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Brunnen und Wasserspiele im Stadtbild

Alfons-Kern-Brunnen

Der Brunnen an einer Stützmauer der Alfons-Kern-Staffel erinnert an den Pforzheimer Stadtrat und Stadtbaumeister Alfons Kern (1859-1941).

Der Alfons-Kern-Brunnen trägt erst seit 1985 den heutigen Namen. Über seine Herkunft ist nichts bekannt. Vermutlich entstand er bereits Ende des 18. Jahrhunderts und diente zur Trinkwasserversorgung der Bevölkerung.
Ursprünglich befand er sich an der Fassade eines Hauses am Marktplatz und wurde, um ihn vor völligem Zerfall zu retten, auf Anraten von Kern in den Hof des neu eingerichteten Stadtmuseums überführt und wieder instand gesetzt. 

Kunstwerkname:Alfons-Kern-Brunnen
Material:roter Sandstein, Gußeisen (Wasserspeier)
Standort:Stadtmuseum, Innenhof

Bürgerbrunnen

Der Brunnen wurde 1981 von Reinhold Krause für den neugestalteten Marktplatz von Brötzingen errichtet, der den westlichen Beginn der dortigen Fußgängerzone markiert.

Viele Einwohner Brötzingens sowie eine große Zahl ehemaliger, in die USA ausgewanderter Brötzinger Bürger unterstützten die Einrichtung des Brunnens mit Spenden.

Künstler:Reinhold Krause (geb. 1942)
Kunstwerkname:Bürgerbrunnen, 1980/1981
Material:Bronze, roter Sandstein
Standort: Brötzingen, Marktplatz

Drei-Flüsse-Brunnen

Der 1935 entstandene Brunnen von Emil Salm wurde der Stadt Pforzheim vom ehemaligen Inhaber der Firma Dr. Th. Wieland Herrn Eberhard Wieland, zum Geschenk gemacht.

Ursprünglich sollte das Werk, das mit seinen allegorischen weiblichen Figuren symbolisch an die drei in Pforzheim zusammenkommenden Flüsse Enz, Nagold und Würm erinnert auf dem Lindenplatz bei der 1899 erbauten Stadtkirche aufgestellt werden. Weshalb es nicht dazu kam, hat der 1972 gestorbene Historiker Oskar Trost in einer Anekdote festgehalten. Der Brunnen wurde schließlich im Blumenhof aufgestellt und am 4 Dezember 1935 eingeweiht.       

Künstler:Emil Salm (1878-1938)
Kunstwerkname:Drei-Flüsse-Brunnen, 1935
Material:Bronze, Sandstein, Kunststein
Standort:Blumenhof, nördlicher Teil

Vogelbrunnen

Der Vogelbrunnen in der Nordstadt entstand 1927 nach einem Entwurf von Max Kassube und wurde von dem Pforzheimer Schlossergesellen Karl Schmidt als Meisterstück angefertigt. Dieser machte ihn den Bürgern der Stadt Pforzheim zum Geschenk.

Der Brunnen wurde während des großen Bombenangriffs auf Pforzheim, am 23. Februar 1945, und danach durch Metallräuber stark beschädigt. Erst im Oktober 1987 konnte der Brunnen nach einer gründlichen Restaurierung wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt und am heutigen Standort aufgestellt werden. 

Künstler:Max Kassube (1890-1945)
Kunstwerkname:Vogelbrunnen, 1927
Material:Bronze, Schmiedeisen, Beton
Standort:Zähringerallee, Ecke Salierstraße