Haushaltskonsolidierung

Die Stadt Pforzheim befindet sich bedingt durch die Finanzmarktkrise derzeit in einer dramatischen Haushaltssituation.

News 1 bis 5 von 32

Mittwoch, 20. Juli | Leichte Verbesserung beim Haushalt 2011: Kürzung der Nettokreditaufnahme um 18,6 Millionen Euro möglich

Stadtkämmerer Konrad Weber sieht dennoch keinen Grund zur Entwarnung – Verbesserungen ermöglichen Verzicht auf Sale-and-Lease-Back-Finanzierungsmodell

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Dienstag, 17. Mai | Bürgermeisteramt beim Regierungspräsidium wegen Haushalt

Die Verbesserungen im Haushalt 2011 ermöglichen Verzicht auf "Sale and Lease Back"- Option

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Dienstag, 15. März | Keine Entwarnung für den städtischen Haushalt: Fehlbeträge von 27 Millionen und 26 Millionen Euro in 2012 und 2013

Positive Nachricht: Für das laufende Jahr 2011 zeichnen sich Verbesserungen ab, die es voraussichtlich ermöglichen, auf das zum Haushaltsausgleich eingeplante Finanzierungsmodell zu verzichten

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Dienstag, 1. Februar | Oberbürgermeister Gert Hager gibt im Finanzausschuß eine Verbesserung von 27 Millionen Euro bekannt – dennoch: kein Grund zur Entwarnung

Belastungen aus der Finanzmarktkrise können nicht kompensiert werden

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Dienstag, 26. Oktober | Konjunkturbelebung zeigt Auswirkungen

Pforzheimer Haushaltslage verbessert sich um 8,4 Millionen Euro

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28.01.2010

Hintergrundinformationen

Schaubild: Haushaltskonsolidierung

Eckdaten Haushaltsjahre 2009-2013

Schaubild: Haushaltskonsolidierung

Herkunft der Fehlbeträge

Der Pforzheimer Haushalt ist durch die neuesten Entwicklungen bei Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, soziale Kosten und Finanzausgleich des Landes durcheinander geraten.

Würde das Rathaus nicht konsequent gegensteuern, so würde die derzeitige Verschuldung von knapp 80 Millionen Euro auf 427 Millionen Euro im Jahr 2013 steigen. Die Rücklagen der Stadt (das sogenannte Tafelsilber) wären am Ende des Jahres 2010 vollständig aufgebraucht. Die Stadt würde mit Kassenkrediten in Höhe von 140 Millionen Euro leben. Das Regierungspräsidium hat gerade zum zuletzt Genannten eindeutig "Nein" gesagt.

Jetzt müssen rund 100 Millionen Euro im sogenannten Vermögenshaushalt, das
sind Investitionen, in vier Jahren gespart werden. Im Verwaltungshaushalt müssen im gleichen Zeitraum 140 Millionen Euro eingespart werden; etwa durch Einsparungen im Personalbereich, Reduzierung der Standards, Schließung von Einrichtungen oder Erhöhung von Steuern. Ohne diese großen Anstrengungen würde der Pforzheimer Haushalt vom Regierungspräsidium nicht genehmigt werden. Die kommunale Selbstverwaltung wäre schnell in Frage gestellt.

Schaubild: Haushaltskonsolidierung

Finanzierungsanteil städtischer Steuern am Verwaltungshaushalt

Schaubild: Haushaltskonsolidierung

Schuldenstandt: Entwurfszahlen und Genehmigungsfähigkeit

Die Grundprobleme des Pforzheimer Haushalts sind zügig genannt. Auf das Jahr 2011 bezogen (der Betrachtungszeitraum geht bis ins Jahr 2013) wird die Stadt 16,3 Millionen Euro weniger Gewerbesteuer einnehmen, auf 10,4 Millionen Euro Einkommenssteuer verzichten müssen, im Finanzausgleich des Landes 12,3 Millionen Euro weniger zugewiesen bekommen während gleichzeitig  die Sozialhilfe noch einmal um 10,2 Millionen Euro steigt. Alles zusammengenommen ergeben allein diese vier Positionen in einem Jahr eine Verschlechterung von 50 Millionen Euro.

Der Anteil der Steuern am Verwaltungshaushalt sinkt kontinuierlich. Beispiel: Betrug der Anteil der Gewerbesteuer im Jahr 1974 noch 21 Prozent, wird er im Jahr 2013 nur noch knapp 9 Prozent betragen. Lag der Anteil der Einkommenssteuer 1994 bei noch knapp 16 Prozent, wird er bis 2013 auf 8 Prozent sinken.



Schaubild: Haushaltskonsolidierung

Verzichtsmaßnahmen

Worauf muss verzichtet werden?

  • Beschaffungen EDV
  • Erweiterungen Hauptfeuerwache
  • Schulkindbetreuung Dillweißensteinschule
  • Inselgrundschule Ganztagsbetreuung
  • Inselhauptschule Sporthalle
  • Sanierung der Nordstadtschule
  • Theater Erneuerung Bühnentechnik
  • Investitionszuschuss Paul-Gerhard-Heim
  • Investition Seniorenresidenz Bergdorfhalle
  • Kunstrasen Sportanlage Buckenberg
  • Kunstrasen Hinteres Tal
  • Kunstrasen Sportanlage Holzhof
  • Verbesserung Kinderspielplätze
  • Planungen Gebäude KF 48
  • Sanierungsgebiet Bleichstraße / EFRE
  • Schaffung preiswerteren Wohnraums
  • Westlicher Teil Pflügerstraße
  • Neubau des Maihäldenstegs
  • Umgestaltung Liebeneckstraße
  • Sanierung Nieferner Sträßchen
  • Sanierung Kelterstraße Hofklamm
  • Sanierung Kelterstraße Wildergrund
  • Ausbau Kreisverkehr Hohenzollernstraße


Bild: ICON

In unserem Diskussionsforum können SIE sich beteiligen, Sparvoschläge machen, aber auch IHRE No-Goes kommunizieren.



Haushaltskonsolidierung auf einen Blick

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450 K

Vorträge der Bürgerversammlung zum Download

Vortrag__Stadtkaemmerei.pdf

62 K

Vortrag_Dr_Meister-Scheufelen.pdf

2.2 M

Vortrag_POA_Enderes.pdf

187 K

Vortrag_Prof_Wienert_Download.pdf

149 K



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