Fragen und Antworten zum Thema: Biomüll

Woher bekomme ich eine Biotonne?

Welche Gefäßgrößen gibt es bei der Biotonne und wie hoch sind die entsprechenden Kosten?

Kann ich auch mit meinem Nachbarn eine Biotonne gemeinschaftlich nutzen?

Was darf in die Biotonne hinein?

Was darf nicht in die Biotonne hinein?

Was geschieht mit dem eingesammelten Biomüll?

Wie kann das Einfrieren des Bioabfalls in der Biotonne verhindert werden?

Wie können Ungeziefer- und Geruchsbildung verhindert werden?

 

Woher bekomme ich eine Biotonne?

Die Bestellung erfolgt über das Kundenzentrum der Stadtwerke Pforzheim (telefonisch unter 39-3939, schriftlich oder direkt vor Ort in der Werderstraße 38). Die Teilnahme an der Sammlung ist freiwillig. Das ausgewählte Bioabfallgefäß wird unmittelbar nach Aufgabe der Bestellung frei Haus geliefert.

 

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Welche Gefäßgrößen gibt es bei der Biotonne und wie hoch sind die entsprechenden Kosten?

Zur Auswahl stehen die Gefäßgrößen 60 l, 120 l und 240 l. Die Jahresgebühren betragen entsprechend 35 € (60 l), 71 € (120 l) und 142 € (240 l). Die Leerung erfolgt gemäß der  bekannten  Abholbezirke/-termine einmal wöchentlich.

 

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Kann ich auch mit meinem Nachbarn eine Biotonne gemeinschaftlich nutzen?

Eine Biotonne kann von mehreren Haushalten gemeinschaftlich genutzt werden. In diesem Fall muß dann ein Haushalt die Biotonne bestellen. Dieser ist dann automatisch für die Stadtwerke der Gebührenschuldner, das heißt er allein wird mit der Gesamtgebühr belastet. Die anteilige Aufteilung der Gebühr erfolgt dann intern innerhalb der Gemeinschaft.

 

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Was darf in die Biotonne hinein?

Grundsätzlich alles, was organischer Natur und damit letztendlich auch kompostierbar ist; die Abfälle können also sowohl pflanzlicher als auch tierischer Herkunft sein. Dazu gehören Küchen- und Gartenabfälle sowie Speisereste.

 

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Was darf nicht in die Biotonne hinein?

Grundsätzlich alles, was nicht verrottbar oder nur schwer verrottbar ist. Dazu zählt Restabfall, Glas, Keramik, Kunststoff, be-handeltes Holz, Asche, Windeln, Gummi, Knochen usw. Aus hygienischen Gründen sollten auch Hygienepapier und Tierstreu nicht in die Biotonne gegeben werden.

 

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Was geschieht mit dem eingesammelten Biomüll?

Der Biomüll wird in einer hochmodernen Kompostieranlage zu marktfähigem und damit verkaufsfertigem Kompost aufbereitet, der den gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätskriterien entspricht.

 

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Wie kann das Einfrieren des Bioabfalls in der Biotonne verhindert werden?

Je feuchter der Biomüll ist, desto höher ist bei Frosttemperaturen die Gefahr des Anfrierens des Sammelgutes an den Innenwänden der Biotonne. Vorbeugend sollten daher die organischen Stoffe bereits in der Küche in verrottbaren Papiertüten (im Handel erhältlich) oder normalem Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier) gesammelt werden.

 

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Wie können Ungeziefer- und Geruchsbildung verhindert werden?

Bei sommerlichen Temperaturen kann es zu Ungezieferbefall  (vor allem Maden) und zur Entwicklung unangenehmer Gerüche kommen. Vorbeugend empfiehlt sich zunächst ein schattiger, kühler Standplatz für die Biotonne. Die Eingabe von Speiseresten sollte möglichst minimiert werden;  der gesammelte Bioabfall sollte nicht in loser Form sondern in Papier verpackt eingeworfen werden. Bei Befall mit Ungeziefer sowie bei strengen Gerüchen  empfiehlt sich die Zugabe/Abdeckung von beispielsweise Erde oder Branntkalk.

 

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