Europa
| Bericht zum Schengen-Raum: Das Recht auf Freizügigkeit muss gewahrt werden |
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6.06.12
Die EU-Bürger betrachten das freie Reisen ohne Pass im Schengen-Raum als eine der größten Errungenschaften der europäischen Integration.
Mit ihrem ersten halbjährlichen Bericht zum Funktionieren des Schengen-Raums will die EU-Kommission dazu beitragen, das Recht auf Freizügigkeit vor Missbrauch und Einschränkung zu schützen. Die EU-Bürger betrachten das freie Reisen ohne Pass im Schengen-Raum als eine der größten Errungenschaften der europäischen Integration.
Der Kommissionsbericht soll zu besserer politischer Steuerung und Zusammenarbeit zwischen den Schengen-Teilnehmerstaaten beitragen. Er wird von Leitlinien begleitet, die eine einheitlich Auslegung der Regeln gewährleisten sollen – etwa jener zum Schutz der Außengrenzen des Schengen-Raums, an denen es zwischen Oktober und Dezember vergangenen Jahres 30.000 irreguläre Grenzübertritte gegeben hat. Hauptproblem sei dabei die östliche Mittelmeerroute über die Türkei nach Griechenland, über die 75 Prozent der illegalen Immigranten eingereist seien – insbesondere Personen aus Afghanistan und Pakistan, heißt es in dem Bericht. Kontrollen an den EU-Binnengrenzen seien im betrachteten Zeitraum zweimal wieder eingeführt worden: Von Frankreich wegen des G20-Gipfels und von Spanien wegen einer Tagung der Europäischen Zentralbank.
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Quelle: EU-Nachrichten Nr. 9 vom 24. Mai 2012 |
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