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Der Kunstverein Pforzheim ist eine der ältesten Kulturinstitutionen der Stadt und engagiert sich seit seiner Gründung 1877 in der Vermittlung und Förderung zeitgenössischer Kunst. Die über 300 Mitglieder und ein großer Kreis an Kunstinteressierten schätzen die anspruchsvollen Ausstellungen im Reuchlinhaus, das einen besonderen architektonischen Rahmen bietet. Seit 1961 stehen dem Kunstverein mit der transparent und leicht wirkenden Wechselausstellungshalle und der zum vertieften Gartenhof hin gelegenen Galerie etwa 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Als erster Museumsbau der Nachkriegszeit und als Prototyp des multifunktionalen Kulturzentrums ist das Reuchlinhaus eines der herausragenden Beispiele des Internationalen Stils aus dieser Zeit.

Die Planung geht auf den Stuttgarter Architekten Manfred Lehmbruck zurück. Pro Jahr werden in etwa sechs Ausstellungen aktuelle Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst gezeigt. Neben der Vorstellung einzelner Künstler und Künstlerinnen, die überregional wahrgenommen werden, umfasst das Programm Themen- und Gruppenausstellungen. Bei interdisziplinären Projekten trifft die bildende Kunst auf Tanz, Literatur, Film oder Musik. Führungen, Künstlergespräche und besondere Angebote für Kinder und Jugendliche ergänzen das Ausstellungsprogramm.