Derivate vor dem Landgericht Frankfurt: OB Gert Hager ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des ersten Termins
von links: Rechtsanwalt Kirchberg, OB Hager, Andrea Hermesmeier und Bernhard Enderes
16.01.12
OB fühlt sich bestätigt – Thema mangelndes Beratungsverhalten der Bank spielte eine große Rolle
Oberbürgermeister Gert Hager ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des ersten Termins der Verhandlung vor dem Landgericht Frankfurt und fühlt sich bestätigt. So hat das Thema mangelndes Beratungsverhalten der Bank J. P. Morgan gegenüber der Stadt Pforzheim während der Verhandlung eine große Rolle gespielt. Eklatantes Beratungsverschulden ist auch eines der Hauptvorwürfe, die die Stadt Pforzheim bei Ihrer Klage gegenüber J. P. Morgan erhebt. Mehrfach hat der Vorsitzende Richter bei dem Prozess den beiden Parteien einen Vergleich nahegelegt. Dieser würde vorsehen, dass die Stadt Pforzheim ein Drittel ihrer Forderungen von J. P. Morgan erhält, also ein Drittel von insgesamt 57 Millionen Euro. Bekannt wurde bei der Verhandlung weiterhin, dass die Staatsanwaltschaft Mannheim gegen J. P. Morgan ermittelt. Deutlich wurde während dieses Prozessauftakts ebenfalls, dass J.P. Morgan beim Abschluss des Derivate-Geschäfts Gebühren in Höhe von rund 14 Millionen eingepreist hat. Der nächste Verhandlungstermin ist am 23. März 2012.