgewandelt in Baufläche für Straßen, Produktions-, Wohn- oder Freizeitstätten. Welche Herausforderungen ergeben sich unter dem Leitbild der "Nachhaltigkeit" in ihrer wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Dimension für unseren Umgang mit den natürlichen Lebensressourcen? Welche Art von Landwirtschaft soll politisch gewollt und gesellschaftlich gefördert werden? Wie ist die Verantwortung von uns Verbraucherinnen und Verbrauchern für unser täglich’ Brot im Einklang mit einer schöpfungsgemäßen Landwirtschaft? Dr. Clemens Dirscherl, studierter Sozialökonom, Geschäftsführer des Evangelischen Bauernwerks in Württemberg und Ratsbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Räume referiert über dieses spannende Thema und diskutiert darüber mit den Teilnehmern.
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Be Veggie!
Essen für den Klimaschutz - gemeinsam kochen, vegetarisch genießen
mit Evelin Pfanstiel - La Cuisinette - und mit Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Termin: 06.10.12, 18 Uhr
Treffpunkt: La Cuisinette, Baumgässchen 1
Anmeldung im Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
60 kg Fleisch pro Person und Jahr werden in Deutschland verzehrt, zweieinhalb mal so viel wie vor 60 Jahren. Der wachsende Appetit auf Fleisch belastet das Klima, 18 % der treibhauswirksamen Gase werden durch die Tierhaltung verursacht. Würde nur an einem einzigen Tag in der Woche vegetarisch gespeist, so könnte man rein rechnerisch die Klimagase von sechs Millionen Autos im Jahr kompensieren. Wer heute noch meint, vegetarische Gerichte wären nur die Beilagen ohne das Fleisch, wird in diesem Kochkurs ganz neue und ausgesprochen leckere Erfahrungen machen. Evelin Pfanstiel vom „La Cuisinette“ kocht kreativ mit leichter Hand und ausgesuchten Zutaten. Unter ihrer kundigen Anleitung werden die Teilnehmer an diesem Abend vegetarische Feinschmeckergerichte kochen und anschließend in geselliger Runde genießen.
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Tripel und Trochiten
Geologischer Spaziergang vom Hachelturm zum Geigersgrund
Termin: 07.10.12, 14.30 Uhr
Treffpunkt: Hachelturm, Hachelanlage
mit Rainer Single, Gesteinskundler und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Urlaub am Meer. Im seichten Wasser waten. Meeresboden unter den Füßen. Vorbei an einer Muschelbank….geht es auch bei diesem zweistündigen geologischen Spaziergang. Es ist ein Spaziergang, bei dem Sie den 220 Mio. Jahre alten Meeresboden des Muschelkalkmeeres kennen lernen. Dafür bietet der „Hachelturm“ beste Voraussetzungen. Seine Mauersteine mit Muscheltrümmern und versteinerten Seelilienresten werden Ihnen interessante Einblicke geben. Im „Geigersgrund“, zur Autobahn hin, haben Sie dann wirklich diesen alten Meeresboden unter den Füßen und können ihn als „Tripel“ auch in die Hand nehmen. Der „Tripel“ ist ein feinerdiges Gestein mit winzigen Quarzkristallen. Mehr als 200 Jahre lang wurde er hier abgebaut, um in der Pforzheimer Edelsteinschleiferei als Poliermittel zu dienen. Am Ende des Spaziergangs wissen Sie dann, warum es im „Geigersgrund“ einen „Trippelweg“ gibt und wie die Gesteinsproben heißen, die Sie mit nach Hause nehmen dürfen.
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Wo die bunten Blätter tanzen...
Kinder aquarellieren im Herbstwald
Das Material wird gestellt.
Termin: 12.10.12, 14 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Seehaus
mit Rose Gärtner, Künstlerin und Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
Wo du bunten Blätter tanzen, da tanzen auch die Pinsel der kleinen Aquarellkünstler. Sie versuchen die Farben des Herbstes einzufangen – das prachtvolle Rot, Gold, Orange und Braun der Blätter, das Grün der Gräser und Sträucher und das Violett und Blau der letzten Beeren… Im blaugrünen Wasser des Sees spiegelt sich das bunte Herbstkleid des Waldes. Die Künstlerin Rose Gärtner zeigt den Kindern, wie sie den Zauber des Herbstes zu Papier bringen können.
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 29-2000) erforderlich!
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Hut ab!
Pilzführung in den heimischen Wäldern
Termin: 13.10.12; 14 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Käfersteighütte im Hagenschieß (Tiefenbronner Straße nach scharfer Linkskurve)
mit dem Pilzexperten Hagen Hesse
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
In den Wäldern rund um Pforzheim gibt es viele Pilze. Manche sind gar nicht so einfach zu finden, aber mit dem geschulten Blick des Pilzexperten Hagen Hesse gelingt es, die eine oder andere Kostbarkeit unter den Schlapphüten ausfindig zu machen. Pilze spielen eine wichtige Rolle im Naturhaushalt des Waldes. Darüber erfahren die Exkursionsteilnehmer genauso viel wie über Essbarkeit und Giftigkeit der vielgestaltigen Pilzwelt.
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Liselotte soll nicht erben!
