Zwangsheirat, Menschenhandel, Sextourismus, Heiratsvermittler

 

 

Menschenrechte sind auch Frauenrechte

Zu den universalen Menschenrechten gehören ganz wesentlich der Schutz vor Gewalt und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Eine aktivierende Vorreiterrolle hat hier die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes in Tübingen übernommen.

 

Zwangsheirat

Es ist unmenschlich und verstößt gegen unsere Gesetze Menschen zu einer Heirat zu nötigen oder gar zu zwingen. Dies gilt auch, wenn es im Herkunftsland so üblich war und als kulturelle Tradition angesehen wird. Zwangsheiraten und sog. arrangierte Ehen betreffen sowohl Mädchen wie Jungen, wobei in traditionellen Ehen der Mann mehr Möglichkeiten hat sich zu entziehen oder ein Doppelleben zu führen.

Wenn Sie selbst gefährdet sind oder eine solche Gefahr in Ihrem Umfeld wahrnehmen, finden Sie hier Hilfe und Unterstützung. Information, Beratung und Unterstützung für Betroffene, FreundInnen, LehrerInnen, Nachbarn und andere. Auf Wunsch auch anonym und auf jeden Fall vertraulich!

Lilith-Beratungsstelle 07231 - 35 34 34
Erziehungsberatungsstelle 07231 - 28 17 00
Fachstelle gegen häusliche Gewalt 07231 - 37 87 31
Frauenhaus 07231 - 45 76 30
Integrationsbeauftragte 07231 - 39 21 17
Yasemin Stuttgart 0711 - 65 86 95 26
info@eva-yasemin.de 0711 - 65 86 95 27
online-Beratung: www.zwangsheirat-nrw.de
online-Beratung für Opfer von Gewalt und Zwangsheirat: www.sibel-papatya.org

Bundesweite telefonische Beratung

TERRE DES FEMMES
Tel.: 07071 - 7 97 30
Sprechzeiten:
Mo - Fr von 10 - 13 Uhr und
Mo - Do von 14 - 17 Uhr

Mächenhaus Bielefeld
Tel.: 0521 - 5 21 68 79
Sprechzeiten:
Mo 9.30 - 16.30 Uhr, Chat: 13 - 14 Uhr
Mi  9.30 - 13.30 Uhr
Do 12.30 - 17.00 Uhr, Chat: 15.30 - 16.30 Uhr
Fr  9.30 - 13.30 Uhr

 

Gegen Zwangsverheiratung

Diese Seite möchte eine Möglichkeit schaffen, sich zu informieren, auszutauschen, Kontakte zu vermitteln. Damit soll ein Beitrag dazu geleistet werden, der „Zwangsheirat“ entgegenzutreten.

"Zwangsverheiratung ist Vergewaltigung auf Lebensdauer"
Männliche Gewalt "Weltweit" gegenüber Frauen und Kindern ist keine Privatsache! Es gibt keine kulturelle oder religiöse Rechtfertigung für Gewalt und Gewaltanwendung an Frauen und Kindern. Deshalb darf es auch keine Akzeptanz für Gewalt geben, die kulturell oder religiös begründet wird.

 

Erklärung der Deutschen IslamKonferenz

Die Deutsche IslamKonferenz verabschiedt auf ihrer Tagung am 18.4.2012  in Berlin eine Erklärung gegen häusliche Gewalt und Zwangsheirat.

 

Internetportal zur Prävention von Zwangsheirat

TERRE DES FEMMES bündelt Informationen und Angebote zum Thema Zwangsverheiratung und stellt diese im Internetportal Interessierten sowie ExpertInnen zu Verfügung. Neben Informationstexten zu Gewalt im Namen der Ehre bietet das Portal auch umfangreiche Literaturtipps und Hinweise zu Arbeitsmaterialien und neuesten Publikationen sowie aktuellen Entwicklungen in Politik und Justiz an. Auch Mädchen und Frauen, die selbst von Gewalt im Namen der Ehre bedroht oder betroffen sind sowie deren Vertrauenspersonen können das Internetportal nutzen, um nach spezialisierten Beratungsstellen in ihrer Nähe zu recherchieren.

Flyer zum Download

 

Zwansvereheiratung in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlichte die erste bundesweite Studie zu Zwangsverheiratung in Deutschland. Die Ergebnisse bestätigen die tägliche Arbeit von TERRE DES FEMMES: Zwangsverheiratungen sind kein Einzelphänomen.

 

Broschüre "Koordiniertes Vorgehen bei Gewalt im Namen der Ehre"

Handlungsempfehlungen für MitarbeiterInnen von Behörden in Baden-Württemberg, 2011. Herausgegeben von TERRE DES FEMMES mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit und Sozialordung, Familien und Senioren Baden-Württemberg.
online-Bestellung

 

Informationen zum Thema Zwangsheirat

Serap Cileli / Eure Ehre - unser Leid

Informationsflyer Zwangsheirat
hergs. vom Justizminister und Integrationsbeauftragten der Landesregierung, Prof. Dr. Ulrich Goll, MdL, gemeinsam mit Terre des Femmes

 

Flyer "Menschenhandel und Zwangsprostitution"

Fachberatungsstellen und Initiativen, die Betroffenen Hilfe anbieten.
hrsg. Diözese Rottenburg/Stuttgart, Bischöfliches Ordinariat, Frauenkommision
Flyer in türkischer Sprache 

 

Leitfachen für Schulen zum Umgang mit Zwangsverheiratung

als PDF-Download

 

Menschenhandel / Zwangsprosititution /Heiratsvermittlung

Immer mehr Mädchen und Frauen aus den ehemaligen Ostblockländern und den armen Ländern des Südens werden durch falsche Versprechungen und Hoffnungen, aber auch durch brutale Gewaltanwendung nach Deutschland gelockt und verschleppt. Ihre Situation ist oft besonders verzweifelt und ausweglos. Dieser Aufgabe widmet sich seit Jahren der Verein Solwodi, gegründet von der engagierten Ordensschwester Lea Ackermann.

 

SOLWODI

SOLWODI ist ein Verein, der Frauen in Notsituationen hilft. SOLWODI ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel oder Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell

 

Prostitution mit Menschenwürde unvereinbar

Stellungnahme der Frauenhilfsorganisation SOLWODI zur verstärken Reglementierung der Prostitution

 

Europäischer Tag gegen Menschenhandel

am 18.10.2010 fand zum vierten Mal der Europäische Tag gegen Menschenhandel statt. Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

 

Links

http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2012/fruehling-2012/prositution-und-menschenwuerde/

http://womenlobby.org/spip.php?rubrique187&lang=en
Video der europäischen Frauenlobby

http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/ichhabnichtangezeigt/

 

Sextourismus / Kinder

Die Zahl der Kinder, die weltweit sexuell missbraucht werden, steigt stetig. "Jahr für Jahr müssen mehrere Millionen Mädchen und Jungen diesen zerstörerischen Angriff auf Körper und Seele erleiden", erklärte Christa Dammermann, Referentin für Kinderrechte bei terre des hommes. Deshalb wendet sich terre des hommes seit Jahren mit Aufklärungsarbeit und Informationsangeboten wie der jetzt neu überarbeiteten Website gegen diese Verbrechen.


Auf www.child-hood.com finden Reisende informationen zu den einzelnen Reiseländern, zu konkreten Angeboten und darüber, was jeder Einzelne gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern tun kann. Genannt sich auch Anschriften der deutschen Botschaften in den Reiseländern.

 

 



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