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Kurzübersicht über die Bestände


Städtisches Archivgut


Das städtische Archivgut gliedert sich in die nach Ämtern geordneten Archivalien der Stadt Pforzheim und in das bei den Teilorten bis zum Zeitpunkt ihrer Eingemeindung angefallene Schriftgut.
Die älteren Akten- und Urkundenbestände des Stadtarchivs wurden durch den Fliegerangriff am 23. Februar 1945 vollständig vernichtet.
Die Bestände der städtischen Ämter enthalten daher bis auf einige Ausnahmen (Kassen- und Rechnungsbände, Bauakten, Akten des Hauptamts, des Sozialamts) Schriftgut aus der Zeit nach 1945. 
Pforzheim betreffende Urkunden und Akten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sind in den Beständen des Generallandesarchivs Karlsruhe zu finden.

Eine Gesamtübersicht über die Bestände steht im Stadtarchiv für Recherchen zur Verfügung.

 

Teilorte

Anders als die städtische Überlieferung reicht die Überlieferung der sieben Teilorts- oder Gemeindearchive teilweise noch bis ins 17. Jahrhundert zurück.

  Gemeinde Brötzingen
  Gemeinde Büchenbronn
  Gemeinde Dillweißenstein
  Gemeinde Eutingen
  Gemeinde Hohenwart
  Gemeinde Huchenfeld
  Gemeinde Würm

 

Nichtstädtisches Archivgut


Die Firmenbestände spiegeln insbesondere die für die Stadt so wichtige und prägende Schmuckindustrie und das Kleingewerbe wider.

Mit insgesamt 135 Einzelbeständen bilden die Nachlässe die zahlenmäßig umfangreichste Gruppe innerhalb der Archivbestände.
Neben zahlreichen wertvollen Einzelstücken (Tagebücher, Fotoalben, Feldpost- und andere Briefe, Postkarten) von Pforzheimer Personen und Familien verwahrt das Archiv auch Nachlässe bedeutender Persönlichkeiten aus dem öffentlichen, wirtschaftlichen, kirchlichen und kulturellen Leben der Stadt. Zu nennen wären etwa die Nachlässe des Bürgermeisters Gustav Adolf Schultze (1869-1925), des Oberbürgermeisters Dr. Johann Peter Brandenburg (1905-1977), des Architekten und Burgenforschers Julius Naeher (1824-1911) sowie des Goldwarenfabrikanten und Oberleutnants der Reserve Max Wittum, Sohn des Reichstagsabgeordneten Albert Wittum.

Stiftungen
Neben Schriftgutfragmenten der Heil- und Siechenanstalt Pforzheim (1846-1872) verwahrt das Archiv die Bestände folgender Stiftungen: Stiftung der Freunde der Schlosskirche (1946-1965), Julius und Anna Kahn’sche Stiftung (1897-1926), Stipendienstiftung Peter Geiger, Caspar Christoph Rohr, Nicolaus Fondeley und Christoph Woerthwein (1870-1895), Markgraf Karl Friedrich Stiftung, Flößer-Witwen-Kasse (1918), Weltliche Ortsstiftungen bei der Stadt Pforzheim (1924-1950), August Kayser’scher Fortbildungsschulfonds (1875-1923), Theodor-Schober-Stiftung (1862-1900) und Rudolf-Rücklin-Schenkung (1930)
Bei Forschungen über Stiftungsangelegenheiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts empfiehlt sich auch die Einsicht in die Akten des Sozialamtes, der Stadtkämmerei, des Dezernats III sowie in die der Hauptverwaltung.

Daneben verwahrt das Stadtarchiv Materialien von Vereinen, Vereinigungen und Verbänden sowie von Schulen, etwa dem Hebel- und Kepler-Gymnasium.



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