Zentraler Omnibusbahnhof - Z O B -

Pressemeldungen ZOB

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Dienstag, 23. März | OB Hager: „Pforzheim braucht Mut – Pforzheim hat Mut“

Oberbürgermeister Gert Hager hat am Dienstagnachmittag den Doppelhaushalt 2010/2011 eingebracht. Seine Rede stand unter dem Motto: „Pforzheim braucht Mut – Pforzheim hat Mut!“

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Vorinformationen zum Bauauftrag

Vorinfo_Bauantrag_ZOB.pdf

90 K

 

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© Stadt Pforzheim, Amt für Stadtplanung, Liegenschaften und Vermessung

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© Stadt Pforzheim, Amt für Stadtplanung, Liegenschaften und Vermessung

Ausgangslage

 

Bisher bestehen im Bereich des Hauptbahnhofes Pforzheim drei eigenständige Teilbereiche eines Busbahnhofes (Nord, Mitte und Süd).

 

Die Wege zwischen den Teilbereichen untereinander und zum Hauptbahnhof selbst sind lang und unübersichtlich. Die Gesamtanlage ist für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste nur bedingt nutzbar, dynamische Fahrgastinformationen fehlen.

 

Auf Grund von steigenden Fahrgastzahlen wurde das Fahrtenangebot im Regionalbusbereich in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet.

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Ziel

Die bisher auf die drei Teilbereiche Nord, Mitte und Süd verteilten Busbahnhöfe sollen am Hauptbahnhof Pforzheim an einer Stelle konzentriert werden.

ZOB_Lageplan

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Der neue ZOB

Vorschaubild
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Der zukünftige ZOB umfasst den gesamten Raum zwischen Empfangsgebäude Hauptbahnhof und der Nordstadtbrücke, dem Bahnsteig 1 und dem Gebäude der Stadtbau, durchschnitten vom Straßenzug Luisenstraße – Lindenstraße. Das Gelände des ehemaligen Expressgutes und des DB-Parkplatzes wurde inzwischen von der Stadt erworben, das ehemalige Expressgutgebäude wird noch in 2011 abgebrochen.

Es entstehen insgesamt 29 Busabfahrtspositionen. Dazu gehören sowohl die Abfahrtspositionen für den Regionalverkehr als auch die Haltestellen für den Stadtbusverkehr. Die Bussteige für den Regionalverkehr erstrecken sich in Ost-West-Richtung parallel zu den Gleisanlagen. Der bisherige reine Bahnsteig 1 wird zum beidseitig genutzten Bus- und Bahnsteig, der einen direkten Fahrgastwechsel zwischen Bus und Bahn erleichtert. Die Bussteige für den Stadtverkehr sind an gleicher Stelle positioniert wie bisher. Der südliche Bussteig vor dem Stadtbaugebäude wird um eine Buslänge verlängert, da bisher ein ankommender dritter Bus den Einmündungsbereich des Schlossberges in den Bahnhofplatz blockiert.

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Ausstattung des ZOB

Der neue ZOB wird durchgehend behindertengerecht angelegt. Er umfasst sowohl ein Blindenleitsystem als auch besondere Bordsteine - sogenannte Kasseler Formbordsteine - mit einer an die Niederflurtechnik in den Bussen optimal angepassten Bordsteinhöhe. Dadurch soll ein möglichst stufenloser Einstieg ermöglicht werden. Der gesamte ZOB wird mit einem dynamischen Fahrgastinformationssystem ausgestattet, das zukünftig im Idealfall auch mit dem der Bahn gekoppelt werden kann.

Die Zugänge zur östlichen Bahnunterführung – und damit der Wechsel zwischen den Bussteigen nördlich und südlich des Straßenzuges – werden mit Aufzügen ausgestattet. Dazu werden die drei derzeitigen Rolltreppen durch Aufzugsanlagen ersetzt. Die Bordsteinkanten an den Fußgängerquerungsstellen werden abgesenkt. Alle Bussteige erhalten direkte Treppenabgänge in die Bahnhofsunterführung. Im Bereich der Bussteige der Regionalbusse wird eine Toilettenanlage vorgesehen.

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Stadträumliches Ziel

Hauptbahnhof und ZOB bilden einen zentralen Ort des Ankommens und einer ersten Orientierung in der Stadt. Gleichzeitig übernimmt der Bereich auch die Funktion als wichtiges Bindeglied zwischen Innenstadt und Nordstadt. Daher soll die Neugestaltung des ZOB einen wesentlichen Beitrag zur stadträumlichen Aufwertung des gesamten Bahnhofumfeldes leisten. Es soll ein urbaner Raum mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen, der nicht nur die Rolle als zentraler Umsteigepunkt sondern auch als Ort zum Verweilen übernimmt.

Der ZOB-Teilbereich Nord wird aufgegeben. Für die zukünftige Nutzung des Geländes gibt es bereits erste Überlegungen, eine Entscheidung darüber ist jedoch noch nicht erfolgt.

Der ZOB-Teilbereich Mitte wird – unter Einbeziehung des ehemaligen Expressgutgeländes und des DB-Parkplatzes - zum zukünftigen ZOB umgebaut.

Der ZOB-Teilbereich Süd wird zukünftig für das vorübergehende Abstellen von Linienbussen gebraucht, die nicht unmittelbar nach Ankunft im ZOB einen neuen Kurs bedienen. Des Weiteren dient er zukünftig den Taxen für den Bereich des Hauptbahnhofes als Wartebereich bei belegtem Taxenstandplatz vor dem Empfangsgebäude. Ebenso befinden sich hier zukünftig die Abfahrtsstellen der Fernlinien (Touring-Busse o.ä.).

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Bildergalerie Baustelle ZOB

Der Abbruch des ehemaligen Expressgut-Gebäudes hat am 10. juni 2011 begonnen.

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Abbruch des Expressgutgebäudes im Juni 2011

P04_14_06_2011

Abbruch des Expressgutgebäudes im Juni 2011

P02_15_06_2011

Abbruch des Expressgutgebäudes im Juni 2011

P05_28_06_2011

Abbruch des Expressgutgebäudes Ende Juni 2011



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