Naturhistorisch-geologischer Streifzug entlang der Eppinger Linie
Termin: 14.10.12, 14.30 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Gleiwitzer Straße - Haidach (Linie 6)
mit Mitgliedern des Schauspielerensembles Theater Pforzheim, dem Gesteinskundler Rainer Single und mit Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
„Das macht mir das Herz bluten, und man nimmt mir es noch hoch vor Übel, dass ich traurig drüber bin.“ Liselotte von der Pfalz in einem ihrer Briefe über die Verwüstung der Pfalz durch die Franzosen. Der „Sonnenkönig“ Ludwig der XIV. erhob nach dem Tode ihres Vaters und Bruders entgegen dem Erbschaftsvertrag Anspruch auf die Kurpfalz, obwohl Liselotte bei ihrer Heirat mit Philippe von Orléans auf territoriale Ansprüche verzichten musste. Die Franzosen fielen daraufhin 1688 in die Pfalz und das linksrheinische Gebiet ein und es begann der Pfälzische Erbfolgekrieg (1688-1697), bei dem zahlreiche Städte, u.a. auch Pforzheim und Hirsau in Schutt und Asche gelegt wurden. Der „Türkenlouis“ (Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden) wollte weitere Vorstöße der Franzosen verhindern und ließ ab 1695 eine 86 km lange Verteidigungslinie errichten, die sich bis Pforzheim erstreckte – die Eppinger Linie, die teilweise noch im Gelände zu erkennen ist. Wir erwandern eine kleine Teilstrecke der Eppinger Linien auf Pforzheimer Gemarkung und erfahren neben den historischen Tatsachen auch noch einiges über die Natur und die Geologie in diesem Gebiet.
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Tau vom Mond - Tränen der Götter
Die Perle oder: Wie Muscheln ihre Probleme lösen
Termin: 11.11.12, 14.30 Uhr
Treffpunkt: Schmuckmuseum Vortragssaal
mit Petra Schad-Vollmer, Amt für Umweltschutz
anschließend um ca. 16 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung "Schaumgeboren und sagenumwoben - Schmuck aus Perlen"
Perlen – seit Jahrtausenden faszinieren sie die Menschen. Seltene Kostbarkeiten, die mit ihrem warmen Glanz, ihrer vollkommenen Form, ihrer Farbenvielfalt verzaubern. In vielen Kulturen hat die Perle Symbolcharakter. Die Perser glaubten, dass Perlen die Tränen der Götter seien. Außerdem gab es die Vorstellung, dass durch Tau und Mondlicht die Perlen in der Muschel heranwachsen. Niemand konnte sich vorstellen, dass eine unscheinbare Muschel ganz von alleine eine solch’ herrliche Kostbarkeit hervorbringen könnte. Wie aber entsteht nun die Perle wirklich? Antwort auf diese und viele weitere Fragen, Mythen und Legenden die sich seit Jahrtausenden um dieses einzigartige Juwel ranken und zoologische Betrachtungen der verschiedenen, an der Perlenentstehung beteiligten Muschelarten sind Gegenstand der Präsentation. Kurz gesagt, man erfährt an diesem Nachmittag wie Muscheln ihre Probleme lösen.
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Solch ein Molch!
ein "tierischer" Spaß mit Amphibien zum Anfassen
Termin: 15.11.12; 18 Uhr
Treffpunkt: Amt für Umweltschutz, Östliche 9, EG
mit dem Amphibienexperten Ernst Frey und mit Petra Schad-Vollmer vom Amt für Umweltschutz
Anmeldung beim Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Niemand bleibt unberührt, wenn der Amphibienexperte Ernst Frey mit seiner Präsentation zu Gast ist. Wo bekommt man schon mal so viele verschiedene Amphibienarten zu Gesicht? Da gibt es die Erdkröte, die Knoblauchkröte und die Gelbbauchunke. Und damit nicht genug, schließlich haben wir ja auch noch Grasfrosch, Moorfrosch, Springfrosch und nicht zu vergessen die Molcharten und den auffälligen Feuersalamander. An diesem Abend erfahren Kinder und Erwachsene darüber hinaus sehr viel über die Lebensweise unserer heimischen Amphibien und die Zusammenhänge zwischen Naturschutz und Artenschutz. Ob aus einem Frosch auch ein Prinz werden kann, wird am Schluss getestet, wenn es heißt „Wer küsst den Frosch?“
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Drauß' vom Walde komm ich her
Wald-Weihnacht in der Schnitzerhütte
Termin: 14.12.12, 14.30 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Seehaus
für Kinder von 6 - 10 Jahren
mit Petra Schad-Vollmer und Karola Keitel, Amt für Umweltschutz
Anmeldung im Amt für Umweltschutz (Tel. 39-2000) erforderlich
Auch die Waldtiere sollen Weihnachten feiern. Wir schmücken für sie einen Weihnachtsbaum mit vielen leckeren Sachen wie Äpfel, Karotten Heu, Sämereien...Einen gemütlichen Ausklang mit Zimtwecken und Weihnachtsliedern gestalten wir in der Schnitzerhütte.

























