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Gemeinderat bestimmt weiteren Fahrplan beim Masterplan |
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1.02.12
Gemeinderat und Bürgermeisteramt beschließen nächste Stufe der Bürgerbeteiligung
Der Gemeinderat hat sich am Dienstagnachmittag in der Alten Mühle in Eutingen getroffen. Das Thema: Der weitere Ablauf beim Masterplan. Insbesondere dem Thema der weiteren Einbindung der Bürgerinnen und Bürger wurde große Aufmerksamkeit gewidmet. Schließlich soll das tolle Engagement der Bürgerschaft bei den letztjährigen Zukunftswerkstätten schnell sichtbar gemacht werden: „Der Gemeinderat hat insgesamt zehn Projekte aus den ersten drei Handlungsfeldern herausgedeutet, die schon jetzt angegangen werden sollen“, so Oberbürgermeister Gert Hager nach der Sitzung. Damit werde einerseits gezeigt, dass die Arbeit in den Themenmonaten konkret zu Ergebnissen führt, andererseits soll damit die Bindung und Motivation der Bürgerinnen und Bürger am weiteren Prozess aufrechterhalten werden. Die zehn ausgewählten Projekte werden in den kommenden Wochen mit einer Ausstellung der bisher erarbeiteten Ziele im Neuen Rathaus präsentiert. Die Entscheidung darüber, welche der Projekte als erste umgesetzt werden sollen, treffen die Bürgerinnen und Bürger: „Nach der Informationsphase wird eine Abstimmung über Internet und Telefon erfolgen, bei der die Bürger entscheiden, welches Projekt ihnen am wichtigsten für Pforzheim erscheint“, so Gert Hager.
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Aus den rund 130 Projektideen der Bürgerinnen und Bürgern aus den Handlungsfeldern Wirtschaft, Arbeit und Finanzen; Bildung und Entwicklungschancen; Miteinander und Teilhabe werden nunmehr die ersten zehn Projekte der Bürgerschaft zur Abstimmung vorgelegt. Sobald die Beratungen der übrigen Handlungsfelder Mobilität; Stadtbild/Wohnen; Natur und Kultur abgeschlossen sind, wird das Verfahren für diese drei Handlungsfelder wiederholt, so dass am Ende aus allen sechs Handlungsfeldern vorgezogene Projekte umgehend in die Umsetzung gehen. Der Gemeinderat war sich einig darin, dass im Sinne der Bürgerschaft bereits in den kommenden Wochen und Monaten Zeichen gesetzt werden müssen, ehe im Sommer der erste Entwurf des Gesamtplans im Sommer vom Gemeinderat aufgestellt und in einer Zukunftskonferenz im Oktober allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern noch einmal vorgestellt wird. Bei den jetzt vorweg genommenen Projekten handelt es sich um: - Bildungsbüro;
- flächendeckende Familienzentren;
- Ausbau der IT-Infrastruktur;
- Vernetzung von Schulen und Unternehmen;
- Ausnutzung von Leerstand/Brachen für die Kreativwirtschaft;
- Forum für Innovation;
- Öffnung der Sporthallen in den Ferien;
- kindgerechte Schulhofgestaltung;
- Internetplattform für Stadtteil-Angebote;
- Freiräume für Kinder und Jugendliche schaffen/Bolzplätze.
Die zentrale Veranstaltung der weiteren Bürgerbeteiligung wird darüber hinaus die Zukunftskonferenz im Oktober 2012 sein. Hier wird allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern der erste vom Gemeinderat aufgestellte Entwurf des Masterplans vorgestellt.
Aufbau des endgültigen Masterplans
Neben einem aktuellen Sachstand ging es auch um die Gestaltung und den Aufbau des endgültigen Materplans. Dabei wird es zwei Fassungen geben: einmal als so genannter Leitfaden für die Verwaltung, und dann als Magazin für die Bürger. Allen Stadträten war die hohe Verständlichkeit und eine ansprechende Illustration (Fotos) sehr wichtig: „Das Produkt muss verständlich, leicht lesbar sein und klar herüberkommen“, fasste Oberbürgermeister Hager die Diskussion zusammen. Die Steuerungsgruppe bestehend aus den Fraktionen und Gruppierungen des Gemeinderates wird den Masterplan am 23. Mai, am 14. und 20. Juni in insgesamt drei halbtägigen Sitzungen vorberaten und dem Gemeinderat eine Empfehlung unterbreiten. Der Gemeinderat wird sich daran anschließend in einer Klausurtagung am 6. und 7. Juli dieses Jahr ausschließlich mit dem Masterplan beschäftigen. Das Ergebnis wird am 13. Oktober 2012 in der sogenannten Zukunftskonferenz im CongressCentrum Pforzheim den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. |
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